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                    <title><![CDATA[Newsroom Mercedes-Benz Belgium]]></title>
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                    <language>de</language>
                    <lastBuildDate>Mon, 07 Sep 2026 17:38:00 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Mon, 10 Sep 2018 14:28:02 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Newsroom Mercedes-Benz Belgium]]></title>
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                        <title>Mercedes-Benz Vans stellt neues autonomes Mobilitätskonzept vor - Vision URBANETIC</title>
                        <link>https://media.mercedes-benz.be/de/mercedes-benz-vans-stellt-neues-autonomes-mobilitatskonzept-vor---vision-urbanetic/</link>
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<ul>
<li>
<p>V&ouml;llig neues Mobilit&auml;tskonzept f&uuml;r bedarfsgerechte, effiziente und nachhaltige Mobilit&auml;t</p>
</li>
<li>
<p>Autonome Fahrplattform flexibel best&uuml;ckbar mit Cargo-Modul f&uuml;r den G&uuml;tertransport oder mit People-Mover-Modul f&uuml;r die Personenbef&ouml;rderung</p>
</li>
<li>
<p>Batterie-elektrischer Antrieb f&uuml;r lokal emissionsfreie und nahezu lautlose Mobilit&auml;t</p>
</li>
<li>
<p>Mobilit&auml;tskonzept eingebettet in intelligente, selbst lernende IT-Infrastruktur zur permanenten Analyse vom Transport- und Bef&ouml;rderungsbedarfen</p>
</li>
<li>
<p>Angebot und Nachfrage werden in Echtzeit erfasst und Fahrzeugressourcen optimal eingesetzt</p>
</li>
<li>
<p>Maximale Wirtschaftlichkeit, Effizienz und Flexibilit&auml;t f&uuml;r St&auml;dte, Mobilit&auml;tsanbieter und Nutzer</p>
</li>
</ul>

<p>&nbsp;</p>
]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Mit dem Vision URBANETIC pr&auml;sentiert Mercedes-Benz Vans ein revolution&auml;res Mobilit&auml;tskonzept, das weit &uuml;ber bisherige Ideen rund um autonome Fahrzeuge hinausgeht. Der Vision URBANETIC hebt die Trennung von Personenbef&ouml;rderung und G&uuml;tertransport auf. Er erm&ouml;glicht eine bedarfsgerechte, nachhaltige und effiziente Bef&ouml;rderung von Personen und G&uuml;tern &ndash; und erf&uuml;llt die Bed&uuml;rfnisse von St&auml;dten, Unternehmen unterschiedlichster Branchen sowie Stadtbewohnern und Reisenden auf innovative Weise. Das Konzept reduziert die Verkehrsstr&ouml;me, entlastet innerst&auml;dtische Infrastrukturen und tr&auml;gt zu einer verbesserten urbanen Lebensqualit&auml;t bei.</strong></p>

<p>Als Teil einer holistischen Systeml&ouml;sung greift der Vision URBANETIC die urbanen Herausforderungen der Zukunft auf und bietet innovative L&ouml;sungen an. Das vision&auml;re Konzept basiert auf einem autonom fahrenden, elektrisch betriebenen Chassis, das unterschiedliche Wechselaufbauten f&uuml;r die Personenbef&ouml;rderung oder den G&uuml;tertransport aufnehmen kann. Als Ride-Sharing-Fahrzeug kann der Vision URBANETIC bis zu zw&ouml;lf Passagiere bef&ouml;rdern, im Cargo-Modul k&ouml;nnen bis zehn EPAL-Paletten transportiert werden. Bei einer Fahrzeugl&auml;nge von 5,14 m wurde eine Laderauml&auml;nge von 3,70 m realisiert. Zudem integriert das Konzept eine IT-Infrastruktur, die in Echtzeit Angebot und Nachfrage in einem definierten Gebiet analysiert. Daraus resultiert eine autonom fahrende Flotte, deren Routen flexibel und effizient auf Basis des aktuellen Bef&ouml;rderungsbedarfs geplant werden. All dies macht den Vision URBANETIC zu einem bahnbrechenden Konzept f&uuml;r die urbane Mobilit&auml;t der Zukunft.</p>

<p>Dank Vollvernetzung, Auswertung lokaler Informationen &ndash; zum Beispiel &uuml;ber Konzerte und Veranstaltungen &ndash; und einer intelligenten Steuerung kann das System nicht nur aktuelle Bedarfe analysieren, sondern auch daraus lernen. So ist es in der Lage, zuk&uuml;nftige Bedarfe zu antizipieren und darauf zu reagieren. Damit k&ouml;nnen Prozesse optimiert und beispielsweise Warte- oder Lieferzeiten verk&uuml;rzt und Staus vermieden werden. So erkennt das Gesamtsystem &uuml;ber die Datenerfassung im Vehicle Control Center &ndash; einer Steuerungszentrale, in der die Bedarfe geb&uuml;ndelt und analysiert werden &ndash;, beispielsweise eine gr&ouml;&szlig;ere Personengruppe in einem gewissen Bereich. Es kann Fahrzeuge dorthin schicken, die den gesteigerten Bedarf schnell und effizient befriedigen. Das System kann also flexibel reagieren und basiert nicht auf starren Routen oder festen Fahrpl&auml;nen.</p>

<p><strong>Vollvernetzt und Teil eines umfassenden &Ouml;kosystems</strong></p>

<p>Mit dem Vision URBANETIC verfolgt Mercedes-Benz Vans ein ambitioniertes Ziel: auf einer nahezu unver&auml;nderten Stra&szlig;eninfrastruktur sollen mehr Personen und G&uuml;ter mit weniger Fahrzeugen bef&ouml;rdert werden, um Innenst&auml;dte zu entlasten und gleichzeitig kontinuierlich wachsende Mobilit&auml;tsanforderungen und Kundenw&uuml;nsche zu erf&uuml;llen. In letzter Konsequenz w&uuml;rde dies eine verbesserte Lebensqualit&auml;t in den Innenst&auml;dten erm&ouml;glichen: mit flexiblem und komfortablem Personenverkehr, effizientem und nachhaltigem G&uuml;tertransport, deutlich geringeren Schadstoff- und L&auml;rmemissionen sowie mehr Freiraum f&uuml;r st&auml;dtebauliche Gestaltung.</p>

<p>Als vollvernetztes Fahrzeug ist der Vision URBANETIC Teil eines &Ouml;kosystems, in dem gewerbliche und private Mobilit&auml;tsw&uuml;nsche digital &uuml;bermittelt werden. Der Vision URBANETIC b&uuml;ndelt diese Bedarfe und erf&uuml;llt sie mit einer hoch flexiblen Flotte. Dadurch k&ouml;nnen Ressourcen wesentlich besser ausgenutzt werden.</p>

<p><strong>Zwei Wechselmodule f&uuml;r Personen und G&uuml;ter</strong></p>

<p>Um dieses Ma&szlig; an Flexibilit&auml;t zu erreichen, ist der Vision URBANETIC je nach Einsatzzweck mit unterschiedlichen Wechselaufbauten ausgestattet. Als Ride-Sharing-Fahrzeug mit People-Mover-Aufsatz bietet der Vision URBANETIC bis zu zw&ouml;lf Passagieren Platz. Der Wechsel der Module erfolgt automatisiert oder alternativ manuell und dauert im automatisierten Ablauf nur wenige Minuten. Die Voraussetzung daf&uuml;r schafft eine autonom fahrende Fahrplattform, auf der die jeweiligen Aufbauten verankert werden. In dieser sind alle Fahrfunktionen untergebracht, so dass das autonome Chassis auch ohne Aufbau zum n&auml;chsten Einsatzort gelangen kann. Ein H&ouml;chstma&szlig; an Sicherheit garantieren redundante Komponenten f&uuml;r alle relevanten Aktionen wie Lenken, Bremsen oder Beschleunigen.</p>

<p>Das Cargo-Modul dient als klassischer G&uuml;tertransporter. Dank seines flexibel einsetzbaren Ladebodens kann es in zwei Ebenen unterteilt werden und bis zu zehn EPAL-Paletten transportieren. Das Laderaumvolumen liegt bei 10 m<sup>3</sup>. Alternativ l&auml;sst sich das Fahrzeug mit vollautomatisierten Laderaumsystemen ausstatten und kann als mobile Paketstation zur Auslieferung auf der letzten Meile genutzt werden. Dar&uuml;ber hinaus sind weitere Einsatzm&ouml;glichkeiten denkbar, da das Konzept mit unterschiedlichsten Aufs&auml;tzen f&uuml;r weitere Branchen und Anwendungsf&auml;lle ausger&uuml;stet werden kann.</p>

<p><strong>Mehr Freiraum f&uuml;r die Innenraumgestaltung</strong></p>

<p>Dank dem vollautomatisierten und fahrerlosen Fahren verringern sich mit dem Vision URBANETIC die Betriebskosten deutlich. Mit Ausnahme von Ladezeiten f&uuml;r den batterieelektrischen Antrieb und Wartungsstopps kann jedes Fahrzeug zudem an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr genutzt werden. Somit werden beispielsweise im Personennahverkehr L&ouml;sungen rentabel, die mit einem Fahrer nicht wirtschaftlich zu betreiben w&auml;ren. Zugleich gibt das Konzept eine Antwort auf eine immer gr&ouml;&szlig;er werdende Herausforderung zum Beispiel in der Logistikbranche: den Fahrermangel. Schon heute k&ouml;nnen Unternehmen offene Stellen nur sehr schwer oder gar nicht besetzen. Vor diesem Hintergrund k&uuml;rte ein deutsches Fachmagazin &bdquo;Fahrermangel&ldquo; zum Logistik-Wort des Jahres 2017.</p>

<p>Der Wegfall des Fahrerarbeitsplatzes schafft zudem Freiraum f&uuml;r die Innenraumgestaltung. Lenkrad, Pedale, Armaturentafel und das gesamte Cockpit geh&ouml;ren der Vergangenheit an. Der frei gewordenen Raum l&auml;sst sich f&uuml;r zus&auml;tzliche Passagiere oder ein h&ouml;heres G&uuml;tervolumen nutzen.</p>

<p><strong>Auf dem Werksgel&auml;nde oder frei in der Innenstadt</strong></p>

<p>Die Systemarchitektur des autonom fahrenden Vision URBANETIC sorgt daf&uuml;r, dass die Routen des Vision URBANETIC anhand von Echtzeitverkehrsinformationen permanent angepasst werden, auch das Flottenmanagement f&uuml;r die Betreiber erfolgt als Teil dieses IT-Systems. Der Einsatz ist in abgegrenzten Bereichen wie einem Werks- oder Flughafengel&auml;nde, aber auch im Stra&szlig;enverkehr denkbar.</p>

