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                    <title><![CDATA[Newsroom Mercedes-Benz Belgium]]></title>
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                    <lastBuildDate>Mon, 07 Sep 2026 19:05:02 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Wed, 31 Jan 2024 09:27:58 +0100</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Newsroom Mercedes-Benz Belgium]]></title>
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                        <title>Gesamter Lebenszyklus im Blick: „360°-Umweltcheck“ für neue E-Klasse verfügbar</title>
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Die jüngste Ausgabe analysiert die Umweltauswirkungen der neuen E‑Klasse am Beispiel des E 300 e (WLTP: Stromverbrauch kombiniert: 20,7-18,4&nbsp;kWh/100 km; Kraftstoff­verbrauch kombiniert: 0,8-0,5&nbsp;L/100 km CO₂-Emissionen kombiniert: 18-12g/km)</span><a href="#_ftn1"><span>[1]</span></a><span>. Die Broschüre kann </span><a href="https://group.mercedes-benz.com/verantwortung/nachhaltigkeit/klima-umwelt/umweltcheck/"><span>hier</span></a><span> als PDF-Datei heruntergeladen werden.</span></p><p><span>Um zu zeigen, welchen Einfluss der Einsatz von regenerativ erzeugter Energie beim Laden dieses Plug-in-Hybridmodells hat, vergleicht Mercedes-Benz zwei mögliche Szenarien</span><a href="#_ftn2"><span>[2]</span></a><span>: Entweder nutzen Fahrerin oder Fahrer Strom aus erneuerbaren Quellen, oder sie verwenden dafür den konventionellen EU-Strom-Mix. Im ersten Fall sind die CO<sub>2</sub>-Emissionen über den gesamten Lebenszyklus des E 300 e fast um die Hälfte niedriger. Bei beiden Szenarien wird mit einer Laufleistung von 250.000&nbsp;Kilometern gerechnet.</span></p><p><span>Seit der Markteinführung der neuen E-Klasse bietet Mercedes-Benz gleich drei Plug-in-Hybrid-Modelle der vierten Generation an. Angesichts der auf bis zu 118 Kilometer (WLTP)</span><a href="#_ftn3"><span>[3]</span></a><span> gesteigerten elektrischen Reichweite beim E 300 e können Fahrerin und Fahrer Alltagsstrecken größtenteils ohne Einsatz des Verbrenners zurücklegen. Basierend auf den Informationen aus der Routenführung des Navigationssystems sieht die intelligente Betriebsstrategie den elektrischen Fahrmodus für die jeweils sinnvollsten Streckenabschnitte vor. So wird beispielsweise im Hybrid-Fahrprogramm auf Strecken in urbanen Gebieten priorisiert elektrisch gefahren. Die Betriebsstrategie berücksichtigt unter anderem Navigationsdaten, Topografie, Geschwindigkeitsvorschriften und die Verkehrsverhältnisse für die gesamte geplante Route.</span></p><p><span>Wichtige Bausteine auf dem Weg zu nachhaltiger Mobilität: Mildhybride und Plug-in-Hybride</span></p><p><span>Alle Motorisierungen der neuen E-Klasse sind elektrisch unterstützt, entweder als Mildhybride mit 48-Volt-Technik und integriertem Starter-Generator oder als Plug‑in-Hybride. Seit 2022 bietet Mercedes-Benz in allen Segmenten, in denen die Marke vertreten ist, zudem vollelektrische Fahrzeuge an.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Ressourcenschonende Materialien</span></p><p><span>175 Bauteile der neuen E-Klasse mit einem Gesamtgewicht von 99 kg können anteilig aus ressourcenschonenden Materialien (Kunststoffrezyklaten und nachwachsenden Rohstoffen) hergestellt werden. Ein Beispiel für nachhaltiges Material ist die Mikrofaser MICROCUT. Sie besteht zu 45 Prozent aus Rezyklat. MICROCUT wird an diversen Innenverkleidungsteilen eingesetzt. Im Schaumstoff der Sitze werden erstmals nach dem „Massenbilanz-Ansatz“ zertifizierte, recycelte Rohstoffe eingesetzt, die sich in ihren Eigenschaften nicht von aus Erdöl hergestellten Rohstoffen unterscheiden. So kann der Bedarf an fossilen Ressourcen bei gleichbleibender Produktqualität reduziert werden.