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                    <title><![CDATA[Newsroom Mercedes-Benz Belgium]]></title>
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                    <lastBuildDate>Mon, 07 Sep 2026 21:11:23 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Thu, 21 Nov 2024 09:56:25 +0100</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Newsroom Mercedes-Benz Belgium]]></title>
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                        <title>Wegweisende Innovationen für das Automobil der Zukunft: Mercedes-Benz gibt exklusive Einblicke in Forschungsaktivitäten und zukünftige Technologien</title>
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Als Erfinder des Automobils und technologischer Vorreiter hat das Unternehmen mit unzähligen Innovationen kontinuierlich den Weg für die Weiterentwicklung der individuellen Mobilität geebnet. Das Technologieprogramm </span><a href="https://media.mercedes-benz.com/article/a58519f0-d6c3-47eb-a113-3547de5799b1"><span>VISION EQXX</span></a><span> hat bereits einen konkreten Ausblick auf Effizienz im künftigen elektrisch-digitalen Zeitalter gegeben. Die Reise in Richtung Zukunft geht jedoch weiter: Mercedes-Benz forscht kontinuierlich an neuartigen Technologien, um die Mobilität von morgen zu gestalten. Das Unternehmen gibt exklusive Einblicke in aktuelle Forschungsaktivitäten, die auf den automobilen Fortschritt weit nach der jetzigen Ära der Transformation zielen: Innovationen für ein völlig neues Zeitalter der Mobilität. Dazu gehören die Entwicklung von bahnbrechenden Technologien für mehr Lebensqualität und Verkehrssicherheit, für mehr Klimaschutz und Ressourcenschonung sowie für mehr digitale Erlebnisse, die hyperpersonalisiert weit über das Fahrzeug hinausgehen.</span></p><p style="text-align:center;"><span>„Innovationskraft war und ist eine der wichtigsten Triebfedern von Mercedes-Benz. Mit bahnbrechenden Technologien prägt unsere Marke seit fast 140 Jahren den automobilen Fortschritt. Dabei gilt für uns: Innovationen machen nur dann Sinn, wenn sie unseren Kundinnen und Kunden einen echten Mehrwert bieten. Sie machen in der perfekten Komposition einen Mercedes zu einem Mercedes. Fortschritt bedeutet für uns, innovative Technologien im Dialog mit der Gesellschaft zu entwickeln. So können wir unsere Innovationskraft wahren und ein neuartiges automobiles Erlebnis schaffen.“</span></p><p style="text-align:center;"><span>Markus Schäfer,&nbsp;Vorstandsmitglied der Mercedes-Benz Group AG, Chief Technology Officer, Entwicklung & Einkauf</span></p><p><span>Städte als Motor für technische und soziale Innovationen</span></p><p><span>Das Automobil ist heute Teil der Gesellschaft, ein fester Bestandteil unserer komplexen Lebenswelt. Doch wie sieht diese Lebenswelt insbesondere in Städten zukünftig aus? Fortschritt ist nie klar definiert und stets umstritten. Um die gesellschaftlichen Entwicklungen und die Bedürfnisse der Menschen frühzeitig zu erkennen, hat Mercedes-Benz ein globales Wissensnetzwerk mit Experten aus unterschiedlichen Bereichen etabliert – von Soziologen und Philosophen über Wissenschaftler, Künstler, Futuristen und Architekten bis hin zu Start-ups und Hightech-Unternehmen. Viele Menschen leben, arbeiten und verbringen ihre Freizeit schon heute überwiegend in Städten. Und genau dort finden technische und soziale Innovationen zuerst Anwendung. Daher ist Mercedes-Benz weltweit im Austausch mit Städten, insbesondere im Hinblick auf ihre Smart-City-Strategien. Die Entstehung smarter Städte wird die Art und Weise, wie wir zukünftig in urbanen Räumen unterwegs sein werden – effizienter und nachhaltiger – maßgeblich beeinflussen.</span></p><p><span>Mercedes-Benz Zukunftsbilder zeigen, wie Digitalisierung und Klimawandel Städte verändern könnten</span></p><p><span>Auf Basis des vielfältigen, kontinuierlichen Wissensaustauschs haben Mercedes-Benz Futuristen Zukunftsbilder der Städte London, Los Angeles und Shenzhen in den Jahren 2040+ entwickelt. Sie zeigen exemplarisch, wie sich urbane Metropolen in Europa, den USA und China durch die Digitalisierung und den Klimawandel verändern könnten. Die Transformationsgeschwindigkeit ist dabei aufgrund politischer, kultureller, wirtschaftlicher und klimatischer Bedingungen sehr unterschiedlich. Die in internationaler Zusammenarbeit entstandenen Bilder dienen als Inspiration für mögliche und wünschenswerte Zukünfte. Der Meinungs- und Wissensaustausch ist die Basis, um Fahrzeuge optimal in die Stadt integrieren zu können – und damit der Ansatzpunkt für künftige Kooperationen von Mercedes-Benz mit Smart Cities.</span></p><p><span>London 2040+: Zentrale Parklösungen verbinden Automobil, Fahrräder und öffentlichen Verkehr</span></p><p><span>Für die britische Hauptstadt London ist in den Jahren 2040+ eine Kombination aus Progressivität mit historischem Bestand und Tradition vorstellbar. Innerstädtische Viertel könnten umgestaltet werden, um sie lebenswerter und nachhaltiger zu machen. Entstehen würde so eine Mischung aus alten Gebäuden und neuen Strukturen mit mehr Bäumen, Parks, begrünten Dächern und Fassaden sowie geteilten öffentlichen Flächen. Neben reduziertem Autoverkehr könnten sich Fahrrad-„Autobahnen“ und der Öffentliche Personennahverkehr finden. Zentrale Parklösungen könnten Automobil, Fahrrad und öffentlichen Verkehr als Verkehrsknotenpunkte verbinden, während Robo-Taxis durch die Stadt fahren. In der Vision für London sind für den Transport auf der letzten Meile überwiegend elektrische Vans und Cargo-Bikes unterwegs. Fast alle Fahrzeuge könnten einen elektrischen oder elektrifizierten Antrieb haben.</span></p><p><span>Los Angeles 2040+: Digitalisierte Infrastruktur mit separaten Fahrspuren für automatisierte Fahrzeuge, Robo-Taxis und Fahrräder</span></p><p><span>In der Vision für Los Angeles hat das individuelle Automobil aufgrund der weiten Ausbreitung der Stadt mit großen Entfernungen auch 2040+ noch einen hohen Stellenwert. Durch die Digitalisierung der veralteten Infrastruktur könnte die Komplexität des Verkehrs reduziert und der Parkraum intelligenter verteilt werden. Mehr als 50 Prozent aller Privatfahrzeuge könnten vollelektrisch unterwegs sein. Viele davon könnten mit Photovoltaik ausgestattet sein. Automatisierte Fahrzeuge und Robo-Taxis könnten ihre eigene Fahrspur haben. Erste separate Radwege sind denkbar. Die Bereiche Wohnen, Freizeit, Arbeiten und Einkaufen sind räumlich voneinander getrennt. Eine Vielzahl von Grünanlagen auf einst versiegelten Flächen könnte für mehr Lebensqualität sorgen und vor extremer Hitze schützen. Auch Gebäudefassaden könnten begrünt sein und öffentliche Trinkwasserbrunnen sprudeln, während Wasserauffangsysteme wie Regengärten eine effiziente Wassernutzung ermöglichen könnten.</span></p><p><span>Shenzhen 2040+: Vertikale Infrastruktur mit vernetzten Fahrzeugen, drohnengestützter Logistik und Flugtaxis</span></p><p><span>Die südchinesische Metropole Shenzhen verfügt schon heute flächendeckend über ein 5G-Mobilfunknetz. Daher ist sie im Vergleich zu London und Los Angeles führend in der digitalen Transformation. Die Stadt ist Sitz zahlreicher Hightech-Unternehmen und damit eine Innovationsdrehscheibe. In den Jahren 2040+ könnte das Verkehrsmanagement mit Hilfe künstlicher Intelligenz, Vernetzung und digitaler Infrastruktur erfolgen. Auf separaten Konvoi-Spuren wären dann viele automatisierte Fahrzeuge unterwegs, vernetzt über eine integrierte „Vehicle-Road-Cloud“. Aufgrund der dichten Bebauung wären verschiedene vertikale Verkehrsebenen vorstellbar. Die Vehicle-2-X-Kommunikation (V2X) könnte zum Standard werden, die Logistik automatisiert mit Robotern und Drohnen funktionieren. In der Vision für Shenzhen haben alle Fahrzeuge einen elektrischen oder elektrifizierten Antrieb und erzeugen über Solarmodule einen Teil ihres eigenen Stroms. Radfahrer haben separate Fahrspuren und Fußgänger klar gekennzeichnete Wege. Der Warentransport und die Personenbeförderung in umliegende Städte könnte mit Hochgeschwindigkeitszügen und VTOLs (Vertical Take Off and Landing) erfolgen, während zahlreiche Parks und eine grüne Infrastruktur in der dichten Hochhausbebauung für gute Luftqualität und eine geringe Aufheizung im Sommer sorgen könnten.</span></p><p><span>Vision vom hyperpersonalisierten Kundenerlebnis der Zukunft durch den Einsatz von AR und XR</span></p><p><span>Mercedes-Benz arbeitet am hyperpersonalisierten Kundenerlebnis der Zukunft. Als ersten Schritt hat das Unternehmen auf der diesjährigen Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas den MBUX Virtual Assistant präsentiert. Das System nutzt unter anderem generative künstliche Intelligenz (KI), um die Interaktionen zwischen Mensch und Maschine intuitiver und persönlicher zu gestalten. Die Vision für die Zukunft geht jedoch weit darüber hinaus: Mercedes-Benz möchte seinen Kundinnen und Kunden ein ganzheitliches und nahtloses digitales Erlebnis im Kontakt mit der Marke bieten, um ihr Leben einfacher und komfortabler zu machen – auch über das Fahrzeug hinaus. Das künftige Mercedes-Benz Modell lernt seine Fahrerin und seinen Fahrer mit allen Gewohnheiten noch besser kennen. Es soll Gemütszustände sowie Bedürfnisse erkennen und als unterstützender Begleiter durch den Tag fungieren.</span></p><p><span>Ein Beispiel für das hyperpersonalisierte Kundenerlebnis der Zukunft: Die Kundin oder der Kunde trinkt morgens nach dem Aufstehen einen Kaffee und bereitet sich mit einem Mixed-Reality-Headset auf den Arbeitstag vor. Dazu gehört unter anderem ein Blick auf die Termine im Kalender. Zum richtigen Zeitpunkt fährt das Mercedes-Benz Modell autonom aus der Garage. Der Innenraum ist bereits exakt den aktuellen Bedürfnissen wie Temperatur, Radiosender oder Lautstärke entsprechend konfiguriert. Die Kundin oder der Kunde steigt ein und fährt los. Der MBUX Virtual Assistant schlägt gemäß den individuellen Präferenzen ein Navigationsziel vor. Die vorgeschlagene Route führt direkt ins Büro und nicht zum beliebten Drive-Through-Coffeeshop, da bereits zu Hause ein Kaffee getrunken wurde. Durch eine AR-Brille sieht die Fahrerin bzw. der Fahrer die Navigation als virtuelle Anzeige in der Außenwelt – genau an den Stellen, wo sich wichtige Weg- und Abbiegepunkte befinden. Möchte die Person am Steuer sich lieber anderen Aktivitäten widmen, schaltet sie einfach in den autonomen Fahrmodus. Das Fahrzeug macht dann Vorschläge für erweiterte Aufgaben und Erlebnisse entsprechend der bekannten, individuellen Präferenzen. Dazu gehören zum Beispiel das Einnehmen einer entspannten Sitzhaltung oder die Fortführung von Aufgaben, die zu Hause begonnen und noch nicht fertiggestellt wurden. Die Interaktion der Kundin oder des Kunden mit dem Fahrzeug kann auf Wunsch jederzeit per Sprache oder mittels Bedienkomponenten erfolgen. Letztere sind auch für entspannte Sitzhaltungen während der autonomen Fahrt leicht zu erreichen.