<p>Der Elektroantrieb des Vision URBANETIC erm&ouml;glicht lokal emissionsfreie Mobilit&auml;t und macht ihn somit zum perfekten Fahrzeug f&uuml;r Innenst&auml;dte und Zentren, in denen beispielsweise gesetzliche Einfahrrestriktionen herrschen. Zudem er&ouml;ffnet der nahezu lautlose Elektroantrieb auch neue Optionen in der Sp&auml;t- oder Nachtzulieferung und bietet daher gro&szlig;e wirtschaftliche Potenziale.</p>

<p><strong>Vertrauen schaffen durch aktive Kommunikation mit der Au&szlig;enwelt</strong></p>

<p>Viele Menschen reagieren auf autonome Fahrzeuge noch mit einer gewissen Skepsis. Um dem zu begegnen, geht der Vision URBANETIC besonders mit dem People-Mover-Aufbau einen neuen Weg. &Uuml;ber verschiedene Kamera- und Sensorsysteme nimmt das Fahrzeug seine Umgebung vollumf&auml;nglich wahr und kommuniziert aktiv mit ihr. Fu&szlig;g&auml;nger, die vor ihm die Stra&szlig;e &uuml;berqueren, werden durch das gro&szlig;z&uuml;gige Display in der Fahrzeugfront mittels speziellen Animationen informiert, dass sie wahrgenommen wurden.</p>

<p>Ein weiteres Highlight ist das digitale Shadowing im Bereich der Seitent&uuml;r. Mehrere hundert Leuchteinheiten stellen die Konturen von sich n&auml;hernden Personen auf der Seitenwand dar und signalisieren diesen so, dass sie vom Vision URBANETIC wahrgenommen wurden.</p>

<p><u>Interview</u></p>

<p>&bdquo;Der Vision URBANETIC entlastet die St&auml;dte und verbessert die Lebensqualit&auml;t in Ballungszentren&ldquo;</p>

<p>Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans, erl&auml;utert im Interview, wie sich Megatrends auf die Transportbranche auswirken &ndash; und warum der Vision URBANETIC f&uuml;r eine v&ouml;llig neue Form der Mobilit&auml;t steht.</p>

<p><strong><em>Herr Mornhinweg, im Sommer 2016 haben Sie die Zukunftsinitiative adVANce ins Leben gerufen. Wie lautet ihre Zwischenbilanz nach zwei Jahren?</em></strong></p>

<p>Mit adVANce haben wir den Wandel vom reinen Fahrzeughersteller zum Anbieter von Gesamtsysteml&ouml;sungen eingeleitet. Wir begreifen Mobilit&auml;t als organisches Netzwerk, als einen hocheffizienten Stoffwechsel, der die Stadt in Bewegung h&auml;lt und hohe Lebensqualit&auml;t erm&ouml;glicht. Darin werden Fahrzeuge zur Plattform f&uuml;r intelligente Funktionen. Wir arbeiten zudem noch intensiver mit unseren Kunden zusammen und finden L&ouml;sungen, die punktgenau auf deren Bed&uuml;rfnisse zu geschnitten sind. Das beweisen erfolgreiche Projekte und Kooperationen, zum Beispiel im On-Demand-Ridesharing mit Via und den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) sowie im Bereich der Elektromobilit&auml;t mit Hermes und seit kurzem auch Amazon. Und nicht zuletzt haben wir bahnbrechende Zukunftskonzepte, wie vor zwei Jahren den Vision Van oder nun den Vision URBANETIC, entwickelt.</p>

<p><strong><em>Ein ausschlaggebender Faktor f&uuml;r adVANce sind langfristige Umw&auml;lzungen wie die Urbanisierung und Digitalisierung. Was bedeutet das f&uuml;r das Transportergesch&auml;ft?</em></strong></p>

<p>Die Weltbev&ouml;lkerung w&auml;chst rasant. Bereits 2050 werden 10 Milliarden Menschen auf der Erde leben, wenn sich die Prognosen der Vereinten Nationen bewahrheiten. Bereits 2030 werden demnach mehr als 5,2 Milliarden Menschen in St&auml;dten wohnen. Gleichzeitig wird sich nach Sch&auml;tzungen der OECD bis 2050 der weltweite Frachtverkehr verdreifachen. Die Verkehrsinfrastruktur kann vielerorts nicht im selben Ma&szlig;e wachsen. Und schon jetzt sind viele Innenst&auml;dte dramatisch &uuml;berlastet.</p>

<p>Um die Mobilit&auml;t von morgen aktiv zu gestalten, m&uuml;ssen daher wir noch st&auml;rker vernetzt denken und &uuml;ber den Rand unserer bisherigen Aktivit&auml;ten hinausblicken. Wir brauchen neue Ideen f&uuml;r die Mobilit&auml;t der Zukunft und den Mut, sie umzusetzen. Uns treibt der Wille zu kontinuierlicher Verbesserung. Daher ist adVANce kein statisches Projekt, sondern ein dynamischer Prozess.</p>

<p><strong><em>Wie zeigt sich das konkret?</em></strong></p>

<p>2016 ist adVANce mit drei Handlungsfeldern gestartet, mittlerweile ist diese Zahl auf sechs angewachsen. Bei <strong>digital@vans</strong> geht es um Konnektivit&auml;t und digitale Vernetzung. Mit <strong>solutions@vans</strong> entwicklen wir kundenorientierte Hardware-L&ouml;sungen f&uuml;r mehr Effizienz. Im Bereich <strong>rental@vans</strong> arbeiten wir an innovativen Mietmodellen. Mit <strong>sharing@vans</strong> k&uuml;mmern wir uns um neue Konzepte f&uuml;r geteilte Mobilit&auml;t. Im Mittelpunkt von <strong>eDrive@vans</strong> steht unser ganzheitlicher Ansatz f&uuml;r Elektromobilit&auml;t. Das sechste Handlungsfeld ist ab jetzt <strong>autonomous@vans</strong>. Denn wir sind davon &uuml;berzeugt, dass das Autonome Fahren, im Zusammenspiel mit anderen neuen Ideen aus unseren Handlungsfeldern, Mobilit&auml;t grundlegend ver&auml;ndern wird und mehr Sicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit erm&ouml;glicht.</p>

<p><strong><em>Als ersten Vertreter dieses neuen Handlungsfelds stellen sie nun den Vision URBANETIC vor, ein neues Mobilit&auml;tskonzept f&uuml;r die Smart City. Was leistet es f&uuml;r die Stadt der Zukunft?</em></strong></p>

<p>Der Vision URBANETIC steht nicht nur f&uuml;r autonomous@vans, sondern f&uuml;r alle unsere Handlungsfelder, denn er vereint ihre Innovationen in spektakul&auml;rer Weise. Er f&auml;hrt nicht nur autonom, er wird auch elektrisch angetrieben. Er verf&uuml;gt mit den Wechselaufbauten &uuml;ber innovative Hardware-L&ouml;sungen und ist vollst&auml;ndig vernetzt. Dar&uuml;ber hinaus verk&ouml;rpert er in bester Weise Mobility on Demand.</p>

<p>Der Vision URBANETIC ist ein v&ouml;llig neues Mobilit&auml;tskonzepts f&uuml;r die Smart City, in der es fl&auml;chendeckend vollautomatisiertes und fahrerloses Fahren geben wird oder in der rein autonome Zonen definiert sein werden. Dank des intelligenten Konzepts und der Wechselmodule f&uuml;r den Personen- und den G&uuml;terverkehr entlasten wir die Innenst&auml;dte drastisch. Der Vision URBANETIC ist Teil eines ganzheitlichen &Ouml;kosystems. Das System analysiert die Bef&ouml;rderungs- und Transportbedarfe und stellt eine hochflexible, bedarfsgerechte Flotte zusammen. Tags&uuml;ber bef&ouml;rdert der Vision URBANETIC in den Sto&szlig;zeiten haupts&auml;chlich Personen, nachts wird er im innerst&auml;dtischen Warentransport eingesetzt. Zudem kann als mobile Basis f&uuml;r Lieferdrohnen oder selbstfahrende Roboter auf der letzten Meile dienen. Durch die vielseitigen Einsatzzwecke k&ouml;nnten sich die unterschiedlichsten Unternehmen ein Fahrzeug oder gar eine Flotte teilen, zum Beispiel Shuttleservices und Stadtwerke oder Kurierdienstleister und Paketlogistiker. Das entlastet die St&auml;dte und verbessert so in letzter Konsequenz die Lebensqualit&auml;t in Ballungszentren. Auch f&uuml;r unsere Kunden bietet er Mehrwerte. Die Betriebskosten sinken, gleichzeitig &ouml;ffnen sich M&ouml;glichkeiten f&uuml;r neue Services, zum Beispiel mit zeitgenauer Lieferung und h&ouml;chster Flexibilit&auml;t f&uuml;r Kurier-Express-Paketdienstleister.</p>

<p><u>Prozesskette</u></p>

<p>Mit dem Vision URBANETIC durch die Stadt der Zukunft</p>

<ul>
<li>
<p>Vielf&auml;ltige Einsatzm&ouml;glichkeiten im Personen- und G&uuml;terverkehr</p>
</li>
<li>
<p>Mehr Flexibilit&auml;t, Schnelligkeit und h&ouml;herer Komfort f&uuml;r Reisende</p>
</li>
<li>
<p>H&ouml;here Effizienz und Zuverl&auml;ssigkeit im B2B-Warentransport</p>
</li>
<li>
<p>Verbessertes Service-Level in der B2C-Paketzustellung</p>
</li>
<li>
<p>In der Gesamtwirkung: Weniger Verkehr und verbesserte Lebensqualit&auml;t in St&auml;dten</p>
</li>
</ul>

<p>Roger Schneider/Roger Taylor lebt in einem Vorort einer gro&szlig;en Stadt. Gemeinsam mit seiner Familie sch&auml;tzt er die Ruhe und das Leben in der Natur. Bis vor ein paar Jahren musste er diese Lebensqualit&auml;t allerdings mit einem strapazi&ouml;sen Weg zur Arbeit bezahlen. Zun&auml;chst fuhr er mit dem Auto zum n&auml;chstgelegenen S-Bahnhof &ndash; mindestens 15 Minuten, je nach Verkehrslage aber auch schon einmal bis zu einer halben Stunde. Dort musste er sich einen Parkplatz im gut besuchten Park-and-Ride-Parkhaus suchen und noch einige Minuten auf seine Bahn warten. Dann mindestens 17 Minuten Fahrtzeit bis zum Zielbahnhof und schlie&szlig;lich noch etwa 12 Minuten Fu&szlig;weg bis zu seiner Arbeitsstelle. Hin und zur&uuml;ck musste er t&auml;glich mindestens 90 Minuten einplanen &ndash; so viel wie ein Fu&szlig;ballspiel, blo&szlig; l&auml;ngst nicht so unterhaltsam.</p>