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Ambition 2039</span></p><p><span>Als Akteur im Verkehrssektor unterstützt die Mercedes-Benz AG das Pariser Klimaabkommen und hat den Klimaschutz zu einem Kernelement ihrer Geschäftsstrategie gemacht. Die Ambition der Mercedes-Benz Group lautet: Bis 2039 soll die gesamte Mercedes-Benz Neufahrzeugflotte über alle Wertschöpfungsstufen bilanziell CO<sub>2</sub>-neutral werden – von der Entwicklung, über die Lieferkette und eigene Herstellung bis hin zur Nutzung und dem Recycling der Fahrzeuge.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Bilanziell CO<sub>2</sub>-neutrale Produktion</span></p><p><span>Seit Anfang 2022 produziert Mercedes-Benz in allen eigenen Werken weltweit bilanziell CO<sub>2</sub>-neutral. Schon heute deckt das Unternehmen rund 45 Prozent des gesamten Energieverbrauchs in der Produktion mit Strom aus erneuerbaren Quellen. Das Ziel für alle Mercedes-Benz Produktionsstätten weltweit ist es, bis 2039 zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien ohne CO<sub>2</sub>-Emissionen zu arbeiten. So auch im Werk Sindelfingen, in dem die E-Klasse gebaut wird. Auf Basis einer langfristig angelegten strategische Partnerschaft mit dem Dürr-Konzern soll die Fahrzeuglackierung CO<sub>2</sub>-frei werden und damit gemeinsam neue Standards in Sachen Nachhaltigkeit setzen. Die Lackiererei von Mercedes-Benz in Sindelfingen soll dabei in den kommenden Jahren mit neuesten Technologien ausgerüstet werden. Dies gilt vorbehaltlich der Erfüllung aller Vertragsbedingungen.</span></p><p><span>Das Unternehmen strebt an, die Erzeugung von erneuerbarer Energie an seinen Standorten zu erhöhen. So wird unter anderem auch im Jahr 2024 ein weiterer Ausbau der Photovoltaik am Standort Sindelfingen stattfinden. Zudem setzt der Standort Sindelfingen auf eine stetige Reduzierung des Abfallaufkommens sowie des Wasserverbrauchs. Weitere Informationen </span><a href="https://group.mercedes-benz.com/nachhaltigkeit/betrieblicher-umweltschutz/umwelterklaerungen/"><span>hier</span></a><span>.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Dekarbonisierung des Lieferantennetzwerks</span></p><p><span>Mercedes-Benz adressiert die CO₂-Emissionen in seiner Lieferkette über den sogenannten „Ambition Letter“. Das heißt, bei Neuvergaben lässt das Unternehmen nur Lieferanten zu, die schriftlich bestätigt haben, Mercedes-Benz ab spätestens 2039 mit bilanziell CO₂-neutralen Produkten zu beliefern – und damit der Klimazielsetzung des Unternehmens zu folgen. Nur wenn der Ambition Letter unterschrieben ist, haben die Lieferanten die Chance, für den Auftrag ausgewählt zu werden. Hiermit wird die Reduktion von CO<sub>2</sub>-Emissionen bei direkten Lieferanten und in der Lieferkette angestoßen und im Einklang mit der Ambition 2039 und den Mercedes-Benz Zielen vorangetrieben. Seit 2020 misst Mercedes-Benz, wie viele Lieferanten der Absichtserklärung zustimmen: Im Jahr 2023 haben Lieferanten, die für 84 Prozent des jährlichen Einkaufsvolumens von Mercedes-Benz stehen, den Ambition Letter unterzeichnet. Anhand eines Tracking-Systems wird verfolgt, wie sich die Emissionen im Laufe der Zeit reduzieren.