</span></p><p><span>Mercedes-Benz arbeitet daran, AR-Brillen ins Fahrzeug zu integrieren</span></p><p><span>Die Vision des Unternehmens ist daher, langfristig mit AR-Brillen ein völlig neuartiges Erlebnis für alle Passagiere im Fahrzeug zu bieten. Dabei gilt der Ansatz „Bring Your Own Device” (BYOD). Kundinnen und Kunden sollen künftig ihre eigene AR-Brille, die individuell auf ihre Sehstärke und ihr persönliches Umfeld angepasst ist, mit ins Fahrzeug nehmen können. Daher forscht Mercedes-Benz an technischen Lösungen, die in Zukunft eine einfache Integration von unterschiedlichen AR-Brillen ermöglichen.</span></p><p><span>Das Unternehmen sieht großes Potenzial darin, mit AR-Brillen allen Passagieren eine Vielzahl von Vorteilen bieten zu können: Das persönliche Ökosystem des Kunden ließe sich parallel zu den Mercedes-Benz spezifischen Inhalten optimal integrieren. Darüber hinaus könnte die Verknüpfung mit der fahrzeugseitigen Sensorik und Aktorik neue Möglichkeiten eröffnen, um Entertainment-, Wellness- und Komforterlebnisse auf ein neues, noch immersiveres Niveau zu heben. In weiteren Entwicklungsschritten könnten Fahrerin oder Fahrer durch eine AR-Brille von einer noch besseren Unterstützung bei ihrer Fahraufgabe profitieren: So ließe sich beispielsweise die Navigation durch präzise und intuitive Wegführung erheblich erleichtern. Fortgeschrittene Fahrassistenzsysteme könnten zusätzlich unterstützen und für ein noch höheres Maß an Sicherheit sorgen. Im Fokus steht dabei, die Ablenkung des Fahrenden so gering wie möglich zu halten und echte Unterstützung zu bieten.</span></p><p><span>Fahrzeugkonfiguration als Mixed-Reality-Erlebnis</span></p><p><span>Mercedes-Benz setzt sich intensiv mit Mixed Reality (MR) auseinander. Diese revolutionäre Technologie bietet vielseitige Einsatzmöglichkeiten in der gesamten Mercedes-Benz Welt – von der Forschung über die Entwicklung bis hin zum Kundenerlebnis.&nbsp;Ein Beispiel dafür ist ein von Mercedes-Benz entwickelter MR-Konfigurator. Er könnte künftig durch den Einsatz von MR-Brillen in den Design- und Entwicklungsprozessen genutzt werden. Entstehen könnten etwa neue Möglichkeiten für effiziente Arten der Zusammenarbeit:&nbsp;Kolleginnen und Kollegen könnten mit MR-Brillen über Ländergrenzen und Zeitzonen hinweg simultan an den gleichen virtuellen Fahrzeugen arbeiten. So ließen sich in Zukunft mit Blick durch die MR‑Brille verschiedene Fahrzeugtypen mit realen Fahrzeugabmessungen schnell und kostengünstig miteinander vergleichen. Auch neue Ideen könnten schneller erlebbar dargestellt und virtuell erprobt werden. Der Einsatz von MR-Brillen im Entwicklungsprozess hat zudem das Potenzial, den Verbrauch von Rohstoffen und Materialien erheblich zu reduzieren. Da weniger physische Prototypen benötigt würden, könnten wertvolle Ressourcen eingespart werden.</span></p><p><span>Ein weiteres Anwendungsgebiet sieht Mercedes-Benz in neuen, immersiveren virtuellen Markenerlebnissen für Kundinnen und Kunden. Durch die Integration von MR-Brillen könnten sie in Echtzeit virtuelle Fahrzeugmodelle interaktiv erleben und individuell anpassen. Dies würde eine personalisierte und kundennahe virtuelle Markenerfahrung ermöglichen und damit das physische Kundenerlebnis im Retail ergänzen. Der MR-Konfigurator von Mercedes-Benz nutzt mit Echtzeit-Game-Engines und der Apple Vision Pro die neuesten MR-Technologien, um die Fahrzeugkonfiguration neu zu denken. Mercedes-Benz Kundinnen und Kunden würden durch diese fortschrittlichen Technologien ganzheitlich profitieren – von der Unterstützung bei der Visualisierung und Personalisierung ihres perfekten Fahrzeugs bis hin zu innovativen Fahrerlebnissen.</span></p><p><span>Neuromorphic Computing revolutioniert Energieeffizienz und Latenzzeit beim autonomen Fahren</span></p><p><span>Zukünftige Fahrzeugmodelle werden immer mehr Funktionalitäten beinhalten, zum Beispiel für das autonome Fahren. Dies führt zu einem signifikant hohen Energiebedarf. Daher ist Effizienz ein entscheidender Faktor. Mercedes-Benz ist Vorreiter bei automatisierten Fahr- und Sicherheitstechnologien. Die Vision für die Zukunft ist das autonome Fahren, das die Rolle des Automobils neu definieren wird. Es wird die Sicherheit, die Effizienz und den Komfort beim Fahren erhöhen – und den Passagieren gleichzeitig Zeit zurückgeben: Sie können sich anderen Dingen als dem Fahren widmen. Darüber hinaus wird das autonom fahrende Auto mit den Städten der Zukunft kommunizieren. Um dies alles zu realisieren, sind innovative Algorithmen und Hardware-Komponenten erforderlich, die die Grenzen heutiger Computer-Hardware überwinden.</span></p><p><span>Mit der Erforschung künstlicher neuronaler Netze geht Mercedes-Benz gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Industrie neue Wege in der Entwicklung von Rechnerarchitekturen. So hat das Unternehmen unlängst eine Forschungskooperation mit der kanadischen University of Waterloo im Bereich Neuromorphic Computing angekündigt. Neuromorphic Computing ahmt die Funktionsweise des menschlichen Gehirns nach. Dadurch könnte es KI-Berechnungen deutlich energieeffizienter und schneller machen. Sicherheitssysteme könnten zum Beispiel Verkehrsschilder, Fahrspuren und andere Verkehrsteilnehmer auch bei schlechter Sicht viel besser erkennen und schneller reagieren – und wären dabei zehnmal effizienter als aktuelle Systeme. Eine neuromorphe Kamera würde ihre Stärken zum Beispiel bei der Innenraumüberwachung ausspielen. Statt Vollbildern („frames“) liefert sie Einzelpixel („events“ – daher auch „event-based camera“ genannt) – mit sehr hoher Dynamik und minimaler Verzögerung. Dadurch kann beispielsweise auf ein müdigkeitsbedingtes Augenblinzeln des Fahrenden eine schnelle Reaktion folgen. Neuromorphic Computing hat das Potenzial, den Energiebedarf für die Datenverarbeitung beim autonomen Fahren im Vergleich zu heutigen Systemen um 90&nbsp;Prozent zu senken.</span></p><p><br>&nbsp;</p><p><span>Technologie-Challenge: Entwicklung von neuartigen Konzepten zur Steigerung der Umweltverträglichkeit – unter anderem Forschung an innovativen Materialien der Biotechnologie</span></p><p><span>Mercedes-Benz setzt in seinen Fahrzeugen zunehmend auf Sekundärmaterialien sowie auf den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen. Darüber hinaus forscht das Unternehmen intensiv an neuen Materialien, die im Einklang mit der Natur stehen. Ein Fokus liegt dabei auf biotechnologisch erzeugten Materialien. Sie haben ein enormes Potenzial, erdölbasierte Werkstoffe sowie Materialien tierischen Ursprungs zu ersetzen.</span></p><p><span>Um die Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens zu erreichen, hat die Mercedes-Benz Forschung und Entwicklung eine Technologie-Challenge ausgerufen. Ziel ist es, die Umweltauswirkungen aller Bauteile und verwendeten Materialien so weit wie möglich zu reduzieren. Alles kommt auf den Prüfstand, um CO<sub>2</sub>-Emissionen zu reduzieren, den Rezyklat-Einsatz zu erhöhen und Kreislaufwirtschaft zu ermöglichen. Es geht um die Frage nach innovativen Konzepten und neuen technologischen Ansätzen. Die Technologie-Challenge soll möglichst nachhaltige Lösungen für den Serieneinsatz hervorbringen. Für Mercedes-Benz gehen Nachhaltigkeit und Luxus Hand in Hand. Das zeigen zwei Beispiele aus der aktuellen Forschung und Entwicklung, die sich die Biotechnologie zunutze machen.</span></p><p><span>Biotechnologisch erzeugte Seide: exquisit und leistungsstark</span></p><p><span>Ein seidenähnliches Garn bietet sowohl optisch als auch haptisch ein exquisites Erlebnis. Es wird mithilfe von Biotechnologie hergestellt. Gentechnisch veränderte Bakterien produzieren Seidenproteine. Diese Proteine werden mittels Nassspinnverfahren (bekannt aus der Zelluloseherstellung) zu einem glänzenden, seidigen Garn veredelt. Die synthetische Spinnenseide hat die gleichen funktionalen Eigenschaften wie herkömmliche Seide. Sie ist zu 100&nbsp;Prozent biologisch abbaubar, leicht und gleichzeitig hochfest. Damit ist sie ein äußerst performantes Material. Im VISION EQXX und im Concept CLA Class hat Mercedes-Benz bereits erste Anwendungsfälle für die neuartige Seide in Form einer Türschlaufe und einer Türtasche vorgestellt.</span></p><p><span>Hochwertige Lederalternative aus Kunststoff-Rezyklat und biotechnologisch erzeugten Werkstoffen</span></p><p><span>Ein weiteres vielversprechendes Material in der Forschung ist eine in Teilen biotechnologisch hergestellte Lederalternative. Sie besteht gemäß dem Massenbilanzierungsverfahren aus einer einzigartigen Kombination von Kunststoff-Rezyklat und biobasierten Werkstoffen. In einem chemischen Recyclingprozess werden Pyrolyse-Öl aus Altreifen und zertifiziertes Biomethan aus Landwirtschaftsabfällen erzeugt und anschließend zu Kunststofffasern verarbeitet. Aus diesen Mikrofasern entsteht ein Halbzeug, dem Proteine und biobasierte Polymere hinzugefügt werden. Dies ergibt eine innovative Materialkombination, die nicht nur strukturell wie Echtleder aufgebaut ist, sondern auch wie Echtleder in Nachgerbe-Prozessen weiterverarbeitet werden kann. Dadurch verfügt sie über die gleiche hochwertige Optik und Haptik sowie natürliche Alterungseigenschaften. Das Material ist atmungsaktiv, wasserfest und leichter als Echtleder und hat im direkten Vergleich einen reduzierten CO<sub>2</sub>-Fußabdruck. Der auf Kunststoff-Rezyklat basierende Anteil kann zudem vollständig recycelt werden.</span></p><p><span>Hohe Mercedes-Benz Qualitätsstandards für innovative neue Materialien</span></p><p><span>Bevor ein Material in Mercedes-Benz Fahrzeugen zum Serieneinsatz kommt, muss es eine Reihe von Prüfungen und intensiven Langzeittests durchlaufen. Damit wird sichergestellt, dass es die hohen unternehmenseigenen Anforderungen an Qualität und Wertanmutung erfüllt. Oberflächenmaterialien, insbesondere auf den Sitzen, müssen über eine gewisse Strukturfestigkeit verfügen, damit sich keine Falten, Wellen und Druckstellen bilden. Sie müssen Temperaturunterschieden von rund 100 Grad, direkter Sonneneinstrahlung, dem Abrieb durch Jeansstoffe, Produkten wie Sonnencreme und Desinfektionsmittel sowie Schweiß über einen langen Zeitraum standhalten – ohne instabil zu werden, sich zu verfärben oder Gerüche zu emittieren. Ebenso wichtig ist, dass sie einfach zu reinigen, wasserfest und für dekorative Nähte, Prägungen sowie die Färbung in unterschiedlichen Farben geeignet sind. Sitzpolster müssen darüber hinaus eine gute Wärmeübertragung für die Sitzheizung und eine gute Luftdurchlässigkeit für die Belüftung gewährleisten.