<p>Seitdem das Autonome Fahren auf Level-5-Niveau in Roger Schneiders/Roger Taylor&lsquo;s Heimatstadt angekommen ist, legt er den Weg ins B&uuml;ro meistens per On-Demand-Ridesharing zur&uuml;ck. Vom Fr&uuml;hst&uuml;ckstisch aus bestellt er per App seine Fahrt. Das System meldet ihm innerhalb k&uuml;rzester Zeit, wo und wann genau er in seine Mitfahrgelegenheit einsteigen kann. Je nach Verkehrslage und Witterungssituation schl&auml;gt ihm das System auch eine Kombination aus Ride-Sharing und &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln vor, wenn die Fahrt f&uuml;r Roger Schneider dadurch schneller oder wirtschaftlicher wird.</p>

<p>Der Einstiegspunkt f&uuml;r den Vision URBANETIC liegt in jedem Fall maximal f&uuml;nf Minuten Fu&szlig;weg von seiner Wohnung entfernt, das Gleiche gilt f&uuml;r den Weg vom Ausstiegspunkt bis zum B&uuml;ro. Die Abfahrtszeit wird ihm per App minutengenau angezeigt. Zus&auml;tzlich kann er jederzeit verfolgen, wo sich seine Mitfahrgelegenheit aufh&auml;lt. Die Fahrtzeit Richtung B&uuml;ro hat sich auf 11 Minuten verringert. Der Grund: das Verkehrsaufkommen ist dank des autonomen Fahrens und der modernen Sharingkonzepte drastisch zur&uuml;ckgegangen. Insgesamt braucht er also nur noch rund 21 Minuten f&uuml;r einen Weg. Pro Arbeitstag braucht Roger Schneider/Roger Taylor also hin und zur&uuml;ck also 42 Minuten. Pro Arbeitstag hat Roger Schneider/Roger Taylor rund 50 gespart. Zudem kommt er deutlich entspannter an als fr&uuml;her.</p>

<p>Die Mitfahrgelegenheit in diesem Zukunftsszenario ist der Vision URBANETIC, das vision&auml;re Mobilit&auml;tskonzept von Mercedes-Benz Vans. Als Tr&auml;ger dient eine autonom fahrende, voll elektrisch betriebene Fahrplattform, die je nach Einsatzzweck mit unterschiedlichen Wechselmodulen f&uuml;r die Personenbef&ouml;rderung oder zum Warentransport best&uuml;ckt werden kann. Gesteuert wird der Vision URBANETIC &uuml;ber ein intelligentes IT-System. Per App k&ouml;nnen Kunden, egal ob Privatpersonen oder Unternehmen, ihre Transport- und Bef&ouml;rderungsbedarfe anmelden. Das System analysiert diese und setzt eine Flotte selbstfahrender Fahrzeuge ein, die die Nachfrage aufgrund des Wechselkonzepts optimal bedienen kann. Im Laufe des Tages kann die Flotte flexibel an schwankende Nachfrage in den beiden Bereichen angepasst werden. Dabei ber&uuml;cksichtigt das System eine Vielzahl an Faktoren, vom Wetter, &uuml;ber die Dringlichkeit der Bedarfe bis hin zu Veranstaltungen und anderen Ereignissen, die ein erh&ouml;htes Mobilit&auml;tsaufkommen verursachen.</p>

<p>Im Mittelpunkt des Konzepts steht der Sharing-Gedanke: Passagiere mit &auml;hnlichem Ziel fahren mit demselben Fahrzeug, Unternehmen unterschiedlichster Branchen lassen ihre G&uuml;ter mit denselben Vehikeln transportieren. Der Vision URBANETIC reduziert in Kombination mit fl&auml;chendeckendem vollautomatisiertem und fahrerlosem Fahren das Verkehrsaufkommen, verringert Emissionen und tr&auml;gt zu einer neuen Lebensqualit&auml;t in den Innenst&auml;dten bei. Fr&uuml;her stark frequentierte Stra&szlig;en oder Parkfl&auml;chen k&ouml;nnen entlastet oder sogar zur&uuml;ckgebaut werden und geben neuen Freiraum f&uuml;r st&auml;dtebauliche Gestaltung.</p>

<p>&bdquo;Beim Vision URBANETIC handelt es sich um ein v&ouml;llig neues Mobilit&auml;tskonzept, das konsequent auf die tats&auml;chlichen Bedarfe sowie auf Effizienz und Nachhaltigkeit ausgelegt ist. Fr&uuml;hmorgens und am sp&auml;teren Nachmittag im Berufsverkehr kann die Flotte verst&auml;rkt mit dem People-Mover-Modul best&uuml;ckt werden. In anderen Zeiten wird das System mit dem Cargo-Modul mehrheitlich f&uuml;r den Warentransport genutzt. Aufgrund des nahezu lautlosen Elektroantriebs er&ouml;ffnet das System zus&auml;tzliche Optionen f&uuml;r die Sp&auml;t- oder Nachtanlieferung&ldquo;, sagt Gerd Reichenbach, Leitung Strategie bei Mercedes-Benz Vans.</p>

<p><strong>Ein neues Innenstadt-Erlebnis mit vision&auml;rer Kommunikation</strong></p>

<p>Das People-Mover-Modul, mit dem Roger Schneider/Roger Taylor und andere Pendler t&auml;glich zur Arbeit fahren, ist speziell f&uuml;r die Personenbef&ouml;rderung ausgelegt. Es bietet Raum f&uuml;r insgesamt 12 Personen &ndash; auf acht Sitz- und vier Stehpl&auml;tzen. Bei Ausstattung und Ambiente bietet das futuristische Gef&auml;hrt Komfort auf h&ouml;chstem Niveau. Der hintere Bereich bietet den Passagieren einen gesch&uuml;tzten Raum mit Cocooning-Effekt, sie werden von au&szlig;en nicht gesehen und k&ouml;nnen ihre Privatsph&auml;re genie&szlig;en. Im mittleren Bereich in N&auml;he der T&uuml;r finden sich Stehpl&auml;tze f&uuml;r Passagiere, die nur kurze Strecken fahren. Der vordere Bereich zeigt sich offen und ist dominiert von zahlreichen Fensterelementen. Dort k&ouml;nnen beispielsweise Touristen Eindr&uuml;cke der Stadt aufsaugen.</p>

<p>Zudem bietet der Vision URBANETIC seinen Passagieren eine neue Dimension an Kommunikation. Das 360-Grad-Halo-Display an der Decke zeigt die wichtigsten Informationen an, zum Beispiel Haltestationen oder Wissenswertes &uuml;ber die jeweilige Stadt und ihre Umgebung. &Uuml;ber Augmented Reality-Projektionen k&ouml;nnen sich die Fahrg&auml;ste Vorschl&auml;ge zur Streckenf&uuml;hrung f&uuml;r weitere Ziele in der Stadt direkt auf dem eignen Mobilger&auml;t anzeigen lassen. Diese orientieren sich an individuellen Pr&auml;ferenzen des Passagiers und ber&uuml;cksichtigen das bisherige Nutzerprofil. So bietet das System etwa den schnellsten Weg f&uuml;r Pendler, die g&uuml;nstigste Route zur Kostenoptimierung oder eine abwechslungsreiche Sightseeing-Strecke an..</p>

<p>&bdquo;Der Vision URBANETIC steht f&uuml;r eine neue Sichtweise. Es wird in Zukunft nicht mehr darum gehen, wie ich mit nur einem bestimmten Verkehrsmittel von A nach B komme. Die Frage ist viel mehr, mit welchem Verkehrsmix ich m&ouml;glichst schnell, effizient, sicher und nachhaltig zum gew&uuml;nschten Ort komme. Dank seiner Flexibilit&auml;t und der Einbettung in eine analytische IT-Infrastruktur bietet der Vision URBANETIC f&uuml;r diese Art von vernetzter Mobilit&auml;t die besten Voraussetzungen&ldquo;, erl&auml;utert Gerd Reichenbach. So k&ouml;nne es an manchen Tagen &ndash; je nach tats&auml;chlichem Mobilit&auml;tsaufkommen oder anderer Faktoren &ndash; die beste Kombination sein, mit dem Vision URBANETIC und einem Leihfahrrad zur Arbeit zu kommen. An anderen Tagen k&ouml;nne der Mix aus &Ouml;ffentlichem Nahverkehr und Vision URBANETIC die beste Kombination sein.</p>

<p><strong>Mehr Flexibilit&auml;t und Effizienz im B2B-Warentransport</strong></p>

<p>Carl Fischer/Carl Fisher arbeitet als Installateur f&uuml;r einen gro&szlig;en Sanit&auml;rbetrieb. Bevor er fr&uuml;her mit seiner eigentlichen Arbeit &ndash; der Installation von Heizungs- und Sanit&auml;ranlagen &ndash; beginnen konnte, musste er zun&auml;chst zum Betrieb fahren, Auftragslisten checken, seinen Wagen entsprechend mit Werkzeug und Material beladen und sich dann mit dem Transporter durch den Stadtverkehr k&auml;mpfen. Allein zwei bis drei Stunden verbrachte er t&auml;glich mit dem Beladen des Fahrzeugs und dem Fahren. Heute &ndash; im Jahr 2036 &ndash; l&auml;uft der Prozess mit dem Vision URBANETIC ganz anders ab. Der Kunde schickt seinen Auftrag bzw. seine Anfrage an das Sanit&auml;runternehmen. Die dortige Disposition legt fest, welche Mitarbeiter den Auftrag an welchen Tagen erledigen. Gleichzeitig plant sie die jeweils erforderlichen Ressourcen &ndash; Material, Werkzeug etc. Am Tag des Auftrags beladen Lageristen des Sanit&auml;rbetriebs den Vision URBANETIC mit den notwendigen Materialien und Werkzeugen. Danach f&auml;hrt der Vision URBANETIC auf direktem Weg zu seinem Einsatzort. Carl Fischer/Carl Fisher erf&auml;hrt per App, ob es f&uuml;r ihn g&uuml;nstiger ist, per &Ouml;ffentlichem Nahverkehr oder mit einem weiteren Vision URBANETIC zum Einsatzort zu fahren. Dort angekommen entl&auml;dt er das Fahrzeug. Der Vision URBANETIC kehrt zur&uuml;ck zum Sanit&auml;rbetrieb &ndash; oder f&auml;hrt an einen anderen Ort, an dem er f&uuml;r weitere Transportaufgaben ben&ouml;tigt wird.</p>

