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                    <title><![CDATA[Newsroom Mercedes-Benz Belgium]]></title>
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                    <description></description>
                    <language>de</language>
                    <lastBuildDate>Mon, 07 Sep 2026 22:34:53 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Wed, 20 Dec 2023 10:14:18 +0100</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Newsroom Mercedes-Benz Belgium]]></title>
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                        <title>US-Behörden geben grünes Licht: Mercedes-Benz erhält weltweit erste Genehmigung für den Einsatz spezieller Außenbeleuchtung für automatisiertes Fahren</title>
                        <link>https://media.mercedes-benz.be/de/us-behoerden-geben-gruenes-licht-mercedes-benz-erhaelt-weltweit-erste-genehmigung-fuer-den-einsatz-spezieller-aussenbeleuchtung-fuer-automatisiertes-fahren/</link>
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Die EQS‑Limousinen und S-Klassen des Modelljahres 2024 werden über teilnehmende Mercedes-Benz Vertragshändler in Kalifornien und Nevada verfügbar sein</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Stuttgart/Sacramento/Carson City.&nbsp; Mercedes-Benz hat als weltweit erster Automobilhersteller eine Ausnahmegenehmigung für spezielle Markierungslichter für automatisiertes Fahren in den US-Bundesstaaten Kalifornien und Nevada erhalten. Die Ausnahmegenehmigung für Entwicklungsfahrzeuge in Kalifornien ist zunächst auf zwei Jahre befristet. In Nevada ist hingegen der Einsatz in Serienfahrzeugen ab Modelljahr 2026 gestattet und die Genehmigung ist unbefristet gültig, bis die Gesetzeslage den regulären Betrieb zulässt.</span></p><p><span>Beide Genehmigungen sollen wichtige Erkenntnisse im Umgang mit automatisierten Fahrzeugen liefern. Die Markierungslichter können die Akzeptanz und die Sicherheit erhöhen, da ein automatisierter Fahrmodus damit auch von außen klar erkennbar ist. Dies schafft Transparenz und gestattet einen natürlicheren Umgang mit automatisiert fahrenden Fahrzeugen. Auch Verkehrsbehörden und Polizeibeamte können dadurch den Systemstatus einfacher erkennen und daraus ableiten, dass sich Fahrer bei aktiviertem DRIVE PILOT während der hochautomatisierten Fahrt Nebentätigkeiten widmen dürfen. Die Markierungslichter für automatisiertes Fahren werden in die Front- und Heckleuchten sowie in die beiden Außenspiegel integriert und in Kalifornien eine türkisfarbene Beleuchtung aufweisen.</span></p><p style="text-align:center;"><span>„Mit der Entwicklung der Markierungslichter für automatisiertes Fahren setzt Mercedes-Benz erneut Maßstäbe in der Industrie. Wir sind der weltweit erste Automobilhersteller, der in den USA in den Bundesstaaten Kalifornien und Nevada eine Genehmigung für den Einsatz dieser Technologie erhalten hat. Je mehr automatisiert fahrende Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs sind, desto wichtiger werden die Kommunikation und Interaktion zwischen dem Fahrzeug und seiner Umgebung.“</span></p><p style="text-align:center;"><span>Markus Schäfer, Mitglied des Vorstands der Mercedes‑Benz Group AG, Chief Technology Officer, Entwicklung & Einkauf</span></p><p><span>Erster Anwendungsfall: DRIVE PILOT</span></p><p><span>Die Markierungslichter für automatisiertes Fahren werden zunächst in Erprobungsfahrzeuge in Kalifornien integriert, die mit DRIVE PILOT ausgestattet sind. Das weltweit erste SAE-Level 3-System für hochautomatisiertes Fahren mit international gültiger Systemgenehmigung hat 2021 die Zertifizierung in Deutschland erhalten. 