</span></p><p><span>Aerodynamisch und nahezu wartungsfrei: Die nachhaltigere In-Drive Brake &nbsp;</span></p><p><span>Da Elektrofahrzeuge vorrangig durch Rekuperation bremsen, beschreitet Mercedes-Benz bei der Entwicklung mechanischer Bremsen völlig neue Wege. Die innovative, nachhaltigere Bremse, an der aktuell geforscht wird, sitzt nicht mehr klassisch im Rad. Sie ist in die geschlossene Elektromotor-Getriebe-Einheit an der Hinter- oder Vorderachse integriert. Sie nimmt nur wenig Bauraum ein. Nach den derzeitigen Forschungsergebnissen verschleißt sie kaum, rostet nicht und ist nahezu wartungsfrei. Das würde sie sehr langlebig und zuverlässig machen. Außerdem würden keine Feinstaubemissionen durch Bremsabrieb nach außen gelangen. Bremsgeräusche und Bremsenreinigung könnten damit künftig der Vergangenheit angehören. Die Bremswirkung ist gut zu dosieren und lässt auch unter hoher Belastung nicht nach.</span></p><p><span>Diese innovative Konstruktion ermöglicht zudem eine deutlich leichtere Rad-Reifen-Kombination und somit weniger ungefederte Massen. Das würde den Fahrkomfort erhöhen. Auch komplett geschlossene Felgen für eine verbesserte Aerodynamik sind möglich, da keine Öffnungen zur Bremsenkühlung mehr nötig wären.</span></p><p><span>Neuartige Solarlackierung könnte Strom für 12.000 Kilometer und mehr im Jahr erzeugen</span></p><p><span>Sie sind mit 5 Mikrometer deutlich dünner als ein menschliches Haar, wiegen nur 50 Gramm pro Quadratmeter und stecken voller Energie. Mercedes-Benz forscht an neuartigen Solarmodulen, die – ähnlich einer hauchdünnen Paste – nahtlos auf der Karosserie von Elektrofahrzeugen angebracht werden könnten. Die photovoltaik-aktive Fläche lässt sich auf jeden Untergrund auftragen. Die Solarzellen haben einen Wirkungsgrad von 20 Prozent und sind damit hocheffizient. Eine Fläche von 11&nbsp;Quadratmetern (das entspricht der Oberfläche eines Mid-Size-SUV) könnte unter Idealbedingungen Energie für bis zu 12.000 Kilometer im Jahr produzieren</span><a href="#_ftn1"><span>[1]</span></a><span>. Die durch die Sonnenzellen erzeugte Energie wird zum Fahren verwendet oder direkt in die Hochvoltbatterie eingespeist. Das Photovoltaiksystem ist daueraktiv und erzeugt auch Energie, wenn das Fahrzeug ausgeschaltet ist. Damit könnte es in Zukunft eine sehr effektive Lösung für höhere Reichweiten und weniger Ladestopps bieten.</span></p><p><span>Der Ertrag hängt von Beschattung, Sonnenintensität und geografischer Lage ab. Dazu zwei Beispiele: Statistisch legen Mercedes-Benz Fahrerinnen und Fahrer in Stuttgart im Durchschnitt 52 Kilometer am Tag zurück. Rund 62&nbsp;Prozent dieser Fahrleistung würden durch Sonnenenergie abgedeckt. In Los Angeles ergibt sich sogar ein Überschuss an Energie durch die Sonneneinstrahlung. Der Kunde könnte im Mittel 100 Prozent seiner Fahrstrecke durch die Solarenergie abdecken. Der erzielte Überschuss könnte über bidirektionales Laden direkt ins Hausnetz eingespeist werden.</span></p><p><span>Der Solarlack hat nicht nur ein hohes Effizienzpotenzial. Er ist frei von Seltenen Erden, enthält kein Silizium und nur ungiftige sowie leicht verfügbare Rohstoffe. Er könnte problemlos recycelt werden und ist in der Herstellung erheblich günstiger als konventionelle Solarmodule. Derzeit arbeitet der Forschungsbereich von Mercedes-Benz intensiv daran, den Einsatz des neuartigen Solarlacks auf allen Außenflächen des Fahrzeugs zu ermöglichen – unabhängig von deren Form und Neigungswinkel.</span></p><p><span>Gamechanger für die Hochvolt-Architektur: Innovativer Power Converter steigert Effizienz der Batterie durch Regelung auf Zellebene</span></p><p><span>Einen Paradigmenwechsel strebt Mercedes-Benz auch beim Einsatz einer neuen Generation von Leistungselektronik-Technologien in Elektrofahrzeugen an. Ein programmierbarer Mikrowandler könnte zukünftig über die Grenzen derzeit üblicher elektrischer Wechselrichtersysteme hinausgehen und die bestehende Hochvolt-Architektur revolutionieren. Basis hierfür ist eine Integration dieser Mikrowandler direkt auf der Batteriezellebene, die die Regelung jeder einzelnen Batteriezelle und die Kommunikation der Zellen untereinander ermöglichen könnten.</span></p><p><span>Um dies zu realisieren, wird ein aus mehreren Mikrowandlern bestehender Power Converter direkt an eine beliebige Anzahl von Batteriezellen angeschlossen. Dieser Power Converter ermöglicht es, Zellen individuell zu regeln und die Höhe der Ausgangsspannung dieser Einheit zu regeln. Die derzeitigen Forschungsergebnisse zeigen, dass damit – unabhängig vom Ladezustand (SoC = State of Charge) und dem Alterungszustand (SoH = State of Health) der einzelnen Zellen</span><i><span> </span></i><span>– eine konstante HV-Spannung von 800&nbsp;Volt am Ausgang bereitgestellt werden kann. Die Ausgangsspannung dieser Fahrzeugbatterie ist nicht mehr von der Anzahl der in Reihe geschalteten Batteriezellen abhängig. Die Anzahl wird lediglich durch die gewünschte Leistungs- und Kapazitätsklasse vorgegeben. Zusätzlich könnte dieser technologische Ansatz die Reichweite steigern und den Energiefluss auch für bidirektionale Ladevorgänge optimieren. Zudem ergeben sich neue Freiheiten bei der Modularisierung von Elektro-Antrieben.</span></p><p><span>Neue Freiheiten bei der Modularisierung von Elektro-Antrieben</span></p><p><span>Die programmierbaren Mikrowandler könnten die Varianten elektrischer Bauteile in der Produktion reduzieren, für aktuelle Updates leicht umprogrammiert werden und sich so als ressourcenschonende Einheitsbauteile anbieten. Sie könnten in vielen zukünftigen Elektromodellen von Mercedes-Benz zum Einsatz kommen.</span></p><p><span>Die neuartige Technologie hat das Potenzial, mehrere Funktionen der Leistungselektronik in die HV-Batterie zu integrieren. Dadurch könnten verschiedene Leistungskomponenten durch die HV-Batterie selbst realisiert werden und ein neues Level der Hochintegration bei Elektrofahrzeugen erreicht werden.</span></p><p><span>Durch eine erheblich verbesserte Raumökonomie und geringere Variantenabbildung würde dies eine völlig neue Freiheit bei der Konzeption und Gestaltung von elektrischen Fahrzeugen bedeuten.</span></p><p><br>&nbsp;</p><hr><p><a href="#_ftnref1"><span>[1]</span></a><span> Normiert auf den Lichteinfall in Stuttgart.</span></p>]]></description><category><![CDATA[tech]]></category>
            <pubDate>Sat, 23 Nov 2024 09:55:00 +0100</pubDate>
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                        <title>10 Jahre und 10 Millionen Mercedes-Benz Fahrzeuge mit Fußgängernotbremssystem</title>
                        <link>https://media.mercedes-benz.be/de/10-jahre-und-10-millionen-mercedes-benz-fahrzeuge-mit-fussgaengernotbremssystem/</link>
                        <guid>https://media.mercedes-benz.be/de/10-jahre-und-10-millionen-mercedes-benz-fahrzeuge-mit-fussgaengernotbremssystem/</guid><pp:caseid>606690</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 10 Millionen Mercedes-Benz Pkw mit Bremsassistent samt Fußgängererkennung ausgestattet</span></p><p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Aktiver Brems-Assistent kann helfen, die Kollisionsgefahr mit Fahrzeugen und Passanten – ob zu Fuß oder per Rad unterwegs – zu minimieren oder die Unfallfolgen zu reduzieren</span></p><p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Das innovative Fahrassistenzsystem gehört bei Mercedes-Benz Pkw zur Serienausstattung</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Stuttgart. &nbsp;Mit seinen aktuell mehr als 40 aktiven Assistenzsystemen trägt Mercedes-Benz entscheidend dazu bei, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen. Besonders der Aktive Brems-Assistent mit Fußgängererkennung kann seit vielen Jahren dabei helfen, Unfälle mit Beteiligung von Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Radfahrerinnen und Radfahrern zu reduzieren. Dies gilt für Geschwindigkeiten, die typisch für Fahrten inner- und außerhalb geschlossener Ortschaften sind.</span></p><p><span>Das System kann vor einer drohenden Kollision mit vorausfahrenden, kreuzenden oder entgegenkommenden Fahrzeugen optisch und akustisch warnen. Bremst die Person am Steuer zu schwach, kann das System situationsgerecht unterstützen und die Bremskraft erhöhen. Zeigen Fahrerin oder Fahrer überhaupt keine Reaktion, leitet der Aktive Brems-Assistent eine Notbremsung ein. Der Aktive Brems-Assistent nutzt&nbsp;in der heutigen Fahrzeuggeneration kamera- und/oder radarbasierte Sensorik, um Fußgänger und Radfahrer in Fahrtrichtung vor dem Fahrzeug zu erkennen. Wird eine drohende mögliche Kollisionsgefahr mit diesem sogenannten vulnerablen Verkehrsteilnehmer erkannt, wird die erforderliche Bremskraft berechnet, um eine mögliche Kollision vermeiden zu können oder in ihrer Schwere zu minimieren.</span></p><p><span>Jetzt hat Mercedes-Benz einen weiteren Meilenstein für die aktive Sicherheit erreicht: Mehr als 10 Millionen aller seit 2012 weltweit verkauften Mercedes-Benz Pkw sind mit dem Fußgängernotbremssystem ausgestattet. Fußgängerinnen und Fußgänger gehören zur Gruppe der ungeschützten Verkehrsteilnehmenden, da sie weder mit Airbags, Sicherheitsgurten oder Schutzkleidung ausgestattet sind. Ihr besonderes Risiko spiegelt sich auch in den Unfallstatistiken wider: Laut einer Auswertung der Europäischen Kommission waren 2020 fast ein Fünftel aller Verkehrstoten in der Europäischen Union Fußgängerinnen oder Fußgänger.</span><a href="#_ftn1"><span>[1]</span></a><span> In den USA lag ihr Anteil an der Gesamtzahl der Verkehrstoten 2021 laut National Highway Traffic Safety Administration bei 17 Prozent.</span><a href="#_ftn2"><span>[2]</span></a><span> Derweil kam eine Studie der amerikanischen Organisation Insurance Institute for Highway Safety 2022 zu dem Ergebnis, dass Fahrzeuge, die mit einem Fußgängernotbremssystem ausgestattet sind, eine um 27 Prozent niedrigere Quote an Unfällen mit Fußgängerinnen und Fußgängern aufweisen als Fahrzeuge ohne entsprechende Technologie.</span><a href="#_ftn3"><span>[3]</span></a></p><p><span>Warnung und Unterstützung bei akuter Unfallgefahr</span></p><p><span>Bereits 1996 hat Mercedes-Benz den ersten Bremsassistenten (BAS) vorgestellt. 