<p>F&uuml;r Carl Fischer/Carl Fisher haben die neuen Mobilit&auml;tsm&ouml;glichkeiten mehrere Vorteile: er muss den Wagen nicht mehr selbst mit Material beladen, nervenaufreibende Fahrten durch den Stadtverkehr mit anschlie&szlig;ender Parkplatzsuche und mitunter langen Fu&szlig;wegen zum endg&uuml;ltigen Einsatzort entfallen. Auch f&uuml;r seinen Arbeitsgeber zahlt sich das System aus. Carl Fischer verbringt zwei bis drei Stunden mehr pro Tag mit produktiver Arbeit beim Kunden und die Prozesskette mit Planung und Fahrzeugdisposition l&auml;sst sich wesentlich effizienter gestalten. Zudem kann unter Umst&auml;nden die eigene Flotte verkleinert werden, deren Fahrzeuge den gr&ouml;&szlig;ten Teil des Tages ungenutzt auf dem Parkplatz stehen.</p>

<p>Dieses Beispiel ist nicht die einzige Einsatzm&ouml;glichkeit des Vision URBANETIC im B2B-Warentransport. Er eignet sich &ndash; mit einem entsprechenden Aufbau versehen &ndash; auch hervorragend f&uuml;r die Belieferung des Einzelhandels wie zum Beispiel Warenh&auml;usern, Baum&auml;rkten und Superm&auml;rkten. Auch hier gestaltet sich die Prozesskette einfach und effizient. Der H&auml;ndler bestellt seine Waren beim Gro&szlig;handel, dieser ordnet dem Auftrag die entsprechenden Waren und ein Fahrzeug zu. In einem Hub au&szlig;erhalb der Stadt werden die Waren automatisiert zusammengestellt und in den Vision URBANETIC geladen. Dieser bringt das Cargo-Modul zum Lieferort und stellt es dort ab. Das autonom fahrende Chassis f&auml;hrt anschlie&szlig;end zum Smart-City-Hub, einem dezentralen Logistikzentrum zur Lagerung und Wartung der Aufbauten in der Stadt, um dort das n&auml;chste Cargo-Modul oder ein People Mover-Modul f&uuml;r den einsetzenden Pendelverkehr zu &uuml;bernehmen. H&auml;ndler profitieren in diesem Szenario von einer gr&ouml;&szlig;eren Flexibilit&auml;t in der Zustellung und von besserer Planbarkeit in der Warenannahme, da sich die Ankunft des Vision URBANETIC auch in kleinen Zeitfenstern zuverl&auml;ssig vorab bestimmen l&auml;sst. Der Lieferverkehr kann so optimal zum Beispiel au&szlig;erhalb der Sto&szlig;zeiten des Pendelverkehrs stattfinden und somit die Verkehrsbelastung entzerren.</p>

<p>&bdquo;Auch im B2B-Warenverkehr steht der Vision URBANETIC f&uuml;r einen Paradigmenwechsel. Das Verteilsystem f&uuml;r Waren wird in der Zukunft dezentraler werden und sich noch st&auml;rker an Flexibilit&auml;t und Effizienz ausrichten. Anstatt immer wieder einen zentralen Hub au&szlig;erhalb der Stadt anzusteuern, werden die Fahrzeuge zu kleineren dezentralen, vielleicht sogar mobilen Hubs geleitet. Das erm&ouml;glicht schnellere Lieferungen und agilere Reaktionen auf Ver&auml;nderungen in der Nachfrage und des Warenbestandes im Handel&ldquo;, sagt Gerd Reichenbach.</p>

<p><strong>Ein neues Service-Niveau f&uuml;r Kurier-Express-Paketdienstleister</strong></p>

<p>Sophia Zimmermann/Sophia Carpenter bestellt viel im Internet &ndash; B&uuml;cher, Kleidung oder Schmuck. Sie arbeitet im Vertrieb eines international t&auml;tigen Unternehmens, daher ist sie viel unterwegs und h&auml;ufig erst sp&auml;t zuhause. Fr&uuml;her musste sie ihre Pakete daher oft beim Versanddienstleister oder bei den Nachbarn abholen. Mit dem Vision URBANETIC kann sie ihre Lieferungen viel besser planen. Unbequeme Wege zur Versandfiliale oder das Abpassen der Nachbarn geh&ouml;ren der Vergangenheit an. Bei der Bestellung w&auml;hlt sie einfach ein Zeitfenster und einen Ort aus, an dem sie ihr P&auml;ckchen entgegennehmen m&ouml;chte. Die Waren werden an den Smart City Hub geliefert und dort am gew&uuml;nschten Tag in das dem Auftrag zugeordnete Fahrzeug geladen. Der Vision URBANETIC arbeitet seine Route ab, rechtzeitig vor der Ankunft am gew&auml;hlten Zielort, sendet das System automatisch eine Benachrichtigung, in der Zeit und &Uuml;bernahmeort final best&auml;tigt werden. Am Zielort angekommen identifiziert sich Sophia Zimmermann/Sophia Carpenter und entnimmt ihre Sendung aus dem Fahrzeug, das nur die f&uuml;r sie bestimmte Lieferung zur Entnahme freigibt. Sofern sie diese vorher angemeldet hat, kann sie auch Retouren im Fahrzeug deponieren. Das Fahrzeug meldet dem System den Auftrag anschlie&szlig;end als erledigt und wird zum n&auml;chsten Entnahmepunkt gelenkt.</p>

<p>&bdquo;Der Vision URBANETIC hebt das Service-Level in vielen Branchen auf ein neues Niveau und entlastet die Innenst&auml;dte. Er reduziert zum Beispiel Leerfahrten oder unn&ouml;tige Touren von Kurier-Express-Paketdiensten, die heute unter anderem dadurch entstehen, dass der Adressat der Lieferung nicht zu erreichen ist. Er b&uuml;ndelt Bedarfe und verhindert in der Personenbef&ouml;rderung durch intelligente Routensteuerung und Planung, dass nur eine Person im Fahrzeug sitzt. In seiner Gesamtwirkung &ndash; weniger CO<sub>2</sub>-Emissionen, weniger L&auml;rmbel&auml;stigung, mehr Platz in der Innenstadt &ndash; erh&ouml;ht er dadurch die Lebensqualit&auml;t in unseren St&auml;dten. Das ist das wirklich Vision&auml;re an unserem Konzept&ldquo;, betont Gerd Reichenbach.</p>

<p><u>Use-Case Personenbef&ouml;rderung</u></p>

<p>Intelligente Konzepte statt Dauerstau in den Metropolen</p>

<ul>
<li>
<p>Urbanisierung: 2050 leben zwei von drei Menschen in einer Stadt</p>
</li>
<li>
<p>Flexibilit&auml;t: People-Mover-Modul schafft neue Bef&ouml;rderungskapazit&auml;ten und mehr Komfort f&uuml;r Reisende</p>
</li>
</ul>

<p>Der Trend zur Urbanisierung ist ungebrochen, der Mobilit&auml;tsbedarf steigt, w&auml;hrend die Verkehrsinfrastruktur vielerorts wenig Handlungsspielraum l&auml;sst. Um eine effiziente, bedarfsgerechte und nachhaltige Personenbef&ouml;rderung sowohl in Sto&szlig;zeiten als auch zu Tagesrandzeiten zu gew&auml;hrleisten, sind neue Ideen gefordert.</p>

<p><strong>Marktsituation / Marktpotenzial:</strong>Immer mehr Menschen zieht es weltweit in die Metropolregionen, der Bedarf an Mobilit&auml;t steigt dementsprechend rapide. Bis zum Jahr 2050 werden fast zwei Drittel aller Menschen weltweit in einer Stadt leben, wie die Vereinten Nationen prognostizieren. Heute leben nur 55% der Weltbev&ouml;lkerung in einer Stadt. Parallel dazu w&auml;chst die Bedeutung von Megacities, schon heute wohnen in den 33 gr&ouml;&szlig;ten Ballungszentren der Welt etwa 12 Prozent aller Menschen. Laut der Prognose werden bis 2030 zehn weitere Megacities mit jeweils mehr als 10 Millionen Einwohnern entstehen &ndash; mit den entsprechenden Auswirkungen auf die Verkehrssituation. Die Zahl der t&auml;glichen Fahrten wird sich nach Sch&auml;tzungen der Vereinten Nationen weltweit zwischen 2000 und 2050 verdrei- bis vervierfachen.</p>

<p><strong>Herausforderungen f&uuml;r die Personenbef&ouml;rderungsbranche:</strong>Urbanisierung und steigender Mobilit&auml;tsbedarf erfordern neue Bef&ouml;rderungskonzepte. Die wachsende Zahl an Fahrzeugen, die gr&ouml;&szlig;tenteils nicht optimal ausgelastet werden, f&uuml;hrt speziell in Metropolregionen nahezu unweigerlich zum Verkehrskollaps. Immer mehr St&auml;dte gehen deshalb dazu &uuml;ber, Neuzulassungen zu beschr&auml;nken, tempor&auml;re Fahrverbote auszusprechen oder den privaten PKW-Verkehr aus den Innenst&auml;dten auszuschlie&szlig;en. Der B&uuml;ndelung von Nachfrage und Ressourcen im &ouml;ffentlichen und privaten Personennahverkehr kommt deshalb eine Schl&uuml;sselrolle zu, um die vorhandene Stra&szlig;eninfrastruktur zu entlasten. Schwankende Auslastungen oder gar Leerfahrten wie sie aktuell noch an der Tagesordnung sind, m&uuml;ssen k&uuml;nftig auf ein Minimum reduziert werden.</p>

<p><strong>Einsatzm&ouml;glichkeit des Vision URBANETIC:</strong>Ride-Sharing nach dem Vorbild des Joint Ventures von VIA und Mercedes-Benz Vans, ViaVan, gibt einen Ausblick auf die urbane Mobilit&auml;t der Zukunft. Der Vision URBANETIC ist eingebettet in ein &Ouml;kosystem, das den Mobilit&auml;tsbedarf mit verf&uuml;gbaren Fahrzeugkapazit&auml;ten in Einklang bringt. Fahrten mit optimal gesteuerten Strecken und Zusteigem&ouml;glichkeiten lassen sich on demand online buchen. Das Innenraumkonzept des Vision URBANETIC er&ouml;ffnet dabei gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Flexibilit&auml;t: Geht es um den Transport von m&ouml;glichst vielen Personen, kann das People-Mover-Modul bis zu zw&ouml;lf Passagiere bef&ouml;rdern.</p>