2023 hat es in den USA die Zertifizierung in den Bundesstaaten Nevada und Kalifornien erhalten. In den USA setzt jeder Bundesstaat eine separate Zertifizierung voraus. In Deutschland ist DRIVE&nbsp;PILOT bereits seit 2022 erhältlich. In den USA debütierten die ersten Serienfahrzeuge vor Kurzem auf den Straßen Kaliforniens und Nevadas.</span></p><p><span>Farbwahl der Markierungslichter für automatisiertes Fahren</span></p><p><span>Türkis erfüllt zwei der wesentlichsten Kriterien, die zu dieser Farbwahl beigetragen haben. Die Sichtbarkeit gestattet eine zuverlässige und schnelle Erkennung für andere Verkehrsteilnehmer. Überdies ist Türkis deutlich unterscheidbar von bereits bestehenden Fahrzeugbeleuchtungen und Verkehrssignalen wie Ampeln oder Notbeleuchtungen. Dadurch kann eine Verwechslungsgefahr stark reduziert werden. Darüber hinaus haben Probandenstudien aufgezeigt, dass Türkis die optimale Farbe für automatisiertes Fahren ist: Sowohl bei physiologischen wie auch bei psychologischen Faktoren erreichte Türkis höhere Werte als andere Farben. Türkis ist außerdem in der SAE J3134 „ADS Marker Lamps“ als Farbe beschrieben, die den Systemzustand anzeigt. Für die Entwicklung und Genehmigung des neuen Lichtkonzeptes haben Ingenieure, Compliance-Manager, Datenschützer und Experten für Ethik fachübergreifend als interdisziplinäres Team zusammengearbeitet.</span></p><p><span>Standardisierung und Harmonisierung für mehr Sicherheit</span></p><p><span>Mercedes-Benz setzt sich dafür ein, die Farbe Türkis zur Visualisierung des automatisierten Fahrzustandes zu standardisieren, um weltweit Verständnis und Akzeptanz für diese Technologie zu schaffen. Bislang existiert in den USA, China und der UN-ECE (Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen) kein einheitlicher Rahmen, der den Einsatz der türkisfarbenen Leuchten in Serienfahrzeugen vorsieht. Kalifornien und Nevada haben mit den nun erteilten Ausnahmegenehmigungen den ersten wichtigen Schritt gemacht. Eine zukünftige, weltweit harmonisierte Regelung für türkisfarbene Markierungslichter für automatisiertes Fahren stellt die Grundlage für mehr Sicherheit im Straßenverkehr für alle Verkehrsteilnehmer und für weitere technische Innovationen dar. &nbsp;</span></p>]]></description><category><![CDATA[Automated driving,Level 4]]></category>
            <pubDate>Wed, 20 Dec 2023 10:14:18 +0100</pubDate>
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                        <title>Deutsche Industrie schlägt neuen Entwicklungs-Standard für sicheres automatisiertes Fahren vor - Verbundprojekt Verifikations- und Validierungsmethoden</title>
                        <link>https://media.mercedes-benz.be/de/deutsche-industrie-schlaegt-neuen-entwicklungs-standard-fuer-sicheres-automatisiertes-fahren-vor---verbundprojekt-verifikations--und-validierungsmethoden/</link>
                        <guid>https://media.mercedes-benz.be/de/deutsche-industrie-schlaegt-neuen-entwicklungs-standard-fuer-sicheres-automatisiertes-fahren-vor---verbundprojekt-verifikations--und-validierungsmethoden/</guid><pp:caseid>612105</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sicherheitsfokus: Für die Verkehrszulassung automatisierter Systeme und Fahrzeuge muss der Sicherheitsstandard technisch nachgewiesen werden.</span></p><p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Verbundprojekt Verifikations- und Validierungsmethoden (VVM) liefert erstmals ein Modell für diesen erforderlichen Sicherheitsnachweis für automatisierte Fahrsysteme im urbanen Umfeld.</span></p><p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Automatisiertes Fahren der Zukunft: Projektergebnisse geben Orientierung für die gesamte Industrie und stärken die Wettbewerbsfähigkeit.