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Kreislaufwirtschaft bei Batteriesystemen</span></p><p><span>Im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes denkt Mercedes-Benz die Kreislaufwirtschaft auch bei der Entwicklung von Batterietechnologie mit. Im März 2023 wurde am Standort Kuppenheim der symbolische Grundstein für eine Batterie-Recyclingfabrik auf Basis der Hydrometallurgie gelegt. Sie deckt – vorbehaltlich der Gespräche mit der öffentlichen Hand - künftig alle relevanten Schritte ab. Durch die innovative Prozessgestaltung soll eine Rückgewinnungsquote von mehr als 96 Prozent ermöglicht werden. Weitere Informationen </span><a href="https://media.mercedes-benz.com/article/3af10452-84b2-4cfc-b5f4-7b5589881c84"><span>hier</span></a><span>. Analog dieser Technologie plant das Unternehmen mit Hightech-Partnern für das Batterierecycling in China und den USA einen geschlossenen Wertstoffkreislauf darzustellen</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Für Plug-in-Hybridmodelle: grünes Laden für unterwegs</span></p><p><span>Seit 2021 ermöglicht Mercedes me Charge</span><a href="#_ftn4"><span>[4]</span></a><span> seinen Kunden grünes Laden an öffentlichen Ladestationen in Europa, den USA und Kanada. Mercedes me Charge ist in eines der weltweit größten und stetig wachsenden Ladenetzwerke mit aktuell mehr als 1,5 Millionen Ladepunkten eingebunden – davon rund 600.000 in Europa. Bei Green Charging wird mittels Grünstromzertifikaten sichergestellt, dass für Ladevorgänge über Mercedes me Charge eine äquivalente Strommenge aus erneuerbaren Energien ins Stromnetz eingespeist wird, sofern noch kein Strom aus erneuerbaren Energien vorliegt. Weitere Informationen </span><a href="https://group.mercedes-benz.com/innovation/antriebe/elektro/eq-oekosystem.html"><span>hier</span></a><span>.</span></p><p><span>Weitere Informationen zu diesen Themen finden Sie im </span><a href="https://www.nachhaltigkeitsbericht.mercedes-benz.com/2022/"><span>Nachhaltigkeitsbericht der Mercedes‑Benz&nbsp;Group AG</span></a><span>.</span></p><p><br>&nbsp;</p><hr><p><a href="#_ftnref1"><span>[1]</span></a><span>Die angegebenen Werte sind die ermittelten „WLTP-CO₂-Werte i.S.v. Art. 2 Nr. 3 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet. Stromverbrauch wurde auf Grundlage der VO 2017/1151/EU ermittelt.</span></p><p><a href="#_ftnref2"><span>[2]</span></a><span> Für die Bilanzierung wurden LCA Software und Datenbank (Version SP2023.01) der Sphera Solutions GmbH verwendet.</span></p><p><a href="#_ftnref3"><span>[3]</span></a><span> Die Reichweite wurde auf Grundlage der VO +2017/1151/EU ermittelt.</span></p><p><a href="#_ftnref4"><span>[4]</span></a><span> Um den Mercedes me connect Dienst „Mercedes me Charge“ nutzen zu können, wird ein separater Ladevertrag mit einem ausgewählten Drittanbieter benötigt, über den die Bezahlung und Abrechnung der Ladevorgänge erfolgt. Die Nutzung von Mercedes me connect Diensten setzt eine persönliche Mercedes me ID sowie die Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen für die Mercedes me connect Dienste voraus.</span></p>]]></description><category><![CDATA[E-Class,sustainable]]></category>
            <pubDate>Wed, 31 Jan 2024 09:27:59 +0100</pubDate>
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                        <title>Mercedes-Benz beabsichtigt jährlichen Bezug von über 200.000 Tonnen CO₂-reduziertem Stahl aus Europa</title>