<p>Flexible Fahrpl&auml;ne und Routen machen den Vision URBANETIC auch f&uuml;r Pendler attraktiv. Sie k&ouml;nnen auf ein eigenes Fahrzeug verzichten, ohne sich in ihrer Mobilit&auml;t einschr&auml;nken zu m&uuml;ssen. Der Vision URBANETIC ist ununterbrochen verf&uuml;gbar, auch zu Tageszeiten, an denen Bus und Bahn aktuell nur selten fahren. Auch in Sachen Komfort m&uuml;ssen dank des innovativen Sitzkonzepts und eines hochwertigen Interieurs keine Abstriche gemacht werden.</p>

<p>Neue Ma&szlig;st&auml;be setzt der Vision URBANETIC im Bereich Infotainment. Die vollst&auml;ndige Vernetzung des Fahrzeugs ist ebenso eine Selbstverst&auml;ndlichkeit wie individualisierte Unterhaltungsangebote f&uuml;r Passagiere. Anhand des individuellen Nutzerprofils werden den Passagieren nur die Informationen angezeigt, die f&uuml;r sie relevant sind. So sehen Touristen auf dem Weg durch die Stadt per Augmented Reality Hologramme der angesagten Hot-Spots, w&auml;hrend Pendler mit Nachrichten zu bevorzugten Themengebieten versorgt werden.</p>

<p><u>Use-Case Kurier-, Express- und Paketbranche</u></p>

<p>Belieferung auf der letzten Meile: schnell, flexibel, transparent, emissionsfrei</p>

<ul>
<li>
<p>Weltweites Paketaufkommen w&auml;chst pro Jahr zwischen sechs und acht Prozent</p>
</li>
<li>
<p>Emissionsfrei und lautlos durch das Wohngebiet, hohe Effizienz ohne mehrmalige Zustellversuche</p>
</li>
</ul>

<p>Kaum ein Markt w&auml;chst so rasant wie die Kurier-Express- Paketbranche (KEP). Das Wachstum bringt jedoch enorme Herausforderungen mit sich, etwa bei der Personal-Rekrutierung oder im Bereich der Nachhaltigkeit.</p>

<p><strong>Marktsituation / Marktpotenzial:</strong>2014 wurden weltweit rund 44 Milliarden Pakete ausgeliefert. Bis 2016 stieg das Liefervolumen laut Parcel Shipping Index von Pitney Bowes um knapp 48 Prozent auf 65 Milliarden Pakete. Experten rechnen weltweit noch bis 2025 mit Wachstumsraten zwischen sechs und acht Prozent pro Jahr. Bis zum Jahr 2025 wird ein weltweiter Umsatzanstieg auf 420 Milliarden Euro erwartet.</p>

<p><u>Umsatzentwicklung KEP global in Mrd. Euro: 2015 2020 2025</u>Nordamerika: 60 90 105Westeuropa: 60 75 90 .Asien-Pazifik-Raum: 75 135 200Rest der Welt: 10 10 25</p>

<p>Die prognostizierte Umsatzentwicklung zeigt, dass der Anstieg durch ein Wachstum in allen Regionen getragen wird.</p>

<p>Deutschland ist mit einem Volumen von mehr als drei Milliarden Sendungen im Jahr 2017 (Quelle: Bundesverband Paket & Express Logistik) der wichtigste Paketmarkt in Europa. Branchenexperten rechnen bis 2021 in Deutschland mit &uuml;ber vier Milliarden Auslieferungen pro Jahr. Allein in der Bundesrepublik sind rund 140.000 KEP-Fahrzeuge unterwegs, die im Jahr 2016 insgesamt 5,3 Milliarden Fahrzeugkilometer absolvierten.</p>

<p><strong>Herausforderungen f&uuml;r die KEP-Branche:</strong>Unternehmen in der KEP-Branche stehen unter einem enormen Effizienz- und Kostendruck. Die Anzahl der Pakete steigt von Jahr zu Jahr. Kunden erwarten einen flexiblen, m&ouml;glichst transparenten und vor allem schnellen Zustellprozess. Dazu geh&ouml;ren auch Flexibilit&auml;t bei der Wahl von Lieferzeit und &ndash;ort oder die zuverl&auml;ssige Zustellung innerhalb definierter Zeitfenster bzw. noch am Tag der Bestellung. Eine weitere Herausforderung stellt die hohe Retourenquote im Versandgesch&auml;ft dar &ndash; mit gleichen Kundenanforderungen wie bei der Zustellung. Je nach Branche kann die Retourenquote weit &uuml;ber 50 Prozent betragen. Die Zustellung auf der letzten Meile zu optimieren, ist auch aus Kostensicht ein zentrales Thema &ndash; bis zur H&auml;lfte der Gesamtkosten der Branche entfallen auf diesen Teil der Logistikkette.</p>

<p>Zudem fordern immer mehr Gro&szlig;st&auml;dte nachhaltige Mobilit&auml;t und wollen den Verkehr aus den Stadtzentren verbannen oder zumindest deutlich reduzieren. L&auml;rmbel&auml;stigung, CO<sub>2</sub>-Emissionen, fehlende Park- und Haltem&ouml;glichkeiten sowie Staus sollen damit verringert bzw. g&auml;nzlich vermieden werden.</p>

<p><strong>Einsatzm&ouml;glichkeit des Vision URBANETIC:</strong>Der Vision URBANETIC kann mit dem Cargo-Modul als mobile Paketstation und somit als flexibles Auslieferungsfahrzeug auf der letzten Meile eingesetzt werden. Kunden k&ouml;nnen ihre Waren direkt an einem individuell vereinbarten Zustellort und -zeitpunkt abholen. Das befriedigt nicht nur Kundenw&uuml;nsche hinsichtlich flexibler Lieferzeiten und einer zuverl&auml;ssigen, transparenten Zustellung, sondern verhindert auch mehrmalige Zustellversuche. Die Laderaumautomatisierung, eine optimierte Routenplanung und die vollst&auml;ndige IT-Integration in das Warenwirtschaftssystem des KEP-Unternehmens sorgen f&uuml;r zus&auml;tzliche Effizienzsteigerungen. Zudem wird es dank der digitalen Vernetzung m&ouml;glich, Lieferungen vollkommen transparent zu machen sowie Lieferzeit- und &ndash;ort noch kurzfristig zu &auml;ndern, sollte dies erforderlich sein. Der Vision URBANETIC kann durch die vollst&auml;ndige Digitalisierung und Vernetzung aller Prozesse die Paketauslieferungen auf der letzten Meile b&uuml;ndeln und eine Anbieter-&uuml;bergreifende L&ouml;sung f&uuml;r alle Paketlieferanten erm&ouml;glichen. Durch den elektrischen Antrieb wird es au&szlig;erdem m&ouml;glich, ohne L&auml;rmbel&auml;stigung und CO<sub>2</sub> Emissionen in Stadtgebiete zu fahren.</p>

<p><u>Use-Case G&uuml;tertransport im B2B-Sektor</u></p>

<p>Mehr Flexibilit&auml;t, schnellere Warenverf&uuml;gbarkeit</p>

<ul>
<li>
<p>Urbanisierung und Bev&ouml;lkerungswachstum f&uuml;hren zu erh&ouml;htem G&uuml;teraufkommen in der Stadt</p>
</li>
<li>
<p>Cargo-Modul mit &bdquo;Cargo Flex Floor&ldquo; im Vision URBANETIC schafft die Basis f&uuml;r mehr Flexibilit&auml;t bei der Nutzung des Laderaums</p>
</li>
</ul>

<p>Die Logistikbranche sowie Baugewerbe, Handwerk und die Dienstleistungsbranche befinden sich in einer Boomphase mit anhaltend positiven Wachstumsaussichten. Allerdings steigen mit den Wachstumsaussichten auch die Herausforderungen. Auf der gleichen Verkehrsinfrastruktur m&uuml;ssen wesentlich mehr G&uuml;ter und Waren bewegt werden.</p>

<p><strong>Marktsituation / Marktpotenzial:</strong>Der weltweite Handel floriert. Allein zwischen 2010 und 2016 nahm er um 18,2 Prozent zu. Die Welthandelsorganisation WTO prognostiziert bis 2050 ein durchschnittliches Wachstum von bis zu drei Prozent pro Jahr. Ein wesentlicher Grund daf&uuml;r ist die gr&ouml;&szlig;er werdende Weltbev&ouml;lkerung. Nach Berechnungen der Vereinten Nationen lebten 2017 rund 7,6 Milliarden Menschen auf der Erde. 2030 k&ouml;nnten es bereits 8,5 und 2050 rund 10 Milliarden Menschen sein. Der gr&ouml;&szlig;te Anteil der Weltbev&ouml;lkerung wird dabei im urbanen Raum leben. 2050 k&ouml;nnte dieser Anteil schon bei 70 Prozent liegen.</p>

<p><strong>Herausforderungen f&uuml;r die Branche:</strong>Zwischen 2010 und 2050 wird sich der urbane Frachtverkehr Sch&auml;tzungen zufolge verdreifachen. Schon jetzt ist abzusehen, dass die Verkehrsinfrastruktur vor allem in Ballungszentren nicht im gleichen Ma&szlig;e wachsen kann. Auf dem vorhandenen Verkehrswegenetz m&uuml;ssen in Zukunft also deutlich mehr Waren und G&uuml;ter transportiert werden. Zudem wird die Reduzierung der CO<sub>2</sub>-Emissionen immer wichtiger. Die B&uuml;ndelung von Warenstr&ouml;men, Sharing-Konzepte und damit die effizientere Ausnutzung des Transportvolumens pro Fahrzeug sowie elektrische Antriebe k&ouml;nnen laut einer Studie der OECD einen wesentlichen Beitrag zur CO<sub>2</sub> Reduzierung leisten. Trotz des enorm steigenden Frachtaufkommens k&ouml;nnte das Emissionsniveau dadurch in etwa auf dem Stand von 2015 gehalten werden.</p>

<p><strong>Einsatzm&ouml;glichkeit des Vision URBANETIC:</strong>F&uuml;r das Cargo-Modul des Vision URBANETIC gibt es viele Einsatzm&ouml;glichkeiten, zum Beispiel als mobiles Teile- oder Materiallager f&uuml;r Handwerker. Kurzfristige Nachbestellungen und der Lieferverkehr auf der letzten Meile erfolgen vollautonom. Das Warenwirtschaftssystem des ausf&uuml;hrenden Handwerks- bzw. Bauunternehmens erkennt Fehlbest&auml;nde und l&ouml;st eine Bestellung aus. Die &bdquo;Just-in-Time-Belieferung&ldquo; wird auch bei kleineren Projekten zur Normalit&auml;t und steigert die Effizienz am Auftragsort, weil sich Fachkr&auml;fte ausschlie&szlig;lich auf ihre eigentliche T&auml;tigkeit konzentrieren k&ouml;nnen. Zudem ist die Zustellung von Teilen und Material nicht mehr zwangsl&auml;ufig an die Arbeitszeiten am Auftragsort gekoppelt, so dass die Fahrt des mobilen Teile- und Materiallagers au&szlig;erhalb der Sto&szlig;zeiten z.B. in der Nacht erfolgen kann um damit die Verkehrsbelastung zu Sto&szlig;zeiten reduziert.</p>