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Stuttgart – Die deutsche Automobilindustrie hat sich in einem Verbundprojekt mit 21&nbsp;Partnern zusammengeschlossen und die weltweit ersten Strukturen entwickelt, um Sicherheitsstandards bei automatisierten Fahrzeugen im urbanen Umfeld nachweisbar zu machen. Vier Jahre nach Beginn des Verbundprojektes Verifikations- und Validierungsmethoden (VVM) liegen die Ergebnisse vor. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderte und von der VDA Leitinitiative autonomes und vernetztes Fahren initiierte vorwettbewerbliche Forschungsprojekt geht bei der Abschlusspräsentation heute detailliert auf die Erkenntnisse ein und trifft sich zum Dialog in der Carl-Benz-Arena in Stuttgart.</span></p><p><span>Je höher der Grad beim automatisierten Fahren und je komplexer das Einsatzgebiet eines Systems, desto mehr Faktoren müssen bei der Entwicklung berücksichtigt werden. Bereits heute sind erste SAE&nbsp;Level&nbsp;3-Systeme für das Autobahnfahren und ein SAE&nbsp;Level&nbsp;4-System für das fahrerlose Parken zugelassen. Für eine Ausweitung auf weitere Einsatzgebiete – wie dem Stadtverkehr – steigen die Komplexität und die Anforderungen an Fahrzeug und System deutlich an. Aus diesem Grund sind entsprechend geeignete Verifikations- und Validierungsmethoden</span><span> </span><span>notwendig, was im Fokus der Arbeitsgemeinschaft des VVM-Projekts stand.</span></p><p><span>Herausforderung Stadtverkehr</span></p><p style="text-align:center;"><span>„Fußgänger, Radfahrer, motorisierte Zweiräder, schwer einsehbare Straßenkreuzungen: Eine der größten Herausforderung beim automatisierten Fahren stellt das Beherrschen des Verkehrs im urbanen Umfeld dar. Dieser ist geprägt durch viele Verkehrsteilnehmer, Ampelsysteme, Verkehrszeichen und Fahrzeuge. Damit das Fahrzeug in Zukunft auch höchst seltene Szenarien beherrscht, braucht es nachvollziehbare Strukturen und Prozesse, die den sicheren Betrieb eines Systems in Ausnahmesituationen nicht nur ermöglichen, sondern das sichere Manövrieren auch nachweisen können.“</span></p><p style="text-align:center;"><span>Roland Galbas von Bosch, Leiter des Konsortialprojektes VVM</span></p><p><br>&nbsp;</p><p style="text-align:center;"><span>„Das Forschungsprojekt VVM widmet sich genau diesem Nachweis, dass die automatisierten Fahrfunktionen sicher und zuverlässig reagieren und darüber hinaus bzgl. Präzision und Qualität einen Nutzen für den Kunden darstellen. Flankiert durch Regularien gilt für die deutsche Automobilindustrie der Grundsatz, eben nicht nur den schnellsten technologischen Fortschritt auf die Straße zu bringen, sondern jederzeit sichere Fahrzeuge und Systeme bereitzustellen, auf die man sich verlassen kann. Und diese Zuverlässigkeit beginnt bereits in der Entwicklung dieser Systeme.“</span></p><p style="text-align:center;"><span>Dr.&nbsp;Mark Schiementz von BMW, ebenfalls Leiter des Projektes</span></p><p><span>Voraussetzung für Verkehrszulassung: Nachweisbare Sicherheit</span></p><p><span>Bereits bei der Auslegung und Entwicklung von automatisierten Fahrfunktionen steht der Sicherheitsgrundsatz an erster Stelle. Entsprechend müssen diese Sicherheitsfunktionen für die Verkehrszulassung eines Fahrzeuges und einer zertifizierten Freigabe für den Straßenverkehr nachgewiesen werden. Um diesen Nachweis erbringen zu können, haben die 21 Projektpartner gemeinsam ein Modell erarbeitet, das aus verschiedenen Verfahren, Methoden und Werkzeugen besteht. So kann mittels einer sogenannten Sicherheitsargumentation, der Nachweis erbracht werden, dass das System sicher nutzbar ist.</span></p><p><span>Für die methodische Ausgestaltung dieses Modells haben die Partner in mehreren Teilprojekten zusammengearbeitet. Branchenweit angewendet, würde das definierte Modell die Grundlage schaffen, die Sicherheit in automatisierten Fahrzeugen nachzuweisen.