                        <link>https://media.mercedes-benz.be/de/mercedes-benz-beabsichtigt-jaehrlichen-bezug-von-ueber-200000-tonnen-co-reduziertem-stahl-aus-europa/</link>
                        <guid>https://media.mercedes-benz.be/de/mercedes-benz-beabsichtigt-jaehrlichen-bezug-von-ueber-200000-tonnen-co-reduziertem-stahl-aus-europa/</guid><pp:caseid>577250</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nächster Meilenstein der „Ambition 2039“: Mercedes-Benz strebt an, jährlich über 200.000 Tonnen CO₂-reduzierten Stahl von seinen europäischen Lieferanten Salzgitter, thyssenkrupp Steel, voestalpine, Arvedi sowie SSAB und H2 Green Steel in seinen Presswerken einzusetzen.</span></p><p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Weiterer Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft: Stahl- und Recyclingpartner voestalpine führt Stahlschrott von Mercedes-Benz zurück ins Stahlwerk.</span></p><p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nahezu CO<sub>2</sub>-freier Stahl erreicht Produktionswerk: Als erster PKW-Hersteller hat Mercedes-Benz Stahl aus der wasserstoffbasierten Direktreduktion von SSAB in Prototypen verarbeitet.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Stuttgart. Mercedes-Benz folgt bei seinen Klimaschutzmaßnahmen einem klaren Ziel: Vermeidung und Reduktion von CO₂-Emissionen vor Kompensation. In diesem Kontext strebt das Unternehmen noch in dieser Dekade den Bezug von jährlich über 200.000 Tonnen CO<sub>2</sub>-reduziertem Stahl von europäischen Lieferanten für seine Presswerke an. Der Aufbau der nachhaltigen Stahllieferkette in Europa dient als Blaupause für weitere Regionen. Stahl macht bis zu 20% der gesamten </span><span style="padding:0cm;">CO₂-Emissionen </span><span>in der Herstellung eines Elektrofahrzeugs aus. Mit den Lieferanten-Vereinbarungen nähert sich Mercedes-Benz konsequent den ehrgeizigen Klimaschutzzielen seiner „</span><a href="https://group.mercedes-benz.com/nachhaltigkeit/klima/ambition-2039-unser-weg-zur-co2-neutralitaet.html"><span>Ambition 2039</span></a><span>“: Bis spätestens 2030 will Mercedes-Benz Cars die durchschnittlichen CO₂-Emissionen pro Pkw in der Neufahrzeugflotte im Vergleich zum Jahr 2020 mindestens halbieren, und zwar über den gesamten Lebenszyklus hinweg – von der Rohstoffbeschaffung über die Nutzung bis zum Recycling.</span></p><p style="text-align:center;"><i><span>„Die zusätzlich vereinbarten mehr als 200.000 Tonnen CO₂</span></i><span>-</span><i><span>reduzierten Stahls für die jährliche Belieferung unserer Produktionsstätten in Europa markieren einen beachtlichen Meilenstein für unsere ambitionierten Nachhaltigkeitsziele. Mercedes-Benz wird auch in Zukunft gemeinsam mit seinen Partnern den Weg zu einer CO₂-neutralen Neuwagenflotte bis 2039 konsequent weitergehen. Gleichzeitig setzen wir damit ein wichtiges Signal für die Transformation der europäischen Stahlindustrie.”</span></i></p><p style="text-align:center;"><span>Markus Schäfer, Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG, Chief Technology Officer, verantwortlich für Entwicklung und Einkauf</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Stahlerzeugung im Wandel</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span>Bei der klassischen Primärstahlerzeugung über die Hochofenroute entstehen bei der Herstellung von einer Tonne Stahl im Schnitt mehr als zwei Tonnen CO<sub>2</sub>. Diese CO<sub>2</sub>-Emissionen können verringert werden, wenn statt der koksbasierten Hochofenherstellung das