<p>Auch im Belieferungsprozess des Filialnetzes von Gro&szlig;- und Einzelhandelsunternehmen spielt der Vision URBANETIC seine Vorz&uuml;ge aus. Als mobiles Auslieferungsdepot sorgt er f&uuml;r gr&ouml;&szlig;ere Flexibilit&auml;t bei der Belieferung und schnellere Warenverf&uuml;gbarkeit. Damit erf&uuml;llt er die Anforderungen kleinerer, dezentraler Einzelhandelsfilialen, die aufgrund geringerer Lagerfl&auml;chen oft kurzfristige Lieferbedarfe melden. Der Vision URBANETIC gleicht damit Schwankungen in der Nachfrage oder Lagerengp&auml;sse nachfragegerecht aus. Durch autonomes Fahren sowie den emissionsfreien Elektroantrieb erm&ouml;glicht der Vision URBANETIC auch in diesem Bereich eine Belieferung au&szlig;erhalb der Hauptverkehrszeiten und kann so einen Beitrag zur Reduktion von Staus leisten.</p>

<p>Eine Effizienzsteigerung verspricht au&szlig;erdem der neu konzipierte Laderaum des Cargo Moduls. Dank eines intelligenten Ladesystems und des flexibel einsetzbaren Ladebodens, dm sogenannten &bdquo;Cargo Flex Floor&ldquo;, lassen sich bis zu zehn EPAL-Boxen (Gitterboxen) auf zwei Ebenen unterbringen. Ist maximale Ladeh&ouml;he gefragt, l&auml;sst sich der Zwischenboden zur Seite klappen. So finden beispielsweise auch K&uuml;hlboxen mit einer H&ouml;he von &uuml;ber 2 Metern ihren Platz. Pneumatische Rollenbahnen im Zwischenboden und auf dem Fahrzeugboden erleichtern das Be- und Entladen von schweren G&uuml;tern. Das Ladevolumen liegt bei 10 m<sup>3</sup> und damit auf Large-Van-Niveau. Auch eine vollautomatisierte Beladung mit bereits best&uuml;ckten Regalen auf Europaletten ist m&ouml;glich. Durch die vollvernetzte Fahrzeugarchitektur kann sich der Vision URBANETIC komplett in die digitale Prozesskette einf&uuml;gen und erm&ouml;glicht so eine vollautonome Warenlogistik. Dabei geh&ouml;ren die detaillierte Nachverfolgung der Sendungen, eine genaue &Uuml;berpr&uuml;fung der Temperatur w&auml;hrend des Transports oder auch das Shock-Tracking bei sto&szlig;empfindlichen Waren zum Leistungsumfang der Zukunft. Das Konzept aus autonomen Skateboard-Chassis und Aufbau-Modulen unterschiedlichster Auspr&auml;gung bildet au&szlig;erdem die Basis, weitere branchenspezifische L&ouml;sungen zu entwickeln, Aufbauten neu zu konzipieren sowie kurzfristig und flexibel zwischen verschiedenen Anwendungsf&auml;llen zu wechseln.</p>

<p><u>Kommunikation</u></p>

<p>Durchdachte Elektronik statt Blickkontakt:Human-Machine-Interface sorgt f&uuml;r intuitive Kommunikation</p>

<ul>
<li>
<p>Au&szlig;en: Klare Zuordnung f&uuml;r Fahrg&auml;ste, eindeutige Authentifizierung und mehr Sicherheit f&uuml;r Fu&szlig;g&auml;nger oder Fahrradfahrer</p>
</li>
<li>
<p>Innen im People-Mover-Modul: 360-Grad-Halo-Display f&uuml;r Basis-informationen, Augmented-Reality-Elemente f&uuml;r individuelle Angebote</p>
</li>
</ul>

<p>Intuitiv, automatisch, unterbewusst: Die Kommunikation im Stra&szlig;enverkehr wird l&auml;ngst nicht nur durch die sichtbaren Merkmale wie Blinker oder die Beschilderung gepr&auml;gt. Oft verst&auml;ndigen sich Verkehrsteilnehmer mit Gesten oder auch nur &uuml;ber den Blickkontakt. Im Vision URBANETIC sorgt ein innovatives Human-Machine-Interface (HMI) f&uuml;r einfache und intuitiv von Passagieren und Umwelt erfassbare Kommunikation. Es schafft alle Interaktionsm&ouml;glichkeiten, um auch weiterhin die notwendige Kommunikation zwischen Fahrzeug und beispielsweise Fu&szlig;g&auml;ngern oder Radfahrern herzustellen. Das Ergebnis ist eine nahtlose Integration in den gewohnten Stra&szlig;enverkehr.</p>

<p><strong>LED-Display und digitaler Schatten</strong></p>

<p>Durch LED-Displays am People-Mover-Modul k&ouml;nnen Fahrg&auml;ste ihren zugeteilten Vision URBANETIC eindeutig erkennen. Kameras auf der rechten Fahrzeugseite und 360-Grad-Sensoren erkennen, ob sich Fu&szlig;g&auml;nger und Fahrradfahrer in unmittelbarer N&auml;he des Fahrzeugs aufhalten. Das digitale Shadowing projiziert &uuml;ber die au&szlig;en angebrachten LEDs einen Schatten mit der Silhouette der Person auf die Seitenwand des Fahrzeugs. Insgesamt sind &uuml;ber 40 Meter LED-B&auml;nder mit Hunderten einzelner LEDs verbaut, die ihre Farbe wechseln k&ouml;nnen. Fahrradfahrer zum Beispiel k&ouml;nnen anhand dieser Interaktion sicher sein, dass sie erkannt wurden und der Vision URBANETIC entsprechend handeln wird.</p>

<p><strong>Interaktionsvielfalt schafft Vertrauen f&uuml;r autonomes Fahren</strong></p>

<p>Mit der &bdquo;Car-to-X&ldquo;-Kommunikation verst&auml;ndigt sich der Vision URBANETIC &uuml;ber eine standardisierte Plattform mit anderen Fahrzeugen und Verkehrsteilnehmern, zudem erfasst er Stra&szlig;enschilder oder Ampeln. Komplexer ist die Interaktion mit den Passagieren, denn die sind es gewohnt, mit einem menschlichen Gegen&uuml;ber zu kommunizieren. Um Vertrauen zu schaffen und Unsicherheiten zu beseitigen, muss das HMI im Vision URBANETIC daf&uuml;r sorgen, dass alle Prozesse von der Reservierung einer Fahrt bis zum Ausstieg am Zielpunkt m&ouml;glichst einfach und selberkl&auml;rend ablaufen. Die Buchung &uuml;ber eine App setzt dabei den Startpunkt. Ist die Reservierung einer Fahrt erfolgt, wird &uuml;ber eine App angezeigt, wo man zusteigen kann. Au&szlig;erdem werden eine zweistellige Fahrzeugnummer, die Farbe der Anzeige sowie ein selbstgew&auml;hlten Avatar an den Nutzer &uuml;bermittelt. N&auml;hert sich der Vision URBANETIC dem Treffpunkt, werden Nummer und Symbol in der entsprechenden Farbe auf dem Seitendisplay angezeigt. Die anschlie&szlig;ende Authentifizierung des Passagiers kann auf verschiedenen Wegen erfolgen: mittels einer App oder in einem weiteren Entwicklungsschritt &uuml;ber einen Fingerabdruckscanner oder eine Gesichtserkennung.</p>

<p>Der Fahrzustand (Stehen, Fahren) wird &uuml;ber ein Frontdisplay im K&uuml;hlergrill an die Au&szlig;enwelt kommuniziert. Wenn das Fahrzeug gestartet wird und kurz davor ist loszufahren, fahren die Sensoren sichtbar aus, um der Au&szlig;enwelt den Fahrbetrieb zu signalisieren.</p>

<p><strong>Eine neue Dimension von Infotainment</strong></p>

<p>Im Innenraum des People-Mover-Moduls schafft der Vision URBANETIC eine neue Vielfalt beim Infotainment. Das im Dachhimmel verbaute 360-Grad-Halo-Display transportiert die wichtigsten Basisinformationen zur Route, Augmented-Reality-Elemente (AR) f&uuml;r die User-App auf dem eigenen Mobilger&auml;t bereichern die Fahrt mit auf den Passagier zugeschnittenen Informationen &ndash; vom touristischen Hot-Spot im Stadtgebiet bis zu Nachrichten aus individuell ausgew&auml;hlten Themengebieten. Au&szlig;erdem sind beispielsweise Vorschl&auml;ge zur Streckenf&uuml;hrung verf&uuml;gbar, die sich an vorher festgelegten Parametern orientieren oder das jeweilige Nutzerprofil ber&uuml;cksichtigen. Die schnellste Route f&uuml;r Pendler, die g&uuml;nstigste Route zur Kostenoptimierung oder eine Streckenf&uuml;hrung, die die Sehensw&uuml;rdigkeiten der St&auml;dte aneinander reiht: all das steht zur Auswahl.</p>

<p>Die User-App auf dem Mobilger&auml;t des Fahrgastes bietet Funktionen weit &uuml;ber die Suche und Buchung von Verbindungen hinaus. Sie f&uuml;hrt den Fahrgast zu seiner virtuellen Haltestelle und zu seinem Zielort nach dem Aussteigen&ndash; entweder mit einer zweidimensionalen Kartenansicht oder einer AR-gef&uuml;hrten Navigation.</p>

<p><u>Wechselaufbauten</u></p>

<p>Vom ger&auml;umigen G&uuml;tertransporter zum komfortablen Personenbef&ouml;rderer</p>

<ul>
<li>
<p>Leichter Tausch: Aufbauten lassen sich vollautomatisiert oder auch manuell wechseln</p>
</li>
<li>
<p>Innovative Technik: Seitlich ausfahrbare Hinterr&auml;der erm&ouml;glichen Wechsel von Cargo- und People-Mover-Modul</p>
</li>
<li>
<p>Flexible Reaktion: Vision URBANETIC Flotte l&auml;sst sich &uuml;ber den Tag hinweg dynamisch an reale Bedarfe anpassen</p>
</li>
</ul>