</span></p><p style="text-align:center;"><span>„Die hier erarbeiteten Modelle ermöglichen es erstmals, dass allen Automobilherstellern dieselben Strukturen bei der Verifikation und Validierung automatisierter Fahrsysteme im städtischen Umfeld zur Verfügung stehen. Diese Vereinheitlichung könnte dann auch in industrieweite Standards münden, die den Straßenverkehr für alle Verkehrsteilnehmer noch sicherer machen können.“</span></p><p style="text-align:center;"><span>Dr. Helmut Schittenhelm, Projektkoordinator von Mercedes-Benz</span></p><p><span>Technologie-Vorreiter aus Deutschland</span></p><p><span>Der methodische Ansatz aus dem VVM-Projekt ist weltweit der erste Standard, der auch industrielle Prozesse berücksichtigt. Damit macht sich die deutsche Automobilindustrie erneut zum technologischen Vorreiter beim automatisierten Fahren. Bereits im Jahr 2021 trat mit einem entsprechenden Gesetz in Deutschland die weltweit erste Regulierung für vollautomatisiertes Fahren (SAE Level 4) in Kraft. In 2022 wurde eine entsprechende Verordnung mit den technischen Details beschlossen, um entsprechende Fahrzeuge auf deutschen Straßen zulassen und betreiben zu können. Somit setzt die deutsche Autoindustrie einmal mehr an der Komplexität des automatisierten Fahrens an und macht sie beherrschbarer.</span></p><p><span>Am Ende seiner Projektlaufzeit und aufbauend auf den Ergebnissen der Vorgängerprojekte Pegasus und SetLevel liefert VVM erstmals einen durchgängigen methodischen Sicherheitsansatz für automatisiertes Fahren im urbanen Umfeld, mit dem eine branchenweite Zusammenarbeit und Wertschöpfung möglich wird. Der im Projekt verfolgte Ansatz des szenarien-basierten Sicherheitsnachweises könnte nach behördlicher Zustimmung helfen, weltweite Standards zu setzen. VVM hat ein für die Branche zukunftsrelevantes Referenzsystem geschaffen, das eine methodische Lücke für die praktische Absicherung schließt und die Vorreiterrolle der deutschen Industrie im internationalen Wettbewerb beim automatisierten Fahren festigt.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Automated driving,level]]></category>
            <pubDate>Mon, 27 Nov 2023 15:52:19 +0100</pubDate>
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                        <title>Mercedes-Benz erhält als weltweit erstes Automobilunternehmen Zertifizierung für SAE Level 3-System für US-Markt</title>
                        <link>https://media.mercedes-benz.be/de/mercedes-benz-erhaelt-als-weltweit-erstes-automobilunternehmen-zertifizierung-fuer-sae-level-3-system-fuer-us-markt/</link>
                        <guid>https://media.mercedes-benz.be/de/mercedes-benz-erhaelt-als-weltweit-erstes-automobilunternehmen-zertifizierung-fuer-sae-level-3-system-fuer-us-markt/</guid><pp:caseid>556441</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; DRIVE PILOT von Mercedes‑Benz ist für das hochautomatisierte Fahren nach SAE‑Level&nbsp;3 im US‑Bundesstaat Nevada zertifiziert</span></p><p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Auslieferungen der ersten Kundenfahrzeuge beginnen in der zweiten Jahreshälfte&nbsp;2023&nbsp;– DRIVE&nbsp;PILOT in den USA für die S‑Klasse und den EQS verfügbar</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Carson City/Stuttgart. &nbsp;Mercedes‑Benz hat als weltweit erster Automobilhersteller die Zertifizierung für hochautomatisiertes Fahren nach SAE‑Level&nbsp;3</span><a href="#_ftn1"><span>[1]</span></a><span> für den US-amerikanischen Straßenverkehr im Bundesstaat Nevada erhalten. DRIVE PILOT setzt damit erneut Maßstäbe als das erste und einzige serienreife SAE‑Level‑3-System, welches für den Einsatz auf öffentlichen Freeways in den USA zugelassen