2005 ist dieser Bremsassistent mit Radartechnik zu einem vorausschauenden System ausgebaut worden. Nur ein Jahr später verknüpften die Fachleute das weiterentwickelte Abstandsregelsystem DISTRONIC PLUS sowie den Bremsassistenten BAS PLUS zur PRE-SAFE® Bremse mit autonomer Teilbremsung. Das wichtige Feature der Fußgängererkennung kam 2013 hinzu, als sie erstmals in der damaligen E-Klasse (W212) eingeführt wurde. 2016 wurde das Fußgängernotbremssystem dann erstmalig als Serienausstattung im Rahmen der Einführung der neuen E-Klasse (W213) verbaut. Seit 2021 gehört der Aktive Brems-Assistent bei allen neuen Mercedes‑Benz Pkw-Baureihen zur Serienausstattung. Damit gehen die hohen internen Sicherheitsanforderungen über die gesetzlichen Vorgaben hinaus: Erst seit Juli 2022 sind sogenannte City-Notbremsassistenten für niedrige Geschwindigkeitsbereiche in der EU für alle neu typgenehmigten Pkw vorgeschrieben. Ab 2024 sind diese dann für jedes neu zugelassene Auto verpflichtend.</span></p><p><span>Künftige Assistenzsysteme werden durch immer weiter entwickelte Sensoren und auch mithilfe von künstlicher Intelligenz noch leistungsfähiger sein. Schon heute zeigt sich, dass aktive Assistenzsysteme gerade beim Schutz von Fußgängern und Radfahrern, den sogenannten vulnerablen Verkehrsteilnehmern, einen wichtigen Beitrag leisten.</span></p><p><span>Innovation durch Analyse realer Verkehrsunfälle – die Real-Life-Safety-Philosophie</span></p><p><span>„Real-Life Safety“ – so lautet die Sicherheitsphilosophie der Mercedes-Benz Group. Seit mehr als 50 Jahren betreibt der Konzern systematische Unfallforschung: Der Anspruch ist es, Fahrzeuge zu bauen, die nicht nur in definierten Crashtest-Szenarien überzeugen, sondern auch im realen Unfallgeschehen auf der Straße. Neben dem Schutz der Fahrzeuginsassen steht auch die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden außerhalb des Fahrzeugs im Fokus. Das Ziel ist klar: die Vision Zero. Das bedeutet, dass es bis zum Jahr 2050 keine Unfälle mehr mit einem Mercedes-Benz geben soll.</span></p><p><br>&nbsp;</p><hr><p><a href="#_ftnref1"><span>[1]</span></a><span> Europäische Kommission (2021) </span><a href="https://road-safety.transport.ec.europa.eu/system/files/2023-02/ff_pedestrians_20230213.pdf"><span>„Facts and Figures Pedestrians“</span></a><span>. Europäische Beobachtungsstelle für Straßenverkehrssicherheit. Brüssel, Europäische Kommission, Generaldirektion Mobilität und Verkehr.</span></p><p><a href="#_ftnref2"><span>[2]</span></a><span> National Center for Statistics and Analysis (Juni 2023) </span><a href="https://crashstats.nhtsa.dot.gov/Api/Public/ViewPublication/813458"><span>„Traffic Safety Facts“ (Report No. DOT HS 813 458)</span></a><span>. National Highway Traffic Safety Administration.</span></p><p><a href="#_ftnref3"><span>[3]</span></a><span> Insurance Institute for Highway Safety </span><a href="https://www.iihs.org/topics/bibliography/ref/2243"><span>„Effects of automatic emergency braking systems on pedestrian crash risk“</span></a><span> (May 2022). Cicchino, Jessica B. Accident Analysis & Prevention (AAP).</span></p>]]></description><category><![CDATA[Safety,tech]]></category>
            <pubDate>Wed, 15 Nov 2023 12:49:41 +0100</pubDate>
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                        <title>Vollautomatisiert und fahrerlos parken: ab sofort auch mit der EQE Limousine möglich</title>
                        <link>https://media.mercedes-benz.be/de/vollautomatisiert-und-fahrerlos-parken-ab-sofort-auch-mit-der-eqe-limousine-moeglich/</link>
                        <guid>https://media.mercedes-benz.be/de/vollautomatisiert-und-fahrerlos-parken-ab-sofort-auch-mit-der-eqe-limousine-moeglich/</guid><pp:caseid>584529</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mit dem INTELLIGENT PARK PILOT (SAE Level 4</span><a href="#_ftn1"><span>[1]</span></a><span>) ist fahrerloses Parken ab sofort für die EQE&nbsp;Limousine</span><a href="#_ftn2"><span>[2]</span></a><span> im Parkhaus P6 am Flughafen Stuttgart möglich</span></p><p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nachträglich für bereits ausgelieferte EQS und S-Klassen von Mercedes-Benz verfügbar</span></p><p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vollautomatisiertes Parken auch für die neue E-Klasse geplant</span></p><p><br>&nbsp;</p><hr><p><a href="#_ftnref1"><span>[1]</span></a><span> Die Norm SAE J3016 definiert sechs Automatisierungsstufen (Level 0 bis Level 5). SAE Level 4 steht für vollautomatisiert: Das Fahrzeug kann unter bestimmten Rahmenbedingungen (z. B. im Parkhaus) Verkehrssituationen auch ohne einen Fahrer selbstständig meistern.</span></p><p><a href="#_ftnref2"><span>[2]</span></a><span> Der Mercedes me connect Dienst INTELLIGENT PARK PILOT wird zunächst in Deutschland verfügbar sein. Davon ausgenommen sind die aktuellen EQE, EQS und S-Klasse Modelle von Mercedes-Maybach und Mercedes-AMG. Sobald der INTELLIGENT PARK PILOT für das jeweilige Fahrzeug verfügbar ist, erscheint der Dienst in der Diensteverwaltung der Mercedes me App und steht zur Aktivierung bereit. Für die Nutzung der Mercedes me connect Dienste ist eine persönliche Mercedes me ID sowie die Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen für die Mercedes me connect Dienste notwendig. Zusätzlich muss das jeweilige Fahrzeug mit dem Benutzerkonto verknüpft sein. Nach Ablauf der initialen Laufzeit können die Dienste kostenpflichtig verlängert werden, sofern diese dann noch für das entsprechende Fahrzeug angeboten werden. Die erstmalige Aktivierung der Dienste ist innerhalb von 1 Jahr ab Erstzulassung oder Inbetriebnahme durch den Kunden möglich, je nachdem was zuerst erfolgt.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Stuttgart.&nbsp; Ins Parkhaus fahren, aussteigen und das Fahrzeug per Smartphone zu einem zuvor reservierten Parkplatz schicken: Dank Park-Paket mit Remote-Parkfunktionen und dem Mercedes&nbsp;me&nbsp;connect Dienst INTELLIGENT PARK PILOT ist die EQE&nbsp;Limousine von Mercedes‑Benz ab sofort bereit für vollautomatisiertes und fahrerloses Parken (SAE Level 4<sup>1</sup>). Darüber hinaus ist das sogenannte Automated Valet Parking nachträglich für alle damit ausgestatteten und bereits ausgelieferten Modelle der EQS&nbsp;Limousine und der S‑Klasse Limousine von Mercedes‑Benz<sup>2</sup> verfügbar. Das vollautomatisierte Parksystem wird demnächst auch für weitere Mercedes‑Benz Modelle wie die neue E‑Klasse erhältlich sein.</span></p><p><span>Der Vorteil des vollautomatisierten Parksystems: Die Parkplatzsuche entfällt ebenso wie das Einparken. Das schenkt Kundinnen und Kunden wertvolle Zeit und bietet insbesondere in engen Parkhäusern mehr Komfort. Die Fahrerin oder der Fahrer reservieren im Vorfeld einen Parkplatz per Mercedes&nbsp;me&nbsp;App. Das Fahrzeug kann danach in einer gekennzeichneten Drop-off-Area im Parkhaus abgestellt werden. Der Parkvorgang wird in der Mercedes&nbsp;me&nbsp;App gestartet, sobald alle Insassen ausgestiegen sind. Bestätigt die App die Übernahme des Fahrzeugs durch die Automated Valet Parking Infrastruktur, kann der Fahrer das Parkhaus verlassen. Das Fahrzeug fährt anschließend vollautomatisiert zu seinem reservierten Parkplatz und parkt dort automatisch ein. Geleitet wird es dabei von der Bosch-Infrastruktur. Kehrt die Kundin oder der Kunde zurück, reicht ein Smartphone-Befehl, um das Fahrzeug automatisch auszuparken. Es fährt selbständig zur Pick-up-Area und steht dort zur Abfahrt bereit.</span></p><p><span>Mercedes-Benz und Bosch haben im November 2022 die weltweit erste Genehmigung für den Serienbetrieb ihres vollautomatisierten und fahrerlosen Parksystems in Deutschland erhalten. Das APCOA Parkhaus P6 am Flughafen Stuttgart ist das erste Parkhaus weltweit, in dem Kundinnen und Kunden von Mercedes‑Benz Automated Valet Parking nutzen können.</span></p><p><span>Rollout für EQS und S-Klasse von Mercedes-Benz</span></p><p><span>Neben der EQE Limousine ist fahrerloses Parken nun auch für alle aktuellen Modelle der EQS&nbsp;Limousine und der S‑Klasse von Mercedes‑Benz verfügbar (ausgenommen sind Modelle von Mercedes‑AMG und Mercedes‑Maybach). Die bisherige Verfügbarkeit in Abhängigkeit eines bestimmten Produktionsdatums entfällt, sodass das vollautomatisierte Parksystem nun für noch mehr Kundinnen und Kunden von Mercedes‑Benz zur Verfügung steht.</span></p><p><span>Für die Zukunft geplant: fahrerloses Ein- und Ausparken mit der neuen E‑Klasse</span></p><p><span>Mit der optionalen Vorrüstung für den INTELLIGENT PARK PILOT ist auch die neue E‑Klasse für Automated Valet Parking (SAE Level 4<sup>1</sup>) vorbereitet. Mit dem Park-Paket mit Remote-Parkfunktionen (optional für das Plug-in-Hybridmodell) und dem Mercedes&nbsp;me&nbsp;connect Dienst INTELLIGENT PARK PILOT (länderabhängig) hat die neue E-Klasse die Technik an Bord, um vollautomatisiert und fahrerlos ein- und ausparken zu können.</span></p><p><span>Mehr Komfort mit den innovativen Park-Assistenten von Mercedes‑Benz</span></p><p><span>Auch mit teilautomatisierten Park-Assistenten (SAE Level 2</span><a href="#_ftn1"><span>[1]</span></a><span>) bietet Mercedes‑Benz seinen Kundinnen und Kunden quer durch alle Baureihen mehr Komfort. Dank leistungsfähiger Umfeldsensorik können die Fahrerin oder der Fahrer in vielen Situationen bequemer ein- und ausparken. Beschleunigung, Lenkung, Bremsen, Gangwechsel und Blinker können automatisch geregelt werden. Durch die Einbindung der Park-Assistenten in MBUX ist die Bedienung intuitiv und schnell. Darüber hinaus bietet die 360°-Kamera eine Rundumsicht um das Fahrzeug.</span></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0"><tr><td style="vertical-align:top;" colspan="2" width="566"><span>Memory Park-Assistent</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" colspan="2" width="566"><span>Individuell für Zuhause: Der Memory Park-Assistent kann sich Parkvorgänge auf Privatgelände wie zum Beispiel die Einfahrt in die Garage merken. Die Fahrerin oder der Fahrer sitzt am Steuer und überwacht den automatisierten Parkvorgang. Werden Hindernisse registriert, stoppt das Fahrzeug, bis diese beseitigt sind.</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="109"><span>Verfügbarkeit</span></td><td style="vertical-align:top;" width="456"><span>Der Memory Park-Assistent ist im Park-Paket mit Remote-Parkfunktionen in den aktuellen Modellen S‑Klasse, EQE, EQE&nbsp;SUV, EQS und EQS&nbsp;SUV verfügbar. Das Park-Paket mit Memory Park-Assistent ist in den aktuellen Modellen C‑Klasse und GLC verfügbar.