<p>G&uuml;tertransport oder Personenbef&ouml;rderung? Dank seiner Wechselaufbauten kann der Einsatzzweck des Vision URBANETIC innerhalb von wenigen Minuten ge&auml;ndert werden. Zur Wahl stehen ein Cargo-Modul, das maximale Effizienz und Flexibilit&auml;t f&uuml;r den Warentransport bietet, und ein People-Mover-Modul, das f&uuml;r h&ouml;chsten Komfort und eine bedarfsgerechte Mobilit&auml;t sorgt.</p>

<p><strong>Skateboard-Chassis rollt autonom zur Wechselplattform</strong></p>

<p>Die Basis f&uuml;r das Wechselkonzept liefert das autonom fahrende Skateboard-Chassis, in dem alle Fahrfunktionen integriert sind. Um den Wechsel zu realisieren, haben die Ingenieure von Mercedes-Benz Vans ein neuartiges System entwickelt. Der Vision URBANETIC f&auml;hrt zu einer Wechselplattform. Vor der Entriegelung des Aufbaus sorgen hydraulisch gesteuerte St&uuml;tzen auf der Fahrbahn f&uuml;r einen sicheren Stand und heben das Fahrzeug leicht an. Die Hinterr&auml;der werden entriegelt und nach au&szlig;en ausgefahren. So kann der jeweilige Aufsatz ohne zus&auml;tzliche Hebevorrichtung abgesetzt werden. Durch die Verbreiterung der hinteren Spurweite wird der Weg frei, um den Wechselaufbau auf einem Schienensystem nach hinten gleiten zu lassen. Das erfolgt voll automatisiert und dauert nur wenige Minuten. Der Wechselaufbau kann dank des Schienensystems auch manuell und ohne zus&auml;tzliche Infrastruktur auf die Aufnahmepalette bewegt werden. Danach wird das Chassis mit einem neuen Modul best&uuml;ckt.</p>

<p><strong>Cargo-Modul: Laderaum auf zwei Ebenen</strong></p>

<p>Das Cargo-Modul bietet ausreichend Platz f&uuml;r zehn EPAL-Paletten (Gitterboxen). M&ouml;glich wird das durch den &bdquo;Cargo Flex Floor&ldquo;. Dieser Ladeboden teilt den Laderaum in zwei Ebenen. Ist eine gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Laderaumh&ouml;he gefragt, l&auml;sst sich der Trennboden zur Seite klappen. Das Laderaumvolumen liegt bei 10 m<sup>3</sup>, bei einer Fahrzeugl&auml;nge von 5,14 m wurde eine Laderauml&auml;nge von 3,70 m realisiert. Das Cargo-Modul wird mit vorgeladenen Standard-Containern oder Ladungstr&auml;gern &uuml;ber die Heckdreht&uuml;r beladen &ndash; vollautomatisiert oder manuell.</p>

<p><strong>People-Mover-Modul: H&ouml;chster Komfort, innovative Kommunikation</strong></p>

<p>Das People-Mover-Modul bietet Raum und angenehmen Komfort f&uuml;r insgesamt 12 Personen, auf acht Sitz- und vier Stehpl&auml;tzen. Der hintere Bereich empf&auml;ngt Passagiere als gesch&uuml;tzter Raum mit Cocooning-Effekt, sie werden von au&szlig;en nicht gesehen und k&ouml;nnen ihre Privatsph&auml;re genie&szlig;en. Im mittleren Bereich in N&auml;he der T&uuml;r finden sich Stehpl&auml;tze f&uuml;r Passagiere mit kurzen Strecken. Der vordere Bereich zeigt sich offen und ist durchzogen von Fensterelementen. Dort k&ouml;nnen beispielsweise Touristen Eindr&uuml;cke der Stadt sammeln.</p>

<p>Zudem bietet das People-Mover-Modul seinen Passagieren eine neue Dimension an Kommunikation. Das 360-Grad-Halo-Display an der Decke zeigt zum Beispiel Basisinformationen zur Route an. &Uuml;ber Augmented Reality-Projektionen k&ouml;nnen sich die Fahrg&auml;ste Vorschl&auml;ge zur Streckenf&uuml;hrung f&uuml;r weitere Ziele in der Stadt anzeigen lassen, diese orientieren sich an vorher festgelegten Parametern und ber&uuml;cksichtigen das bisherige Nutzerprofil. So bietet das System etwa den schnellsten Weg f&uuml;r Pendler, die g&uuml;nstigste Route zur Kostenoptimierung oder eine abwechslungsreiche Sightseeing-Strecke an.</p>

<p>Beide Module bieten unz&auml;hlige Gestaltungsm&ouml;glichkeiten. Durch den Wegfall des Fahrerarbeitsplatzes l&auml;sst sich die Fahrzeuggrundfl&auml;che optimal f&uuml;r den jeweiligen Anwendungsfall nutzen. Zudem kann die Vision URBANETIC Flotte dank der Wechselaufbauten im Tagesverlauf flexibel an reale Bedarfe und Nachfragespitzen angepasst werden.</p>

<p><u>Design</u></p>

<p>&Auml;sthetik trifft Intelligenz: au&szlig;ergew&ouml;hnliche Formen und spannungsreiche Kontraste</p>

<ul>
<li>
<p>Herausforderung: &Auml;sthetik f&uuml;r neues Mobilit&auml;tskonzept entwerfen, drei unterschiedliche Elemente optisch vereinen</p>
</li>
<li>
<p>Nat&uuml;rliche Struktur f&uuml;r mininalen Materialeinsatz bei gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glicher Steifigkeit im People Mover-Modul</p>
</li>
</ul>

<p>Das Design des Vision URBANETIC f&uuml;hrt Intelligenz und &Auml;sthetik in spektakul&auml;rer Art zusammen. Die Designer von Mercedes-Benz standen nicht nur vor der Herausforderung, eine eigene Formensprache und eine eigene &Auml;sthetik f&uuml;r ein v&ouml;llig neues Mobilit&auml;tskonzept zu erschaffen. Es ging auch darum, die autonome Fahrplattform mit zwei Aufs&auml;tzen f&uuml;r vollkommen unterschiedliche Einsatzzwecken zu verbinden. Gleichzeitig sollten spannende Kontraste zwischen den einzelnen Elementen kreiert werden. Entstanden ist ein Fahrzeug, das zwar aus drei unterschiedlichen Elementen besteht, aber egal- in welcher Kombination &ndash;wie aus einem Guss erscheint.</p>

<p>&bdquo;Mit dem Vision URBANETIC haben wir unsere Designsprache der sinnlichen Klarheit weit in die Zukunft gef&uuml;hrt. Wir haben eine eigene &Auml;sthetik f&uuml;r ein nie dagewesenes Mobiltit&auml;tskonzept gestaltet&ldquo;, sagt Gorden Wagener, Chief Design Officer der Daimler AG.</p>

<p><strong>Skateboard-Chassis: Design im Zeichen von Funktionalit&auml;t</strong></p>

<p>Das Skateboard-Chassis beherbergt als Technologietr&auml;ger alle Fahrfunktionen. Daher ist sein Design auf pure Funktionalit&auml;t ausgelegt. LED-Displays auf Front und Heck kommunizieren mit der Au&szlig;enwelt und informieren Fu&szlig;g&auml;nger und andere Verkehrsteilnehmer &uuml;ber anstehende Aktionen und Reaktionen des Fahrzeugs. Statt Scheinwerfern verf&uuml;gt das Skateboard-Chassis &uuml;ber Sensoren, die je nach Fahrzustand ein- oder ausgefahren sind, und somit auch als Indikator f&uuml;r die Autonome Fahrt dienen.</p>

<p><strong>People Mover-Modul: Neue Gestaltung f&uuml;r nie dagewesene Mobilit&auml;tsform</strong></p>

<p>Ein optischer H&ouml;hepunkt des Vision URBANETIC ist das People Mover-Modul mit seiner charakteristischen Formensprache und seinen au&szlig;ergw&ouml;hnlichen Proportionen.</p>

<p>Das Ziel bestand darin, im Exterieur wie im Interieur eine neue Gestaltung f&uuml;r eine nie dagewesene Form der Personenbef&ouml;rderung zu finden. Im Exterieur lie&szlig;en die Designer Elemente aus der urbanen Architektur einflie&szlig;en. Sie w&auml;hlten eine organische Form mit einer nat&uuml;rlichen Struktur. So konnte h&ouml;chste &Auml;sthetik mit einer Form gekoppelt werden, die bei m&ouml;glichst geringem Materialeinsatz maximale Karrossiesteifigkeit bietet. Das Exteurieur-Design wirkt einerseits sachlich, andererseits erscheint es nicht zuletzt aufgrund au&szlig;ergew&ouml;hnlicher Kommunikationsfeatures offen, emotional und einladend.</p>

<p>Verschiedene Leuchtelemente entlang der Au&szlig;enseite, der organischen Struktur, er&ouml;ffnen dem Fahrzeug einen neuen Weg, mit seiner Au&szlig;enwelt in einen Dialog zu treten. Besonderes Highlight ist die Personenerkennung, die die Intelligenz der Sensorik auf die Au&szlig;enhaut des People Movers projiziert. Dies gibt umstehenden Passanten ein Gef&uuml;hl der Sicherheit und weckt gleichzeitig das Verlangen, sich spielerisch mit dem Fahrzeug auseinander setzen zu wollen.</p>

<p>Das Interieur-Design des People Mover-Moduls wurde konsequent an den unterschiedlichen Bed&uuml;rfnissen der Passagiere ausgerichtet. Im Fahrgastraum bewegt man sich in drei verschiedene Zonen, die nahtlos miteinander verbunden sind: eine Lounge im Heck und jeweils eine Zone f&uuml;r Stehpl&auml;tze in der Mitte und f&uuml;r Sitzpl&auml;tze in der Front.</p>

<p>Der hintere Bereich bietet den Passagieren einen gesch&uuml;tzten Raum mit Cocooning-Effekt, sie werden von au&szlig;en nicht gesehen und k&ouml;nnen w&auml;hrend der Fahrt ihre Privatsph&auml;re genie&szlig;en. Im mittleren, t&uuml;rnahen Bereich finden sich Steh- bzw. Lehnpl&auml;tze f&uuml;r Passagiere mit kurzen Fahrtstrecken. Der vordere Bereich zeigt sich offen und von zahlreichen Fensterelementen durchzogen. Dort k&ouml;nnen beispielsweise Touristen w&auml;hrend der Fahrt Eindr&uuml;cke der Stadt entspannt aufsaugen.</p>