ist. Das System für hochautomatisiertes Fahren erfüllt die Anforderungen der Nevada Chapter&nbsp;482A für autonome Fahrzeuge. Es ermöglicht dem Fahrer unter bestimmten Bedingungen die dynamische Fahraufgabe an das Fahrzeug zu übergeben. Ziel ist es, DRIVE PILOT noch in diesem Jahr auch in Kalifornien einzuführen, sobald eine entsprechende Zertifizierung auch dort vorliegt. Die benötigten Zertifizierungsunterlagen hat Mercedes‑Benz bereits bei den zuständigen Behörden eingereicht. DRIVE PILOT wird auf dem US-Markt als Sonderausstattung</span><a href="#_ftn2"><span>[2]</span></a><span> für die Modelle S‑Klasse und EQS im Modelljahr&nbsp;2024 erhältlich sein. Die ersten Fahrzeuge werden im Laufe der zweiten Jahreshälfte&nbsp;2023 an Kunden ausgeliefert werden.&nbsp;</span></p><p style="text-align:center;"><span>„Zeit ist in der modernen Welt eines der kostbarsten Güter. Unseren Kunden Zeit zurückzugeben, ist daher ein Kernelement unserer Strategie, die begehrtesten Autos der Welt zu bauen. DRIVE PILOT bringt uns diesem Ziel einen großen Schritt näher und beweist einmal mehr, dass Innovationen und Pioniergeist Teil unserer DNA sind. Die Zertifizierung in Nevada markiert den Beginn der internationalen Markteinführung und damit den Beginn einer neuen Ära beim automatisierten Fahren.”</span></p><p style="text-align:center;"><span>Markus Schäfer, Mitglied des Vorstands der Mercedes‑Benz&nbsp;Group&nbsp;AG, Chief&nbsp;Technology&nbsp;Officer, Entwicklung&nbsp;& Einkauf</span></p><p><span>DRIVE PILOT ist aktuell bis zu einer Geschwindigkeit von 60&nbsp;km/h in Deutschland, respektive 40&nbsp;mph in den USA aktivierbar. Die dafür notwendigen Bedienelemente befinden sich im Lenkradkranz, links und rechts oberhalb der Daumenmulden. Sobald die Voraussetzungen für das hochautomatisierte Fahren gegeben sind, zeigt das System die Verfügbarkeit auf diesen beiden DRIVE PILOT-Tasten im Lenkradkranz an. Nach Aktivierung regelt DRIVE PILOT Geschwindigkeit sowie Abstand und führt das Fahrzeug innerhalb der Spur. Streckenverlauf, Ereignisse auf der Strecke und Verkehrszeichen werden ausgewertet und berücksichtigt. Das System reagiert auch auf unerwartet auftretende Verkehrssituationen und bewältigt diese eigenständig etwa durch Ausweichmanöver innerhalb der Spur oder durch Bremsmanöver.</span></p><p style="text-align:center;"><span>„Das unerschütterliche Streben nach Innovation hat Mercedes‑Benz von Anfang an geleitet. Für uns alle ist es ein sehr stolzer Moment, als erster Automobilhersteller eine Zertifizierung&nbsp;</span><br><span>für hochautomatisiertes Fahren nach SAE‑Level&nbsp;3 auf dem US-Markt zu erhalten.”</span></p><p style="text-align:center;"><span>Dimitris Psillakis, Präsident und CEO von MBUSA</span></p><p><span>LiDAR-Sensor und redundante Systemarchitektur</span></p><p><span>Sicherheit hat für Mercedes‑Benz oberste Priorität. Das gilt auch bei der Einführung eines Level&nbsp;3‑Systems. Das schließt hohe Anforderungen an die Betriebssicherheit ein. DRIVE PILOT baut auf der Umfeldsensorik des Fahrassistenz-Pakets auf und umfasst zusätzliche Sensoren, die Mercedes‑Benz für einen sicheren Betrieb für unverzichtbar hält. Dazu gehören neben LiDAR auch Mikrofone und eine Kamera in der Heckscheibe zur Erkennung von Einsatzfahrzeugen, sowie ein Nässesensor im Radkasten. Ein mit DRIVE PILOT ausgestattetes Fahrzeug verfügt zudem über redundante Lenk- und Bremssysteme sowie ein redundantes Bordnetz, so dass es auch im unwahrscheinlichen Fall einer Störung manövrierfähig bleibt und DRIVE PILOT eine sichere Übergabe an die Fahrerin oder den Fahrer gewährleisten kann.