Direktreduktionsverfahren mit dem Elektrostahlverfahren kombiniert wird. Im erdgasbasierten Direktreduktionsverfahren lösen Kohlenmonoxid und Wasserstoff den Sauerstoff aus dem Eisenerz. In einem Elektrolichtbogenofen (Electric Arc Furnace, EAF) wird das direktreduzierte Eisen zusammen mit Stahlschrott direkt zu Stahl geschmolzen. Werden bei der Direktreduktion grüner Wasserstoff statt Erdgas und erneuerbare Energien für den Betrieb des Elektrolichtbogenofens genutzt, lassen sich die Emissionen weiter senken - es entsteht nahezu CO<sub>2</sub>-frei hergestellter Stahl.</span></p><p style="text-align:center;"><i><span>"Mercedes-Benz arbeitet mit all seinen Partner an der Dekarbonisierung der Stahllieferkette, um die nachhaltige Transformation der Automobilbranche voranzutreiben. Die wachsende Verfügbarkeit von grünem Stahl ermöglicht es uns, sukzessive CO₂-reduzierten Stahl sowie nahezu CO₂-freien Stahl in unsere Fahrzeuge zu bringen – und dadurch unseren eigenen CO₂-Fußabdruck zu senken.</span></i></p><p style="text-align:center;"><span>Dr. Gunnar Güthenke, Leiter Einkauf & Lieferantenqualität Mercedes-Benz Cars</span></p><p><span><strong>Mercedes-Benz und thyssenkrupp Steel reduzieren gemeinsam den CO<sub>2</sub>-Fußabdruck in der Stahllieferkette</strong></span></p><p><span>Mercedes-Benz und thyssenkrupp Steel haben eine Absichtserklärung für den Bezug von CO<sub>2</sub>-reduziertem Stahl unterschrieben. Die beiden Unternehmen haben sich darauf verständigt, dass der gesamte Produktionsprozess der CO<sub>2</sub>-reduzierten Stahlprodukte künftig über Direktreduktionsanlagen in Verbindung mit innovativen Einschmelzaggregaten nahezu CO<sub>2</sub>-frei erfolgen soll – vorbehaltlich der Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff. Die erste Direktreduktionsanlage will thyssenkrupp 2026 in Betrieb nehmen und daraufhin Mercedes-Benz beliefern.</span></p><p><span><strong>CO<sub>2</sub>-reduzierter Stahl von der Salzgitter Flachstahl GmbH und Arvedi</strong></span></p><p><span>Mercedes-Benz bezieht bereits heute CO<sub>2</sub>-reduzierten Flachstahl der Salzgitter Flachstahl GmbH. Dieser wird zu 100% aus Schrott im Elektrolichtbogenofen hergestellt. Damit lassen sich die CO<sub>2</sub>-Emissionen für die jeweiligen Stahlgüten um mehr als 60% gegenüber der konventionellen Hochofenroute reduzieren. Mercedes-Benz und Salzgitter haben sich zudem in einer Absichtserklärung auf den Bezug von mit Grünstrom hergestellten Stahlprodukten geeinigt, wodurch sich das Einsparpotenzial weiter auf mehr als 75% erhöht. Ab 2026 will Salzgitter Flachstahl die Mercedes-Benz Werke zudem mit CO<sub>2</sub>-reduziertem Stahl beliefern, der mittels einer Kombination von Direktreduktionsverfahren und Elektrolichtbogenofen im Rahmen des SALCOS® - Salzgitter Low CO2 Steelmaking-Programms hergestellt wird.</span></p><p><span>Auch von seinem italienischen Stahlpartner Arvedi bezieht Mercedes-Benz schon heute CO<sub>2</sub>-reduzierten Stahl. Arvedi hat seine Produktion dafür zum Teil auf Grünstrom umstellt. Die Partner streben an, die Liefermengen an CO<sub>2</sub>-reduziertem Stahl sukzessiv zu erhöhen.