<p>Hochwertige Materialien wie Holz in Verbindung mit Leder pr&auml;gen den Innenraum, markentypische Akzente setzen die Zierleisten Silver Arrow an T&uuml;ren und Rahmen. Das Interieur ist ein digitaler Erlebnisraum und bietet Fahrg&auml;sten dank innovativer und intelligent miteinander verkn&uuml;pfter Kommunikationsmedien stets die wichtigsten Informationen zur jeweiligen Reise sowie verschiedene Entertainment-Features, um die Fahrt so erlebnisreich wie m&ouml;glich zu gestalten. Das Zentrum dabei bildet ein v&ouml;llig neuartiges 360&deg; Display, welches von der klassischen Anzeige der Stationen &uuml;ber die Verortung von nahe gelegenen Points of Interests bis hin zu eigenen kleinen Spielen alles darstellen kann. Dank neuster Augmented Reality Technologie ist es den Passagieren nun auch m&ouml;glich, sich die Stadt in das Fahrzeug zu holen. Dieses Feature bietet die M&ouml;glichkeit, seine Umgebung nach verschiedensten Kriterien w&auml;hrend der Fahrt zu erkunden.</p>

<p>Auch auf klassischen Luxus m&uuml;ssen die Passagiere im Vision URBANETIC nicht verzichten. Unsichtbar unter einer Sch&uuml;rze, die die gesamte Kabine umrandet, befindet sich eine leistungsstarke Klimaanlage. Als besonderen Clou haben sich die Designer einen Wasserspender einfallen lassen, an dem die Passagiere per Smartphone &bdquo;Sternwasser&ldquo; &ndash; ein spezielles Mineralwasser in einer &auml;sthetisch gestalteten Flasche &ndash; kaufen k&ouml;nnen.</p>

<p><strong>Cargo-Aufsatz: Optische Ankl&auml;nge an &Uuml;berseecontainer</strong></p>

<p>Wie beim Skateboard-Chassis bestimmt beim Cargo-Aufsatz die Funktionalit&auml;t das Design. Ziel war es, durch die Form einen gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glichen Laderaum mit entsprechendem Ladevolumen zu gew&auml;hrleisten. Dies gelingt durch die eckige Formensprache, die im Kontrast zum runden People Mover-Modul steht, und durch den intelligenten &bdquo;Cargo Flex Floor&ldquo;, der je nach Bedarf eine zweite Ladeebene erm&ouml;glicht oder eingeklappt f&uuml;r maximale Laderaumh&ouml;he sorgt. Das Design unterstreicht mit seinen funktionalen Auspr&auml;gungen die Materialersparnis mit Betonung auf Leichtbau.</p>

<p><u>Mobilit&auml;t der Zukunft</u></p>

<p>K&uuml;nftige Mobilit&auml;tskonzepte verkn&uuml;pfen unterschiedlicheVerkehrsmittel zu einem holistischen Angebot</p>

<ul>
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<p>Urbanisierung erh&ouml;ht die Mobilit&auml;tsnachfrage und erfordert neue L&ouml;sungen</p>
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<li>
<p>Gesamtsystem ber&uuml;cksichtigt intermodale Mobilit&auml;t und passt die Routenf&uuml;hrung dynamisch an</p>
</li>
</ul>

<p>Weniger Verkehr, weniger L&auml;rm, bei steigendem Mobilit&auml;tsniveau &ndash; Visionen f&uuml;r die Stadt des Jahres 2036 wie der Vision URBANETIC versprechen in der Summe mehr Lebensqualit&auml;t f&uuml;r alle. Der Verkehr funktioniert nach einer neuen Grundordnung. Gro&szlig;e Teile der Personenbef&ouml;rderung und des Warentransports haben das heutige Verkehrswegenetz verlassen. Mobilit&auml;t wird nicht mehr von der Frage gepr&auml;gt sein, wie man mit einem vorher definierten Verkehrsmittel am besten von A nach B kommt. K&uuml;nftige Mobilit&auml;tskonzepte wie der Vision URBANETIC werden die Perspektive grundlegend &auml;ndern und den Fokus darauf richten, wie man eine Strecke mit einer beliebigen Kombination verschiedener Verkehrsmittel m&ouml;glichst bequem, kosteng&uuml;nstig und schnell bew&auml;ltigt.</p>

<p>In einer Gesamtsysteml&ouml;sung werden dann auch Angebote des &Ouml;ffentlichen Personennahverkehrs (&Ouml;PNV) wie Busse und U-Bahnen, Sharing-Dienste vom Kleinbus bis zum Fahrrad und auch Fu&szlig;strecken ber&uuml;cksichtigt. Das holistische System errechnet die Routenf&uuml;hrung, er&ouml;ffnet aber auch die M&ouml;glichkeit, alle notwendigen Teilstrecken und Teildienstleistungen unter einem Dach zu buchen und zu bezahlen. Diese elektronischen Mobilit&auml;tslotsen f&uuml;r das urbane Umfeld dienen als Schnittstelle zwischen den verschiedenen Verkehrstr&auml;gern. Mit ihnen lassen sich in Echtzeit nicht nur Fahrpl&auml;ne abrufen und Tickets buchen, sondern auch die Weiterfahrt mit dem Taxi, dem Fernbus, dem Car-Sharing-Auto oder dem Vision URBANETIC planen. Damit wird die strikte Trennung zwischen Verkehrsformen aufgehoben.</p>

<p><strong>Dynamik in der Routenplanung spart Zeit</strong></p>

<p>Eine effizientere Mobilit&auml;t verspricht die Auswertung von Verkehrsdaten in Echtzeit. Informationssysteme errechnen auf Basis der aktuellen Verkehrssituation nicht nur die schnellste Verbindung, sondern ber&uuml;cksichtigen alle Verkehrsmittel. Das dynamische System schafft gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Flexibilit&auml;t und passt den Weg des Reisenden permanent an. Aus der urspr&uuml;nglichen Kombination zwischen U-Bahn und Leihfahrrad wird dann vielleicht ein Fu&szlig;weg mit anschlie&szlig;ender Fahrt im Vision URBANETIC. Die rasante Entwicklung in den wachsenden Metropolen macht diese st&auml;rkere Verzahnung einzelner Mobilit&auml;tstr&auml;ger zu einer zwingenden Voraussetzung f&uuml;r zuk&uuml;nftige Mobilit&auml;t, denn die St&auml;dte wachsen nicht nur in die H&ouml;he, sondern auch in der Fl&auml;che. Neue Stadtbezirke oder Satellitenst&auml;dte brauchen jedoch eine effektive Anbindung an die Zentren. Die l&auml;sst sich nur durch eine ganzheitliche Verkn&uuml;pfung aller verf&uuml;gbaren Verkehrsmittel und bestehenden Bedarfe aus der Logistik und dem Personenverkehr gew&auml;hrleisten.</p>

<p>Ein Mobilit&auml;tskonzept wie der Vision URBANETIC l&auml;sst sich auf verschiedene St&auml;dte &uuml;bertragen. Allerdings geh&ouml;rt zu einem erfolgreichen Transfer auch eine Anpassung auf Basis der individuellen Gegebenheiten der jeweiligen Stadt.</p>

<p><strong>Jeder zweite Kopenhagener f&auml;hrt mit dem Rad</strong></p>

<p>Neben der Effizienzsteigerung und der Verkn&uuml;pfung urbaner Verkehrskonzepte geht es auch darum, weitere Verkehrsmittel zu nutzen, die bislang eher eine untergeordnete Rolle gespielt haben, im Einzelfall aber eine wesentliche Verbesserung der Verkehrssituation herbeif&uuml;hren k&ouml;nnen. Eine dieser Optionen zeigt Kopenhagen. Bis 2025 will die Stadt klimaneutral sein und hat seit 2006 pro Jahr mehr als 13,5 Millionen Euro in den Ausbau der Fahrradinfrastruktur gesteckt. Das Radwegenetz umfasst 1.000 Kilometer, 200 davon sind Schnellwege durch Gr&uuml;nanlagen. Fast jeder zweite Kopenhagener, der in der Stadt studiert oder arbeitet, nutzt den Drahtesel zumindest f&uuml;r eine Teilstrecke. Bei den Innenstadt-Bewohnern liegt der Anteil sogar bei 60 Prozent. In Paris werden seit einigen Jahren bevorzugt Busspuren, Fu&szlig;g&auml;ngerzonen und Radverkehrsanlagen geschaffen. Entsprechend unattraktiv ist der Besitz eines eigenen Autos: Jeder dritte Pariser schaffte seit 2001 sein Fahrzeug ab.</p>

<p>Wie sehr Seilbahnen die Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe verbessern k&ouml;nnen, belegen die Beispiele im brasilianischen Rio de Janeiro oder im kolumbianischen Medell&iacute;n. Die Hochbahnen verbinden Favelas mit den Stadtzentren und er&ouml;ffnen deren Bewohnern Jobchancen und Zukunftsperspektiven in der vorher kaum erreichbaren City.</p>

<p><strong>Reiz der Metropole, Hoffnung auf &ouml;konomische Teilhabe</strong></p>

<p>Der Ver&auml;nderungsdruck f&uuml;r die Verkehrsplanung der Zukunft k&ouml;nnte kaum gr&ouml;&szlig;er sein. Eine wachsende Weltbev&ouml;lkerung und der unver&auml;nderte Trend zur Verst&auml;dterung werden die Nachfrage nach komfortabler und bezahlbarer Mobilit&auml;t ebenfalls steigern. Berufliche Entwicklung, kulturelle Vielfalt und das Gef&uuml;hl, Teil einer pulsierenden Region zu sein - diese Motive lassen viele westlich gepr&auml;gte Metropolen wie New York oder London anschwellen. Andere Megacities wie Manila, Sao Paulo oder Mumbai wachsen, weil die Hoffnung auf gesellschaftliche Teilhabe die Landbev&ouml;lkerung in die St&auml;dte treibt. Unabh&auml;ngig vom Motiv f&uuml;r die Verst&auml;dterung ist klar: Megacities &auml;chzen schon heute unter der Last des Einwohnerwachstums in Kombination mit einem gr&ouml;&szlig;er werdenden Wunsch nach flexibler Mobilit&auml;t. Das f&uuml;hrt die Verkehrsinfrastruktur an den Rand ihrer Kapazit&auml;ten und dar&uuml;ber hinaus. Denn der Ausbau des Verkehrswegenetze]]></description><category><![CDATA[Holistic,Van,Mercedes-Benz Vans,Urbanetic,Visiosn]]></category>
            <pubDate>Mon, 10 Sep 2018 14:28:02 +0200</pubDate>
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