</span></p><p><span>Falls die Fahrerin oder der Fahrer der Übernahme-Aufforderung beispielsweise wegen eines medizinischen Notfalls nicht nachkommen kann, leitet DRIVE PILOT nach zehn Sekunden zeitnah einen Nothalt ein und schaltet die Warnblinkanlage ein. Sobald das Fahrzeug zum Stillstand gekommen ist, wird das Mercedes‑Benz Notrufsystem aktiviert. Außerdem entriegelt das Fahrzeug Türen, um Ersthelferinnen und Ersthelfern den Zugang zum Innenraum zu erleichtern.</span></p><p><span>Hochpräzises Positionierungssystem</span></p><p><span>Der exakte Standort eines mit DRIVE PILOT ausgestatteten Mercedes‑Benz wird über ein hochpräzises Positionierungssystem ermittelt, das wesentlich leistungsfähiger ist als herkömmliche GPS-Systeme. Ergänzend zu den von LiDAR-, Kamera-, Radar- und Ultraschallsensoren erfassten Daten liefert eine digitale HD-Karte ein dreidimensionales Straßen- und Umgebungsbild mit Informationen zu Straßengeometrie, Streckeneigenschaften, Verkehrszeichen und besonderen Verkehrsereignissen (z.&nbsp;B. Unfälle oder Baustellen).</span></p><p><span>Diese hochpräzise Karte unterscheidet sich von Karten für reguläre Navigationsgeräte unter anderem durch ihre höhere Genauigkeit im Zentimeter- statt im Meterbereich und ihr detailliertes Kreuzungs- und Streckenmodell. Die Kartendaten werden in Backend-Rechenzentren gespeichert und ständig aktualisiert. Jedes Fahrzeug sichert zudem ein Abbild der Karteninformationen an Bord, vergleicht diese ständig mit den Backend-Daten und aktualisiert gegebenenfalls den lokalen Datensatz. Das alles ermöglicht eine stabile und exakte Positionierung durch eine von Faktoren wie Schatten oder verschmutztem Sensor unabhängige Darstellung der Umgebung.</span></p><p><span>Ein leistungsfähiger Chipsatz in einem zentralen Steuergerät stellt die notwendigen Softwarefunktionen für das hochautomatisierte Fahren bereit, während wichtige Algorithmen im Rahmen einer modernen Sicherheitsarchitektur redundant berechnet werden.</span></p><p><br>&nbsp;</p><p><span>Hochautomatisiertes Fahren auf geeigneten Autobahn-Abschnitten bei hoher Verkehrsdichte</span></p><p><span>DRIVE PILOT ermöglicht es, bei hohem Verkehrsaufkommen oder Stausituationen auf geeigneten Autobahn-Abschnitten in Deutschland (bis 60&nbsp;km/h) oder Freeway-Abschnitten in den USA (bis 40&nbsp;mph) die Fahraufgabe unter bestimmten Bedingungen an das System zu übergeben. Die Fahrerin oder der Fahrer kann sich bei aktiviertem DRIVE PILOT von der Fahraufgabe abwenden und sich auf bestimmte Nebenaktivitäten</span><a href="#_ftn3"><span>[3]</span></a><span> konzentrieren.</span></p><p><span>Mercedes‑Benz ist das weltweit erste Automobilunternehmen, das die anspruchsvollen gesetzlichen Anforderungen nach UN‑R157 für ein Level‑3-System erfüllt. Das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hatte Ende&nbsp;2021 dafür die Systemgenehmigung auf Basis der technischen Zulassungsvorschrift UN‑R157 erteilt und somit den Weg bereitet, grundsätzlich ein solches System international</span><a href="#_ftn4"><span>[4]</span></a><span> anzubieten, sofern es die jeweiligen nationalen Gesetzgebungen erlauben. Das war der Startschuss für DRIVE PILOT, der in Deutschland seit Mai&nbsp;2022 in S‑Klasse und EQS erhältlich ist.</span></p><p><span>Rechtssicher auf der Straße</span></p><p><span>Mercedes‑Benz sorgt dafür, dass die neue Technologie rechtssicher auf die Straße kommt. Im Entwicklungsprozess haben Ingenieure, Juristen, Compliance-Manager, Datenschützer und Experten für Ethik fachübergreifend als Team zusammengearbeitet.</span></p><p><span>Kontakt:</span></p><p><span>Alexandros Mitropoulos, Tel: +49 176 30 996 021, </span><a href="mailto:alexandros.mitropoulos@mercedes-benz.com"><span>alexandros.mitropoulos@mercedes-benz.com</span></a></p><p><br><span>Weitere Informationen von Mercedes-Benz sind auf www.mercedes-benz.com verfügbar.