</span></p><p><span><strong>Rückführung von Presswerksschrotten zu voestalpine nach Linz</strong></span></p><p><span>Neben der Dekarbonisierung der Primärstahlerzeugung spielt Stahlschrott eine entscheidende Rolle im Rahmen der „Ambition 2039“. Als wichtiger Bestandteil im Produktionsprozess trägt dieser nicht nur dazu bei, CO<sub>2</sub>-Emissionen zu verringern, sondern auch im Sinne einer Kreislaufwirtschaft den primären Ressourcenbedarf zu senken. Bereits heute arbeitet Mercedes-Benz mit dem langjährigen österreichischen Stahl- und Technologiekonzern voestalpine an dem Wiedereinsatz von Stahlschrott, der im Mercedes-Benz Werk Sindelfingen anfällt. Konkret beliefert voestalpine das Mercedes-Benz Werk Sindelfingen per CO<sub>2</sub>-neutralem Schienentransport mit hochqualitativem Stahl von ihrem Standort in Linz, Österreich. Seit 2021 bringt derselbe Zug auf dem Rückweg Presswerkschrotte aus dem Werk Sindelfingen ins Stahlwerk nach Linz. Dadurch wird die direkte Wiederverwertung des Schrotts beim Lieferanten sichergestellt. Der zukünftige Bezug von CO<sub>2</sub>-reduziertem Stahl aus einem Elektrolichtbogenofen (EAF) ist Teil einer Absichtserklärung. Bereits ab 2027 soll am Standort Linz ein EAF in Betrieb gehen.</span></p><p><span>Mercedes-Benz erhält Stahl aus wasserstoffbasierter Produktion von SSAB&nbsp;</span></p><p><span>Bereits im vergangenen Jahr hat Mercedes-Benz als erster Pkw-Hersteller Stahl aus der wasserstoffbasierten Direktreduktion von SSAB erhalten. Das schwedische Partnerunternehmen hat auf Basis des Einsatzes von 100 % Wasserstoff in seiner Pilotanlage Eisenerz reduziert, zu ultrahochfestem martensitischen Stahl weiterverarbeitet und in das Mercedes-Benz Werk in Sindelfingen geliefert. Im dortigen Technikum wurden daraus erste Prototypenteile gefertigt und für die Serienproduktion getestet. Dieser ultrahochfeste Stahl verfügt über dieselben Eigenschaften wie vergleichbarer Stahl aus der klassischen Hochofenroute. Konkret handelt es sich bei diesen Karosserie-Umfängen um Querträger aus der künftigen Fahrzeugplattform MMA (Mercedes-Benz Modular Architecture).</span></p><p><span>Die Partner beabsichtigen den Einsatz von nahezu CO<sub>2</sub>-freiem Stahl aus industrieller Produktion ab 2026.</span></p><p><span>Nahezu CO₂-freier Stahl von H2 Green Steel für Mercedes-Benz</span></p><p><span>Des Weiteren hat sich Mercedes-Benz im Jahr 2021 als erster PKW-Hersteller an dem schwedischen Unternehmen H2 Green Steel (H2GS) beteiligt, um perspektivisch fast CO₂-freien Stahl in seine Serienfahrzeuge zu bringen. Dazu hat Mercedes-Benz kürzlich einen ersten Liefervertrag über jährlich rund 50.000 Tonnen Stahl mit H2GS vereinbart. Gleichzeitig haben die Partner angekündigt, neben Europa auch in Nordamerika die Dekarbonisierung der Stahllieferkette voranzutreiben. H2GS plant, bis 2030 jährlich fünf Millionen Tonnen nahezu CO₂-freien Stahl zu produzieren.</span></p><p><span><strong>Dekarbonisierung des Mercedes-Benz Lieferantennetzwerks</strong></span></p><p><span>Die Mercedes-Benz AG verfolgt das Ziel einer bilanziell CO<sub>2</sub>-neutralen Pkw Neuwagenflotte entlang der gesamten Wertschöpfung. Das betrifft auch die Lieferkette. Deshalb verfolgt Mercedes-Benz gemeinsam mit allen Stahllieferanten das Ziel einer grünen Stahllieferkette, um seinen CO<sub>2</sub>-Fußabdruck bereits in den vorgelagerten Wertschöpfungsstufen zu senken. Bereits im Jahr 2020 verschickten Mercedes-Benz Cars und Mercedes-Benz Vans den „Ambition Letter“, eine Absichtserklärung zu klimaneutralen Produkten, an Lieferanten von Produktionsmaterialien. Die Zustimmung zu dieser Erklärung ist heute Voraussetzung für Auftragsvergaben. Seitdem haben Lieferanten, die fast 90% des jährlichen Einkaufsvolumens von Mercedes-Benz repräsentieren, die Absichtserklärung unterzeichnet. Darunter befinden sich wichtige Stahllieferanten.