</span></td></tr></table><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0"><tr><td style="vertical-align:top;" colspan="2" width="566"><span>Remote Park-Assistent</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" colspan="2" width="566"><span>Mit dem Smartphone bequem ein- und ausparken: Der Remote Park-Assistent kann einen Parkvorgang auch in besonders engen Garagen, Quer- oder Längsparklücken über die Remote Parking App steuern. Die Fahrerin oder der Fahrer befindet sich außerhalb des Fahrzeugs, hält die Touch-Fläche auf dem Smartphone gedrückt und überwacht den automatisierten Parkvorgang.</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="109"><span>Verfügbarkeit</span></td><td style="vertical-align:top;" width="456"><span>Der Remote Park-Assistent ist im Park-Paket mit Remote-Parkfunktionen in den aktuellen Modellen S‑Klasse, EQE, EQE&nbsp;SUV, EQS und EQS&nbsp;SUV verfügbar.</span></td></tr></table><p><br>&nbsp;</p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0"><tr><td style="vertical-align:top;" colspan="2" width="566"><span>Aktiver Park-Assistent mit PARKTRONIC</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" colspan="2" width="566"><span>Per Knopfdruck in die Parklücke: Der Aktive Park-Assistent mit PARKTRONIC findet die passende Parklücke und parkt das Fahrzeug in Quer- oder Längsparklücken automatisch ein. Die Fahrerin oder der Fahrer sitzt am Steuer und überwacht den Parkvorgang über das in Echtzeit erstellte Bild der 360°-Kamera. Die neueste Generation des Aktiven Park-Assistenten mit PARKTRONIC, die in der neuen E‑Klasse verfügbar sein wird, parkt das Fahrzeug mit bis zu 4&nbsp;km/h wesentlich schneller automatisiert ein- und aus.</span></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;" width="109"><span>Verfügbarkeit</span></td><td style="vertical-align:top;" width="456"><span>Der Aktive Park-Assistent mit PARKTRONIC ist im Park-Paket mit Rückfahrkamera serienmäßig in den aktuellen Modellen GLC, GLE, GLS, E‑Klasse, S‑Klasse, EQE, EQE&nbsp;SUV, EQS und EQS&nbsp;SUV verfügbar. Für die Kompaktwagen-Modelle ist das Park-Paket mit Rückfahrkamera als Sonderausstattung erhältlich. Das Park-Paket mit 360°-Kamera ist in allen aktuellen Modellen optional erhältlich.</span></td></tr></table><p><span>Kontakt:</span></p><p><span>Vivienne Brando, Tel.: +49 (0) 176 30951861, </span><a href="mailto:vivienne.brando@mercedes-benz.com"><span>vivienne.brando@mercedes-benz.com</span></a></p><p><br><span>Weitere Informationen von Mercedes-Benz sind auf www.mercedes-benz.com verfügbar.</span><br><span>Presse-Informationen und Digitale Services für Journalisten und Multiplikatoren finden Sie auf unserer Onlineplattform Mercedes-Benz Media unter media.mercedes-benz.com. Über aktuelle Themen und Ereignisse rund um Mercedes-Benz Cars & Vans informiert Sie zudem unser Twitter-Kanal @MB_Press&nbsp;</span><br><span>unter www.twitter.com/MB_Press.</span></p><p><span>Mercedes-Benz AG im Überblick</span><br><span>Die Mercedes-Benz AG ist Teil der Mercedes-Benz Group AG mit insgesamt rund 170.000 Beschäftigten weltweit und verantwortet das globale Geschäft von Mercedes‑Benz&nbsp;Cars und Mercedes‑Benz&nbsp;Vans. Ola&nbsp;Källenius ist Vorsitzender des Vorstands der Mercedes‑Benz&nbsp;AG. Der Fokus des Unternehmens liegt auf der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb von Pkw und Vans sowie fahrzeugnahen Dienstleistungen. Darüber hinaus strebt das Unternehmen die führende Position bei Elektromobilität und Fahrzeug-Software an. Das Produktportfolio umfasst die Marke Mercedes‑Benz mit Mercedes‑AMG, Mercedes‑Maybach und G‑Klasse mit ihren vollelektrischen Modellen sowie Produkte der Marke smart. Die Marke Mercedes&nbsp;me bietet Zugang zu den digitalen Diensten von Mercedes‑Benz. Die Mercedes‑Benz&nbsp;AG gehört weltweit zu den größten Herstellern von Luxus-Pkw. Im Jahr 2022 wurden rund zwei&nbsp;Millionen Pkw und 415.300 Vans abgesetzt. In diesen beiden Geschäftsfeldern entwickelt die Mercedes‑Benz&nbsp;AG das weltweite Produktionsnetzwerk mit rund 35&nbsp;Produktionsstandorten auf vier Kontinenten kontinuierlich weiter und richtet sich dabei auf die Anforderungen der Elektromobilität aus. Parallel dazu wird das globale Batterie-Produktionsnetzwerk auf drei Kontinenten auf- und ausgebaut. Nachhaltigkeit ist das Leitprinzip der Mercedes‑Benz Strategie und bedeutet für das Unternehmen, dauerhaft Wert für alle Stakeholder zu schaffen: für Kunden, Beschäftigte, Investoren, Geschäftspartner und die Gesellschaft als Ganzes. Grundlage dafür ist die nachhaltige Unternehmensstrategie der Mercedes‑Benz&nbsp;Group. Damit übernimmt das Unternehmen Verantwortung für die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Auswirkungen seiner Geschäftstätigkeit und hat die gesamte Wertschöpfungskette im Blick.&nbsp;</span><br><span>Als international tätiges Unternehmen zählen Chancengleichheit, Vielfalt, Offenheit und Respekt zu den Grundüberzeugungen von Mercedes‑Benz. Dies zeigen wir in der Art und Weise wie wir denken, handeln und kommunizieren. Grundsätzlich schließen alle gewählten Begriffe selbstverständlich alle Geschlechter und Identitäten ein.</span></p><p><br>&nbsp;</p><hr><p><a href="#_ftnref1"><span>[1]</span></a><span> Die Norm SAE J3016 definiert sechs Automatisierungsstufen (Level 0 bis Level 5). SAE Level 2 steht für teilautomatisiert: Die Kontrolle über die Fahraufgabe liegt bei der Fahrerin oder dem Fahrer; das Fahrzeug kann kontinuierlich sowohl bei der Längsregelung als auch der Querregelung unterstützen.</span></p>]]></description><category><![CDATA[tech,Automated parking,Level 4]]></category>
            <pubDate>Mon, 21 Aug 2023 09:22:19 +0200</pubDate>
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                        <title>Mercedes-Benz bringt die Funktion „Automatischer Spurwechsel“ auf den europäischen Markt</title>
                        <link>https://media.mercedes-benz.be/de/mercedes-benz-bringt-die-funktion-automatischer-spurwechsel-auf-den-europaeischen-markt/</link>
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Der Automatische Spurwechsel wird auf autobahnähnlichen Straßen mit Spurmarkierungen und baulich getrennten Richtungsfahrbahnen unterstützt.</span></p><p><br>&nbsp;</p><hr><p><a href="#_ftnref1"><span>[1]</span></a><span> Die Fahrassistenz- und Sicherheitssysteme von Mercedes-Benz sind Hilfsmittel und entbinden die Fahrerin oder den Fahrer nicht von ihrer bzw. seiner Verantwortung. Sie sollten die Hinweise in der Betriebsanleitung und die dort beschriebenen Systemgrenzen beachten.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Der Automatische Spurwechsel, beziehungsweise Automatic Lane Change (ALC), wird bereits für C-Klasse, E‑Klasse und S-Klasse sowie für alle Mercedes-EQ Baureihen in den USA und Kanada angeboten.</span></p><p><span>Die Funktion ALC ist Bestandteil des Aktiven Abstands-Assistenten DISTRONIC mit Aktivem Lenk-Assistenten. Fährt ein langsameres Fahrzeug voraus, kann das Fahrzeug im Geschwindigkeitsbereich von 80‑140&nbsp;km/h den Spurwechsel selbst initiieren und vollkommen automatisch überholen, wenn Spurmarkierungen erkannt werden und ausreichend Freiräume vorhanden sind. Voraussetzung ist eine Straße mit Geschwindigkeitsbegrenzung und die Ausstattung des Fahrzeugs mit MBUX Navigation. Das hochentwickelte System benötigt zum Ausführen des automatischen Spurwechsels keinen weiteren Impuls durch die Fahrerin oder den Fahrer.</span></p><p><span>Mit aktiver Routenführung hilft das System auch beim Ansteuern von Ausfahrten und beim Wechseln von Autobahnen. Da die Verantwortung bei einem Level 2-System auch während des automatischen Spurwechsels beim Fahrer oder der Fahrerin liegt, hat sich Mercedes-Benz bewusst dazu entschieden, dass die Hände am Lenkrad bleiben müssen. Sicherheit hat oberste Priorität bei Mercedes-Benz und dazu gehört auch, dass keine Verwirrungen etwa durch falsche Erwartungshaltungen entstehen.</span></p><p style="text-align:center;"><span>„Mercedes-Benz setzt seit vielen Jahren Maßstäbe beim automatisierten Fahren und bei Assistenzsystemen. Mit DRIVE PILOT bieten wir das weltweit erste und einzige System für hochautomatisiertes Fahren mit international gültiger Genehmigung an. Seit 2022 ist DRIVE PILOT in Deutschland erhältlich und in den USA in Kürze bestellbar. Beim Parken gehen wir noch einen Schritt weiter: INTELLIGENT PARK PILOT ist das weltweit erste und einzige zertifizierte System für vollautomatisiertes, fahrerloses Parken. Viele unserer Kunden in Deutschland können es bereits nutzen. Im Bereich der Assistenzsysteme bietet die Spurwechsel-Assistenzfunktion Automatic Lane Change einen deutlich spürbaren Komfort-Gewinn. Sie ist in den USA bereits bestellbar und nun freut es mich, Automatic Lane Change auch nach Europa bringen zu können. Somit untermauert Mercedes-Benz erneut seine Position als Pionier und Technologieführer.“</span></p><p style="text-align:center;"><span>Markus Schäfer, Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG,&nbsp;</span><br><span>Chief Technology Officer, Entwicklung & Einkauf</span></p><p><span>DISTRONIC mit Aktivem Lenk-Assistenten assistiert Fahrerin und Fahrer bis 210 km/h&nbsp;</span><br><span>Mercedes-Benz setzt im Bereich des teilautomatisierten Fahrens im Bereich des SAE-Level 2 auf den Aktiven Abstands-Assistenten DISTRONIC mit Aktivem Lenk-Assistenten, der bis zu einer Geschwindigkeit von 210&nbsp;km/h der Fahrerin beziehungsweise dem Fahrer beim Lenken assistiert. Das System kann auf allen Straßenarten aktiviert werden. Eine Besonderheit: Bei Geschwindigkeiten von weniger als 130&nbsp;km/h funktioniert der Lenk-Assistent auch bei schlecht erkennbaren Straßenmarkierungen. DISTRONIC regelt derweil die Geschwindigkeit automatisch, passt dabei den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug an und unterstützt beim Wiederanfahren im Stop-and-Go-Verkehr.</span></p><p><span>DRIVE PILOT: System für hochautomatisiertes Fahren (SAE-Level 3)</span><br><span>Mercedes-Benz bietet mit DRIVE PILOT das weltweit erste und einzige System mit international gültiger Genehmigung für hochautomatisiertes Fahren (SAE-Level 3) an. Es ermöglicht Kundinnen und Kunden bei hohem Verkehrsaufkommen oder Stausituationen auf geeigneten Autobahnabschnitten aktuell bis zu einer Geschwindigkeit von 60&nbsp;km/h, die Fahraufgabe unter bestimmten Bedingungen an das System zu übergeben. Sie gewinnen wertvolle Zeit zurück und dürfen sich auf bestimmte Nebentätigkeiten konzentrieren. Seit Mai&nbsp;2022 ist DRIVE PILOT in Deutschland für die Modelle S-Klasse und EQS erhältlich. Auch in den US‑Bundesstaaten Kalifornien und Nevada hat Mercedes-Benz als erster Automobilhersteller die entsprechende Genehmigung erhalten. DRIVE PILOT wird auf dem US-Markt als Sonderausstattung für die Modelle S‑Klasse und EQS im Modelljahr 2024 erhältlich sein. Die ersten Fahrzeuge werden voraussichtlich Ende 2023 an Kunden ausgeliefert werden.