</span><br><span>Presse-Informationen und Digitale Services für Journalisten und Multiplikatoren finden Sie auf unserer Onlineplattform Mercedes me media unter media.mercedes-benz.com sowie auf unserer Mercedes-Benz Media Site unter group-media.mercedes-benz.com. Über aktuelle Themen und Ereignisse rund um&nbsp;</span><br><span>Mercedes-Benz Cars & Vans informiert Sie zudem unser Twitter-Kanal @MB_Press unter www.twitter.com/MB_Press.</span></p><p><span>Mercedes-Benz AG im Überblick</span><br><span>Die Mercedes-Benz AG verantwortet das globale Geschäft von Mercedes‑Benz Cars und Mercedes‑Benz Vans mit rund 172.000 Beschäftigten weltweit. Ola&nbsp;Källenius ist Vorsitzender des Vorstands der Mercedes‑Benz AG. Der Fokus des Unternehmens liegt auf der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb von Pkw und Vans sowie fahrzeugnahen Dienstleistungen. Darüber hinaus strebt das Unternehmen die führende Position bei Elektromobilität und Fahrzeug-Software an. Das Produktportfolio umfasst die Marke Mercedes‑Benz mit den Marken Mercedes‑AMG, Mercedes‑Maybach, Mercedes‑EQ, G‑Klasse sowie Produkte der Marke smart. Die Marke Mercedes me bietet Zugang zu den digitalen Diensten von Mercedes‑Benz. Die Mercedes‑Benz&nbsp;AG gehört weltweit zu den größten Herstellern von Luxus-Pkw. Im Jahr 2021 wurden rund 1,9&nbsp;Millionen Pkw und nahezu 386.200 Vans abgesetzt. In diesen beiden Geschäftsfeldern entwickelt die Mercedes‑Benz&nbsp;AG das weltweite Produktionsnetzwerk mit rund 35 Produktionsstandorten auf vier Kontinenten kontinuierlich weiter und richtet sich dabei auf die Anforderungen der Elektromobilität aus. Parallel dazu wird das globale Batterie-Produktionsnetzwerk auf drei Kontinenten auf- und ausgebaut. Nachhaltigkeit ist das Leitprinzip der Mercedes‑Benz Strategie und bedeutet für das Unternehmen, dauerhaft Wert für alle Stakeholder zu schaffen: für Kunden, Beschäftigte, Investoren, Geschäftspartner und die Gesellschaft als Ganzes. Grundlage dafür ist die nachhaltige Unternehmensstrategie der Mercedes‑Benz&nbsp;Group. Damit übernimmt das Unternehmen Verantwortung für die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Auswirkungen seiner Geschäftstätigkeit und hat die gesamte Wertschöpfungskette im Blick.&nbsp;</span><br><span>Als international tätiges Unternehmen zählen Chancengleichheit, Vielfalt, Offenheit und Respekt zu den Grundüberzeugungen von Mercedes-Benz. Dies zeigen wir in der Art und Weise wie wir denken, handeln und kommunizieren. Grundsätzlich schließen alle gewählten Begriffe selbstverständlich alle Geschlechter und Identitäten ein.</span></p><p><br>&nbsp;</p><hr><p><span>&nbsp;</span></p><p><a href="#_ftnref1"><span>[1]</span></a><span> Die automatisierte Fahrfunktion übernimmt bestimmte Fahraufgaben. Dennoch ist weiterhin eine Fahrerin bzw. ein Fahrer notwendig. Sie bzw. er muss jederzeit bereit sein, die Kontrolle über das Fahrzeug zu übernehmen, wenn das Fahrzeug zum Eingriff auffordert.</span></p><p><a href="#_ftnref2"><span>[2]</span></a><span> Für die Nutzung der Mercedes me connect Dienste müssen Sie sich eine Mercedes me ID anlegen und den Nutzungsbedingungen für die Mercedes me connect Dienste zustimmen.</span></p><p><a href="#_ftnref3"><span>[3]</span></a><span> Welche Nebentätigkeiten der Fahrerin bzw. des Fahrers gesetzlich zulässig sind, hängt von den jeweiligen nationalen Straßenverkehrsvorschriften ab.</span></p><p><a href="#_ftnref4"><span>[4]</span></a><span> ECE-Vertragsstaaten (57) inkl. Staaten der EU, GB, Japan, Korea, Australien</span></p>]]></description><category><![CDATA[Drive Pilot,Automated driving]]></category>
            <pubDate>Fri, 27 Jan 2023 13:31:30 +0100</pubDate>
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