</span></p><p><span>Zudem hat Mercedes-Benz flächendeckend Zielwerte für den CO<sub>2</sub>-Ausstoß bei Fokusbauteilen in seine Kriterien für Vergabeprozesse integriert. Dazu gehören Materialien und Bauteile, die CO<sub>2</sub> -intensiv produziert werden – etwa Stahl, Aluminium und Batteriezellen. Diese Ziele betreffen nicht nur den direkten Lieferanten, sie haben auch für die vorgelagerte Produktion von Rohmaterialien und Komponenten Gültigkeit.</span></p><p><span>Gleichzeitig arbeitet Mercedes-Benz gemeinsam mit seinen Partnern daran, den Anteil an Sekundärmaterial in den Komponenten und Materialien Schritt für Schritt zu erhöhen. Für langfristige Veränderungen bringt sich Mercedes-Benz darüber hinaus ebenso aktiv in die Entwicklung branchenweiter Nachhaltigkeitsstandards ein, wie beispielsweise der Responsible Steel Initiative (RSI). Mehr dazu lesen Sie </span><a href="https://group.mercedes-benz.com/nachhaltigkeit/menschenrechte/lieferkette/initiativen.html"><span>hier.</span></a></p><p><br><span>Weitere Informationen von Mercedes-Benz sind auf www.mercedes-benz.com verfügbar.</span><br><span>Presse-Informationen und Digitale Services für Journalisten und Multiplikatoren finden Sie auf unserer Onlineplattform Mercedes me media unter media.mercedes-benz.com sowie auf unserer Mercedes-Benz Media Site unter group-media.mercedes-benz.com. Über aktuelle Themen und Ereignisse rund um&nbsp;</span><br><span>Mercedes-Benz Cars & Vans informiert Sie zudem unser Twitter-Kanal @MB_Press unter www.twitter.com/MB_Press.</span></p><p><span>Mercedes-Benz AG im Überblick</span><br><span>Die Mercedes-Benz AG verantwortet das globale Geschäft von Mercedes‑Benz Cars und Mercedes‑Benz Vans mit rund 172.000 Mitarbeitern weltweit. Ola&nbsp;Källenius ist Vorsitzender des Vorstands der Mercedes‑Benz AG. Der Fokus des Unternehmens liegt auf der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb von Pkw und Vans sowie fahrzeugnahen Dienstleistungen. Darüber hinaus strebt das Unternehmen die führende Position bei Elektromobilität und Fahrzeug-Software an. Das Produktportfolio umfasst die Marke Mercedes‑Benz mit den Marken Mercedes‑AMG, Mercedes‑Maybach, Mercedes‑EQ, G‑Klasse sowie Produkte der Marke smart. Die Marke Mercedes me bietet Zugang zu den digitalen Diensten von Mercedes‑Benz. Die Mercedes‑Benz&nbsp;AG&nbsp;</span></p>]]></description><category><![CDATA[sustainable,steel,CO2,recycle]]></category>
            <pubDate>Tue, 13 Jun 2023 16:14:56 +0200</pubDate>
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                        <title>360° Umweltcheck beim EQE erfolgreich durchgeführt</title>
                        <link>https://media.mercedes-benz.be/de/360-umweltcheck-beim-eqe-erfolgreich-durchgefuehrt/</link>
                        <guid>https://media.mercedes-benz.be/de/360-umweltcheck-beim-eqe-erfolgreich-durchgefuehrt/</guid><pp:caseid>550136</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Seit 2005 veröffentlicht Mercedes Produktumweltinformationen nach der ISO-Richtlinie 14021</span></p><p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Externe Gutachter prüfen diesen detaillierten „360° Umweltcheck“ für Fahrzeuge</span></p><p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die EQE Broschüre hat jetzt das Validierungsaudit erfolgreich absolviert</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Stuttgart.