</span></p><p><span>Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer hat bei Mercedes-Benz oberste Priorität&nbsp;</span><br><span>Seit jeher setzt der Automobilhersteller mit technischen Innovationen Maßstäbe in der Fahrzeugsicherheit und gilt als Pionier für sicheres „manuelles“ Fahren. Ob ABS (1978, S-Klasse W 116), Fahrerairbag in Kombination mit Gurtstraffern (1981, S-Klasse W126) oder ESP® (1995 S-Coupé C140) – zahlreiche Innovationen im Bereich der Fahrzeugsicherheit hat Mercedes-Benz als Erster in den Markt eingeführt. Gleiches gilt für Fahrassistenzsysteme: Erstmals führte Mercedes-Benz mit dem Abstandsregeltempomaten DISTRONIC (1998, S-Klasse W220) ein – heutiges – SAE-Level 1 System in den Markt ein. Auch bei Funktionen im Bereich des SAE-Levels 2 setzt die Marke mit dem Stern seit vielen Jahren Maßstäbe.</span></p><p><span>Mercedes-Benz fokussiert sich auch beim hochautomatisierten Fahren (SAE-Level 3) auf Sicherheit und Zuverlässigkeit. DRIVE PILOT baut daher auf eine Systemarchitektur, die es jederzeit ermöglicht, alle potenziell auftretenden Situationen sicher zu beherrschen. Die vier Kernbereiche der redundanten Architektur umfassen das Bremssystem, die Lenkung, die Stromversorgung sowie Teile der Sensorik. Hier ist speziell der Einsatz von LiDAR neben Radaren und Kameras unabdingbar. Situative Defizite des einen Sensors können die Eigenschaften der anderen ausgleichen. Mit dieser sicherheitsfokussierten Systemauslegung setzt Mercedes‑Benz gänzlich neue Maßstäbe beim automatisieren Fahren.</span></p><p><span>Kontakt:</span><br><span>Tim In der Smitten, Tel.: +49 (0) 151 586 17 626, </span><a href="mailto:tim.in_der_smitten@mercedes-benz.com"><span>tim.in_der_smitten@mercedes-benz.com</span></a></p><p><span>Alexandros Mitropoulos, Tel.: +49 (0) 176 30996021, <u>alexandros-mitropoulos@mercedes-benz.com</u></span></p><p><br><span>Weitere Informationen von Mercedes‑Benz sind auf www.mercedes-benz.com verfügbar.</span><br><span>Presse-Informationen und Digitale Services für Journalisten und Multiplikatoren finden Sie auf unserer Onlineplattform Mercedes-Benz Media unter media.mercedes-benz.com. Über aktuelle Themen und Ereignisse rund um Mercedes-Benz Cars & Vans informiert Sie zudem unser Twitter‑Kanal @MB_Press&nbsp;</span><br><span>unter www.twitter.com/MB_Press.</span></p><p><span>Mercedes-Benz AG im Überblick</span><br><span>Die Mercedes-Benz AG ist Teil der Mercedes-Benz Group AG mit insgesamt rund 170.000 Beschäftigten weltweit und verantwortet das globale Geschäft von Mercedes‑Benz&nbsp;Cars und Mercedes‑Benz&nbsp;Vans. Ola&nbsp;Källenius ist Vorsitzender des Vorstands der Mercedes‑Benz&nbsp;AG. Der Fokus des Unternehmens liegt auf der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb von Pkw und Vans sowie fahrzeugnahen Dienstleistungen. Darüber hinaus strebt das Unternehmen die führende Position bei Elektromobilität und Fahrzeug-Software an. Das Produktportfolio umfasst die Marke Mercedes‑Benz mit den Marken Mercedes‑AMG, Mercedes‑Maybach, Mercedes‑EQ, G‑Klasse sowie Produkte der Marke smart. Die Marke Mercedes&nbsp;me bietet Zugang zu den digitalen Diensten von Mercedes‑Benz. Die Mercedes‑Benz&nbsp;AG gehört weltweit zu den größten Herstellern von Luxus-Pkw. Im Jahr 2022 wurden rund zwei&nbsp;Millionen Pkw und 415.300 Vans abgesetzt. In diesen beiden Geschäftsfeldern entwickelt die Mercedes‑Benz&nbsp;AG das weltweite Produktionsnetzwerk mit rund 35&nbsp;Produktionsstandorten auf vier Kontinenten kontinuierlich weiter und richtet sich dabei auf die Anforderungen der Elektromobilität aus. Parallel dazu wird das globale Batterie-Produktionsnetzwerk auf drei Kontinenten auf- und ausgebaut. Nachhaltigkeit ist das Leitprinzip der Mercedes‑Benz Strategie und bedeutet für das Unternehmen, dauerhaft Wert für alle Stakeholder zu schaffen: für Kunden, Beschäftigte, Investoren, Geschäftspartner und die Gesellschaft als Ganzes. Grundlage dafür ist die nachhaltige Unternehmensstrategie der Mercedes‑Benz&nbsp;Group. Damit übernimmt das Unternehmen Verantwortung für die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Auswirkungen seiner Geschäftstätigkeit und hat die gesamte Wertschöpfungskette im Blick.&nbsp;</span><br><span>Als international tätiges Unternehmen zählen Chancengleichheit, Vielfalt, Offenheit und Respekt zu den Grundüberzeugungen von Mercedes‑Benz. Dies zeigen wir in der Art und Weise wie wir denken, handeln und kommunizieren. Grundsätzlich schließen alle gewählten Begriffe selbstverständlich alle Geschlechter und Identitäten ein.</span></p>]]></description><category><![CDATA[tech,Drive Pilot,lane assist]]></category>
            <pubDate>Mon, 10 Jul 2023 16:12:27 +0200</pubDate>
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                        <title>Vorreiter bei ChatGPT im Auto: Mercedes-Benz hebt Sprachsteuerung auf ein neues Level</title>
                        <link>https://media.mercedes-benz.be/de/vorreiter-bei-chatgpt-im-auto-mercedes-benz-hebt-sprachsteuerung-auf-ein-neues-level/</link>
                        <guid>https://media.mercedes-benz.be/de/vorreiter-bei-chatgpt-im-auto-mercedes-benz-hebt-sprachsteuerung-auf-ein-neues-level/</guid><pp:caseid>577693</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mercedes-Benz bringt ChatGPT über Microsoft Azure OpenAI Service für US-Kundinnen und ‑Kunden in Fahrzeuge mit MBUX</span></p><p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hoheit über IT-Prozesse und Daten bleibt bei Mercedes-Benz</span></p><p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Start der Betaphase am 16. Juni</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Carlsbad/Stuttgart.&nbsp; Mercedes-Benz baut die Nutzung von Künstlicher Intelligenz weiter aus und integriert sie als nächsten Schritt in die Sprachsteuerung seiner Fahrzeuge. Mit Hilfe von ChatGPT soll die Sprachsteuerung per Aufruf „Hey Mercedes“ des MBUX Sprach-Assistenten noch intuitiver werden. Am 16. Juni 2023 startet eine Betaphase für Kundinnen und Kunden in den USA, deren Modellreihen mit dem Infotainmentsystem MBUX</span><a href="#_ftn1"><span>[1]</span></a><span> ausgestattet sind. Das sind mehr als 900.000 Fahrzeuge.</span></p><p><span>Die Teilnahme am Betaprogramm ist optional. Interessierte werden über die Mercedes me App oder bequem direkt aus dem Fahrzeug heraus über die Verwendung instruiert. Um teilzunehmen</span><a href="#_ftn2"><span>[2]</span></a><span> sagt man dem Fahrzeug: „Hey Mercedes, I want to join the beta programme.“ Die Einführung in das Betaprogramm erfolgt over the air. Mercedes-Benz integriert ChatGPT über Azure OpenAI Service und nutzt dabei die Möglichkeiten der Microsoft Cloud- und KI-Plattform.</span></p><p><span>Ergänzung für Sprachsteuerung via Hey Mercedes</span></p><p><span>Bereits in der Vergangenheit hat Mercedes-Benz mit seinem MBUX Sprach-Assistenten Industriestandards gesetzt. Er ist bekannt für seine intuitive Bedienung sowie das sehr große Portfolio: Insassen können sich schon jetzt Fragen zu Sportergebnissen, dem Wetter oder zur Umgebung beantworten lassen – und sogar ihr Smart Home steuern.</span></p><p><span>ChatGPT ergänzt nun diese intuitive Sprachsteuerung via Hey Mercedes. Während die meisten Sprach-Assistenten auf vorgegebene Aufgaben und Antworten beschränkt sind, nutzt ChatGPT ein sogenanntes Large Language Model. Dadurch verbessert sich das Verständnis natürlicher Sprache deutlich. Auch die Vielfalt der Themen, auf die der Sprach-Assistent reagieren kann, wird größer.</span></p><p><span>Mercedes-Benz kombiniert nun das Beste aus beiden Welten: den MBUX Sprach-Assistenten mit seinen zugrundeliegenden validierten Daten und natürlichere Dialoge dank ChatGPT. Teilnehmende können sich auf einen Sprach-Assistenten freuen, der nicht nur konkrete natürliche Sprachbefehle zum Fahrzeug entgegennimmt, sondern auch Konversationen führen kann. So erhält künftig auch eine Antwort, wer seine Sprachsteuerung bittet, Interessantes zum Zielort zu erzählen, neue Rezeptideen vorzuschlagen oder Wissensfragen zu klären. Das Fahrzeug gibt alle Informationen per Sprache wieder, daher kann sich der Blick der Fahrerin bzw. des Fahrers immer auf das Verkehrsgeschehen richten. Die Hände bleiben dabei am Lenkrad.</span></p><p><span>Mercedes-Benz gewährleistet Datenschutz</span></p><p><span>Grundlage für die Integration von ChatGPT ist eine Kooperation mit Microsoft. Über Azure OpenAI Service nutzt Mercedes-Benz die groß angelegten generativen KI-Modelle von OpenAI in Kombination mit den erstklassigen Sicherheits-, Datenschutz- und Zuverlässigkeitsfunktionen von Azure. Mercedes-Benz hat zu jeder Zeit die Hoheit über die IT-Prozesse im Hintergrund. Die Spracheingaben der Testerinnen und Tester werden in der Mercedes-Benz Intelligent Cloud gespeichert, dort anonymisiert und dann analysiert.</span></p><p><span>Datenschutz hat für Mercedes-Benz höchste Priorität. Kundinnen und Kunden erfahren immer, welche Informationen zu welchem Zweck erhoben werden und können darüber frei entscheiden. Alle Kundendaten schützt Mercedes-Benz vor Manipulationen und Missbrauch.</span></p><p style="text-align:center;"><span>„Die Integration von ChatGPT gemeinsam mit Microsoft in unsere abgeschirmte Cloud-Umgebung ist ein echter Meilenstein auf unserem Weg, das Auto zum Mittelpunkt des digitalen Lebens zu machen. Unser Betaprogramm erweitert bestehende Hey Mercedes Funktionen wie die Navigationseingabe, die Wetterabfrage und andere um die Fähigkeiten von ChatGPT. Auf diese Weise wollen wir Gespräche mit natürlichen Dialogen und Folgefragen möglich machen. Dabei können sich unsere Kundinnen und Kunden jederzeit darauf verlassen, dass wir den bestmöglichen Schutz ihrer Daten sicherstellen. Alles steht unter dem großen Ziel: Die Beziehung zu Ihrem Mercedes neu definieren.”</span></p><p style="text-align:center;"><span>Markus Schäfer, Vorstandsmitglied der Mercedes-Benz Group AG. Chief Technology Officer, Entwicklung & Einkauf</span></p><p><span>Mercedes-Benz möchte US-Kundinnen und Kunden mit dem voraussichtlich dreimonatigen Betaprogramm die Möglichkeit geben, als Early Adopter die neuesten Technologien in ihren Fahrzeugen auszuprobieren. Im Gegenzug versprechen sich die Entwicklerinnen und Entwickler hilfreiche Erkenntnisse zu bestimmten Anfragen, um bei der Weiterentwicklung der Sprachsteuerung präzise Schwerpunkte setzen zu können. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen in die Strategie zur Einführung eines Large Language Model in weiteren Märkten und Sprachen einfließen.</span></p><p><span>ChatGPT im Einklang mit den Mercedes-Benz KI-Prinzipien</span></p><p><span>GPT steht für „Generative Pre-trained Transformer“. Dahinter verbergen sich ausgeklügelte neuronale Netzwerke, die auf das Erstellen von Texten trainiert wurden. ChatGPT basiert auf einem Large Language Model des Unternehmens OpenAI. Das System beantwortet Fragen, erstellt Texte oder fasst sie zusammen, kann übersetzen und sogar Programmiercodes generieren.</span></p><p><span>Mercedes-Benz verfolgt bei der Einbindung von ChatGPT einen Ansatz, der mit den hauseigenen KI-Prinzipien im Einklang steht. Deren Zweck ist es, den Kundinnen und Kunden die Vorteile innovativer KI-Lösungen zugänglich machen. Gleichzeitig behält Mercedes-Benz potenzielle Risiken genauestens im Blick. Das System soll im Sinne aller Kundinnen und Kunden stetig verbessert werden. Ein verantwortungsvoller Umgang mit generativen KI-Lösungen hat bei Mercedes-Benz höchste Priorität.</span></p><p><span>Weitere Informationen von Mercedes-Benz sind auf www.mercedes-benz.com verfügbar.</span><br><span>Presse-Informationen und Digitale Services für Journalisten und Multiplikatoren finden Sie auf unserer Onlineplattform Mercedes-Benz Media unter media.mercedes-benz.com. Über aktuelle Themen und Ereignisse rund um Mercedes-Benz Cars & Vans informiert Sie zudem unser Twitter-Kanal @MB_Press&nbsp;</span><br><span>unter www.twitter.com/MB_Press.</span></p><p><span>Mercedes-Benz AG im Überblick</span><br><span>Die Mercedes-Benz AG ist Teil der Mercedes-Benz Group AG mit insgesamt rund 170.000 Beschäftigten weltweit und verantwortet das globale Geschäft von Mercedes‑Benz&nbsp;Cars und Mercedes‑Benz&nbsp;Vans. Ola&nbsp;Källenius ist Vorsitzender des Vorstands der Mercedes‑Benz&nbsp;AG. Der Fokus des Unternehmens liegt auf der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb von Pkw und Vans sowie fahrzeugnahen Dienstleistungen. Darüber hinaus strebt das Unternehmen die führende Position bei Elektromobilität und Fahrzeug-Software an. Das Produktportfolio umfasst die Marke Mercedes‑Benz mit den Marken Mercedes‑AMG, Mercedes‑Maybach, Mercedes‑EQ, G‑Klasse sowie Produkte der Marke smart. Die Marke Mercedes&nbsp;me bietet Zugang zu den digitalen Diensten von Mercedes‑Benz. Die Mercedes‑Benz&nbsp;AG gehört weltweit zu den größten Herstellern von Luxus-Pkw. Im Jahr 2022 wurden rund zwei&nbsp;Millionen Pkw und 415.300 Vans abgesetzt. In diesen beiden Geschäftsfeldern entwickelt die Mercedes‑Benz&nbsp;AG das weltweite Produktionsnetzwerk mit rund 35&nbsp;Produktionsstandorten auf vier Kontinenten kontinuierlich weiter und richtet sich dabei auf die Anforderungen der Elektromobilität aus. Parallel dazu wird das globale Batterie-Produktionsnetzwerk auf drei Kontinenten auf- und ausgebaut. Nachhaltigkeit ist das Leitprinzip der Mercedes‑Benz Strategie und bedeutet für das Unternehmen, dauerhaft Wert für alle Stakeholder zu schaffen: für Kunden, Beschäftigte, Investoren, Geschäftspartner und die Gesellschaft als Ganzes. Grundlage dafür ist die nachhaltige Unternehmensstrategie der Mercedes‑Benz&nbsp;Group. Damit übernimmt das Unternehmen Verantwortung für die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Auswirkungen seiner Geschäftstätigkeit und hat die gesamte Wertschöpfungskette im Blick.&nbsp;</span><br><span>Als international tätiges Unternehmen zählen Chancengleichheit, Vielfalt, Offenheit und Respekt zu den Grundüberzeugungen von Mercedes‑Benz. Dies zeigen wir in der Art und Weise wie wir denken, handeln und kommunizieren. Grundsätzlich schließen alle gewählten Begriffe selbstverständlich alle Geschlechter und Identitäten ein.</span></p><p><br>&nbsp;</p><hr><p><a href="#_ftnref1"><span><sup>[1]</sup></span></a><span> Alle Fahrzeuge mit MBUX der Baureihen A 238, C 118, C 167, C 238, C 253, C 254, C 257, H 247, N 293, R 232, S 213, V 167, V 177, V 295, V 297, W 206, W 213, WV 223, X 167, X 243, X 247, X 253, X 254, X 294, X 296, Z 223 und Z 296.</span></p><p><a href="#_ftnref2"><span>[2]</span></a><span> Ohne Abschluss eines Mercedes me connect Vertrages und der anschließenden Aktivierung der gewünschten Dienste im Mercedes me Portal oder der Mercedes me App erfolgt grundsätzlich keine Datenübertragung aus dem Fahrzeug. Dies gilt für alle Modelle und Baureihen. Ungeachtet dessen gibt es zwei Ausnahmen, bei denen es zu einer punktuellen Übertragung von bestimmten Daten kommt: Bei dem Mercedes-Benz Notrufsystem und Mercedes‑Benz Info- und Pannenruf.</span></p>]]></description><category><![CDATA[ChatGPT,MBUX,tech]]></category>
            <pubDate>Fri, 16 Jun 2023 14:49:16 +0200</pubDate>
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                        <title>MBUX Zero Layer: Highlight-Feature aus EQS und EQE steht ab sofort auch für Mercedes-Benz C- und S-Klasse per Over-the-Air-Update bereit</title>
                        <link>https://media.mercedes-benz.be/de/mbux-zero-layer-highlight-feature-aus-eqs-und-eqe-steht-ab-sofort-auch-fuer-mercedes-benz-c--und-s-klasse-per-over-the-air-update-bereit/</link>
                        <guid>https://media.mercedes-benz.be/de/mbux-zero-layer-highlight-feature-aus-eqs-und-eqe-steht-ab-sofort-auch-fuer-mercedes-benz-c--und-s-klasse-per-over-the-air-update-bereit/</guid><pp:caseid>557968</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span>&nbsp;&nbsp;·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Intuitives Bedienkonzept Zero Layer wird per kostenlosem Software-Update installier</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Künstliche Intelligenz platziert Applikationen situativ und kontextbezogen auf oberster Menüebene</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Stuttgart.&nbsp; Mit lernfähiger Software stellt sich das Anzeige- und Bedienkonzept des MBUX Infotainmentsystems ganz auf seinen Nutzer ein. Per Over-the-Air-Update (OTA) können nun Besitzer einer Mercedes‑Benz C‑Klasse (Baureihe&nbsp;206, ab Produktion Juni&nbsp;2021) und S‑Klasse (Baureihe&nbsp;223 inkl. Maybach, ab Produktion Juni bis November&nbsp;2021) den besonders komfortablen Zero Layer</span><a href="#_ftn1"><span>[1]</span></a><span> kostenlos und ohne Werkstattbesuch für ihr Fahrzeug erhalten. Sobald das Update dem Kunden zur Installation bereitsteht, wird dieser über das MBUX Infotainmentsystem und per Mercedes&nbsp;me App benachrichtigt.</span></p><p><span>Die übersichtliche Benutzeroberfläche mit der großflächigen Kartenansicht und den individuellen Auswahlkacheln lässt sich intuitiv bedienen, ohne in Untermenüs zu scrollen. Das System lernt den Fahrer kennen und merkt sich gewohnte Einstellungen oder übliche Fahrtwege. Situativ schlägt es dann personalisierte Infotainment-, Komfort- und Fahrzeugfunktionen vor&nbsp;– passend zur jeweiligen Fahrtsituation. Ein Beispiel: Eine Fahrerin oder ein Fahrer ruft jeden Abend auf dem Heimweg von der Arbeit zu Hause bei der Familie an. Diese Gewohnheit lernt das Fahrzeug und schlägt künftig das Telefonat zu dieser Uhrzeit direkt als Auswahlkachel auf der obersten Menüebene vor. Natürlich kann die Fahrerin oder der Fahrer diesen Vorschlag bei Bedarf mit der Funktion „Jetzt nicht vorschlagen“ ablehnen oder auch dauerhaft mit „Nicht mehr vorschlagen“ deaktivieren. Diese Wünsche merkt sich das Fahrzeug ebenfalls.</span></p><p style="text-align:center;"><span>„Over-the-Air-Updates bieten wir bereits seit 2013 an. Mit aktueller Software optimieren wir kontinuierlich die Performance der Systeme und entwickeln für den Kunden wertvolle neue Features, die das Fahren in einem Mercedes‑Benz noch angenehmer machen. Das Update mit dem Zero Layer bietet ein intuitives Bedienerlebnis, bei dem relevante Funktionen stets im Blick sind. Der moderne Look trägt dazu bei, die Fahrzeuge auf der Höhe der Zeit zu halten, sie aufzuwerten und damit&nbsp;– typisch Mercedes&nbsp;– auch wertbeständig zu bleiben.“</span></p><p style="text-align:center;"><span>Magnus Östberg, Chief Software Officer der Mercedes‑Benz&nbsp;AG</span></p><p><span>Die Navigation ist für die Nutzer neben Radio/Media und Telefonie der wichtigste Funktionsbereich und steht deshalb nach diesem Update im Zentrum der Bildschirmeinheit. Über 20 weitere Funktionen werden mit Hilfe von künstlicher Intelligenz automatisch angeboten, wenn sie für den Kunden relevant sind: von ENERGIZING&nbsp;COMFORT Programmen wie einer erholsamen Massage bei Langstreckenfahrten über die Status‑Abfrage von verbundenen Smart-Home-Geräten bis zum Vorschlag für fällige Telefonrückrufe. „Magic&nbsp;Module“ haben die Entwickler diese Vorschlagsmodule, die auf der Zero Layer-Oberfläche angezeigt werden, intern getauft. Der Zero Layer hat 2021 bei den vollelektrischen Modellen EQS und EQE seine Premiere gefeiert. Bei den ab Modelljahr 21/2 produzierten Modellen der C‑Klasse (Baureihe&nbsp;206) und S‑Klasse (Baureihe&nbsp;223 inkl. Maybach) ist er nun ebenfalls serienmäßig ab Werk an Bord, genauso wie bei weiteren künftigen Serienmodellen</span><a href="#_ftn2"><span>[2]</span></a><span>.</span></p><p><span>Das kostenfreie Over-the-Air-Update funktioniert denkbar einfach: Kunden mit aktivem Mercedes&nbsp;me Account</span><a href="#_ftn3"><span>[3]</span></a><span> erhalten über das MBUX Infotainmentsystem und per App eine Benachrichtigung, dass dieses Update zur Verfügung steht. Download und Installation erfolgen nach Bestätigung im Hintergrund. Kunden ohne Mercedes&nbsp;me Account werden postalisch über die Verfügbarkeit des Updates informiert. Zum Übertragen der Daten setzt Mercedes‑Benz auf Mobilfunktechnik und das im Fahrzeug verbaute Kommunikationsmodul. Der Kunde kann nun nach Zustimmung der Nutzungsbedingungen die Aktivierung starten. Dabei folgt er einfach der Menüführung des Einrichtungsassistenten und erhält damit schnell und bequem das neue Feature. Wer gern seine gewohnte Menüführung beibehalten möchte, kann schnell zwischen alter und neuer Bedienoberfläche hin- und herwechseln. Dies ist auch hilfreich bei verschiedenen Fahrern mit individuellen persönlichen Vorlieben für die Homescreen-Ansicht.</span></p><p><br>&nbsp;</p><hr><p><span>&nbsp;</span></p><p><a href="#_ftnref1"><span>[1]</span></a><span> Die Verfügbarkeit des Zero Layer ist abhängig vom jeweiligen Markt, den technischen Gegebenheiten des Fahrzeugmodells sowie den individuellen Konfigurationen und Einstellungen im Fahrzeug.</span></p><p><a href="#_ftnref2"><span>[2]</span></a><span> Die Verfügbarkeit des Zero Layer ist abhängig vom jeweiligen Markt, den technischen Gegebenheiten des Fahrzeugmodells sowie den individuellen Konfigurationen und Einstellungen im Fahrzeug.</span></p><p><a href="#_ftnref3"><span>[3]</span></a><span> Für die Nutzung der Mercedes me connect Dienste müssen Sie sich eine Mercedes me ID anlegen und den Nutzungsbedingungen für die Mercedes me connect Dienste zustimmen.</span></p>]]></description><category><![CDATA[MBUX,Zero Layer,tech,OTA]]></category>