&nbsp; Die Produktion der Hochvoltbatterie und die externen Ladevorgänge im Fahrbetrieb sind wichtige Faktoren, wenn es um die Ökobilanz eines Elektroautos geht. Bei seinen Modellrechnungen geht Mercedes‑Benz dabei von zwei unterschiedlichen Voraussetzungen aus: Das Standard-Szenario berücksichtigt den landesspezifischen Strom-Mix für das Laden der Hochvoltbatterie und für die Fertigung der Batteriezellen. Im regenerativen Szenario hingegen kommt jeweils erneuerbar erzeugte Energie zum Einsatz.</span></p><p><span>Beiden Szenarien liegt beim EQE eine Laufleistung von 250.000 Kilometern zugrunde. Wird regenerativ erzeugte Energie (Strom aus Wasserkraft) für die in China stattfindende Zellfertigung und den europäischen Ladestrom verwendet, so können die CO₂-Emissionen im Lifecycle nahezu halbiert werden.</span></p><p><span>Interessante Zahlen, Daten, Fakten: Die Nachhaltigkeit des EQE auf einen Blick:</span></p><p><span>Mit ihrem bogenförmigen One-Bow-Design und umfangreichen aerodynamischen Maßnahmen erreicht die EQE Limousine einen sehr guten c<sub>w</sub>-Wert ab 0,22.</span></p><p><span>184 Bauteile mit einem Gesamtgewicht von 78,3 kg können anteilig aus ressourcenschonenden Materialien (Kunststoffrezyklaten und nachwachsenden Rohstoffen) hergestellt werden.</span></p><p><span>Auch die Zellchemie der Batteriegeneration wurde in punkto Nachhaltigkeit optimiert: Das Aktivmaterial besteht im Verhältnis von 8:1:1 aus Nickel, Kobalt und Mangan. Dadurch reduziert sich der Kobalt-Anteil auf zehn Prozent. Verantwortungsvoll gewonnene und verarbeitete Rohstoffe sind eine wesentliche Grundlage für eine nachhaltige Mercedes-Benz Elektroflotte.</span></p><p><span>Ein Großteil der Lieferanten, die für fast 90 Prozent des jährlichen Einkaufsvolumens stehen, haben bereits einen </span><a href="https://media.daimler.com/marsMediaSite/de/instance/ko.xhtml?oid=48369319&ls=L3NlYXJjaHJlc3VsdC9zZWFyY2hyZXN1bHQueGh0bWw_c2VhcmNoU3RyaW5nPWFtYml0aW9uJnNlYXJjaElkPTMmc2VhcmNoVHlwZT1kZXRhaWxlZCZib3JkZXJzPXRydWUmcmVzdWx0SW5mb1R5cGVJZD00MDYyNiZ2aWV3VHlwZT1saXN0JnNvcnREZWZpbml0aW9uPVBVQkxJU0hFRF9BVC0yJnRodW1iU2NhbGVJbmRleD0wJnJvd0NvdW50c0luZGV4PTU!&rs=1"><span>Ambition-Letter</span></a><span> unterzeichnet. Darin erklären sie sich bereit, künftig ausschließlich CO<sub>2</sub>-neutral produzierte Teile zu liefern.</span></p><p><span>Seit 2022 produzieren alle eigenen Mercedes-Benz Pkw- und Van-Werke weltweit bilanziell CO<sub>2</sub>-neutral.</span></p><p><span>Mercedes-Benz sorgt seit 2021 für einen nachträglichen Ausgleich durch Grünstrom, wenn Kundinnen und Kunden über Mercedes me Charge</span><a href="#_ftn1"><span>[1]</span></a><span> in Europa laden. Herkunftsnachweise stellen sicher, dass für geladene Energiemengen nach dem eigentlichen Ladevorgang entsprechende Mengen Grünstrom ins Netz eingespeist werden.</span></p><p><br>&nbsp;</p><hr><p><span>&nbsp;</span></p><p><a href="#_ftnref1"><span>[1]</span></a><span> Um den Mercedes me connect Dienst „Mercedes me Charge“ nutzen zu können, wird ein separater Ladevertrag mit einem ausgewählten Drittanbieter benötigt, über den die Bezahlung und Abrechnung der Ladevorgänge erfolgt. Die Nutzung von Mercedes me connect Diensten setzt eine persönliche Mercedes me ID sowie die Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen für die Mercedes me connect Dienste voraus.</span></p>]]></description><category><![CDATA[eqe,Electric,sustainable]]></category>
            <pubDate>Tue, 29 Nov 2022 10:00:00 +0100</pubDate>
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