            <pubDate>Fri, 10 Feb 2023 12:14:52 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1784/23c0061-002.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[23C0061_002]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Einfach und intuitiv: Der MBUX Zero Layer l&amp;auml;sst sich bedienen, ohne in Untermen&amp;uuml;s zu scrollen. // Simple and intuitive: the MBUX Zero layer can be operated without having to scroll through sub-menus.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Weltpremiere: Fahrerloses Parksystem von Mercedes-Benz und Bosch erhält Genehmigung für Serieneinsatz</title>
                        <link>https://media.mercedes-benz.be/de/weltpremiere-fahrerloses-parksystem-von-mercedes-benz-und-bosch-erhaelt-genehmigung-fuer-serieneinsatz/</link>
                        <guid>https://media.mercedes-benz.be/de/weltpremiere-fahrerloses-parksystem-von-mercedes-benz-und-bosch-erhaelt-genehmigung-fuer-serieneinsatz/</guid><pp:caseid>550397</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<h2><span>In Kürze im APCOA Parkhaus am Flughafen Stuttgart</span></h2><p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Automated Valet Parking erhält als weltweit erste vollautomatisierte und fahrerlose Parkfunktion (SAE Level 4)</span><a href="#_edn1"><span>[i]</span></a><span> die Freigabe der Behörden für den Serienbetrieb in Deutschland.</span></p><p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vollautomatisiertes und fahrerloses Parksystem holt und bringt das Fahrzeug völlig selbständig.</span></p><p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Funktion in Kürze für bestimmte Varianten der S-Klasse und des EQS</span><a href="#_edn2"><span>[ii]</span></a><span> mit der entsprechenden Vorrüstung „INTELLIGENT PARK PILOT“ in Deutschland zunächst im Parkhaus P6 in Stuttgart verfügbar.</span></p><p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; APCOA Parkhaus P6 am Stuttgart Airport ist das erste Parkhaus weltweit, in dem das fahrerlose Parksystem zukünftig im Serienbetrieb nutzbar ist.</span></p><p style="margin-left:36.0pt;"><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Digitale Mobilitätsplattform APCOA FLOW ermöglicht Buchung sowie berührungslose Ein- und Ausfahrt und bargeldlose Zahlung.</span></p><p><br>&nbsp;</p><hr><p><span>&nbsp;</span></p><p><a href="#_ednref1"><span>[i]</span></a><span> Die SAE J3016 definiert sechs Automatisierungsgrade des Fahrbetriebs von Straßenfahrzeugen (Level 0 bis Level 5). Level 4 sinngemäß: Das Fahrzeug kann unter bestimmten Randbedingungen (z. B. im Parkhaus) alle Verkehrssituationen selbstständig meistern. Ein Fahrer braucht nicht an Bord zu sein.</span></p><p><a href="#_ednref2"><span>[ii]</span></a><span> Der Mercedes me connect Dienst INTELLIGENT PARK PILOT wird zunächst in Deutschland für die Mercedes-Benz S-Klasse Limousine, Limousine lang und den Mercedes EQS – jeweils ausgenommen Mercedes-Maybach und AMG - verfügbar sein, beginnend mit Fahrzeugen ab Produktionsdatum 07.2022. Die Mercedes-Benz S-Klasse Limousine, Limousine lang – ausgenommen Mercedes-Maybach und AMG – mit Produktionsdatum ab 12.2020 folgen zeitnah. Der Mercedes EQS – ausgenommen AMG – mit Produktionsdatum ab 04.2021 folgt zeitnah. Sobald der INTELLIGENT PARK PILOT für das jeweilige Fahrzeug verfügbar ist, erscheint der Dienst in der Diensteverwaltung der Mercedes me App und steht zur Aktivierung bereit. Für die Nutzung der Mercedes me connect Dienste ist eine persönliche Mercedes me ID sowie die Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen für die Mercedes me connect Dienste notwendig. Zusätzlich muss das jeweilige Fahrzeug mit dem Benutzerkonto verknüpft sein. Nach Ablauf der initialen Laufzeit können die Dienste kostenpflichtig verlängert werden, sofern diese dann noch für das entsprechende Fahrzeug angeboten werden. Die erstmalige Aktivierung der Dienste ist innerhalb von 1 Jahr ab Erstzulassung oder Inbetriebnahme durch den Kunden möglich, je nachdem was zuerst erfolgt.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Stuttgart –Mercedes-Benz und Bosch haben einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum automatisierten Fahren erreicht: Für ihr vollautomatisiertes Parksystem im von APCOA betriebenen Parkhaus P6 am Flughafen Stuttgart hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) die Genehmigung erteilt. Es ist damit die weltweit erste behördlich für den Serienbetrieb zugelassene, vollautomatisierte und fahrerlose Parkfunktion nach SAE Level&nbsp;41. Die technologische Weiterentwicklung des automatisierten Fahrens spielt eine Schlüsselrolle in der Mobilität der Zukunft. Fahrzeug und Infrastruktur übernehmen die Fahr- und Rangieraufgaben: Statt wertvolle Zeit für die Parkplatzsuche und das Einparken in engen Parkhäusern aufzuwenden, kann sich der Fahrer direkt anderen Dingen widmen.</span></p><p><i><span>„Die weltweit erste Genehmigung für den Kundenbetrieb unserer gemeinsam mit unserem Technologiepartner Bosch entwickelten vollautomatisierten und fahrerlosen Parkfunktion zeigt: Innovationsführerschaft und „Made in Germany“ gehen Hand in Hand“</span></i><span>, so Markus Schäfer, Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG, Chief Technology Officer verantwortlich für Entwicklung & Einkauf. </span><i><span>„Nach der Markteinführung des Level 3-Systems DRIVE PILOT werden wir in Kürze mit dem INTELLIGENT PARK PILOT ein Level 4-System fürs Parken anbieten – und das alles in diesem Jahr. Damit zeigen wir unseren Kunden, wie Technologie den Alltag verbessern und unseren Kunden wertvolle Zeit schenken kann.“</span></i><span>&nbsp;</span></p><p><i><span>„Fahrerloses Parken ist ein wichtiger Baustein automatisierter Mobilität. Das gemeinsam mit unserem Partner Mercedes-Benz entwickelte vollautomatisierte Parksystem zeigt, wie weit wir auf diesem Entwicklungspfad bereits gekommen sind. Der Alltag des automatisierten Fahrens beginnt mit dem fahrerlosen Parken“</span></i><span>, sagt Dr.&nbsp;Markus Heyn, Bosch-Geschäftsführer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions. </span><i><span>„Bosch hat von Anfang an den Ansatz verfolgt, die Infrastruktur in den Parkhäusern intelligent zu machen. Damit haben wir Standards gesetzt. Unser Ziel ist es, künftig weitere Parkhäuser mit der entsprechenden Infrastrukturtechnik auszustatten – in den kommenden Jahren sollen es weltweit bereits mehrere Hundert sein.“</span></i></p><p><i><span>„Wir freuen uns außerordentlich, dass es gelungen ist, gemeinsam mit unseren Partnern von Bosch, Mercedes-Benz und dem Flughafen Stuttgart ein vernetztes System für das fahrerlose und berührungslose Parken zu entwickeln. Unsere digitale Plattform APCOA FLOW ermöglicht dabei die Stellplatzbuchung, den berührungslosen Zugang zum Parkhaus und die automatische Abrechnung des Parkvorgangs,“</span></i><span> merkt Frank&nbsp;van&nbsp;der Sant, Mitglied des Vorstands und Chief Commercial Officer der APCOA PARKING Group an. </span><i><span>„Für unsere Kunden bietet das einen enormen Komfortgewinn: Planungssicherheit, geringen zeitlichen Aufwand, kurze Wege sowie einen berührungs- und bargeldlosen Parkprozess.“</span></i></p><p><i><span>„Als Flughafen sind wir stolz darauf, dass der STR Standort dieser Weltpremiere ist“</span></i><span>, sagt Walter Schöfer, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH. </span><i><span>„Das Projekt zeigt, wie stark hier in der Region die Innovationskraft ist. Automated Valet Parking ist ein echter Komfort- und Zeitgewinn für unsere Fluggäste. Das gilt ganz besonders, wenn sie in Eile sind und am Flughafen schnell ihr Auto abstellen wollen.“</span></i></p><p><span>Die Technik des fahrerlosen Parkens</span></p><p><span>Ins Parkhaus fahren, aussteigen und das Fahrzeug per Klick auf die Smartphone-App zum Parken schicken – der automatisierte Parkservice, auch Automated Valet Parking genannt, kommt ganz ohne den Fahrer aus. Während dieser das Parkhaus bereits verlassen hat und die gewonnene Zeit anderweitig nutzen kann, fährt das Fahrzeug selbstständig zu einem zugewiesenen Stellplatz und parkt ein. Genauso kommt das Fahrzeug auf Wunsch auch wieder vorgefahren. Dabei spielt die im Parkhaus installierte, intelligente Infrastruktur von Bosch mit der Fahrzeugtechnik von Mercedes-Benz zusammen. Bosch-Sensoren im Parkhaus überwachen den Fahrkorridor sowie dessen Umfeld und liefern die Informationen für die Steuerung des Fahrzeugs. Die Technik im Fahrzeug setzt die Informationen der Infrastruktur in Fahrmanöver um. Auf diese Weise können die Fahrzeuge auch eigenständig Rampen hoch- und herunterfahren und innerhalb des Parkhauses Stockwerke wechseln. Erkennen die Infrastruktursensoren ein Hindernis, bremst das Fahrzeug in den sicheren Stillstand und nimmt die Fahrt erst dann wieder auf, wenn die Strecke wieder frei ist.</span></p><p><span>Bereits 2019 hatten Bosch und Mercedes-Benz für Automated Valet Parking die weltweit erste Ausnahmegenehmigung für den Betrieb von Entwicklungsfahrzeugen ohne menschliche Überwachung im Alltagsbetrieb des Stuttgarter Mercedes-Benz Museums erhalten. Die jetzt erteilte Genehmigung geht darüber hinaus und ermöglicht den Serieneinsatz mit Privatfahrzeugen im Parkhaus P6 am Stuttgart Airport. Grundlage für die nun erteilte Zulassung ist ein in Deutschland im Juli 2021 in Kraft getretenes Gesetz, welches fahrerloses Fahren nach SAE Level 41 für Kraftfahrzeuge ermöglicht (</span><a href="https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/DG/gesetz-zum-autonomen-fahren.html"><span>BMDV - Gesetz zum autonomen Fahren tritt in Kraft</span></a><span>). In enger Abstimmung mit dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) sowie dem KBA wurde dessen Anwendung auf das Parksystem umgesetzt. Die AFGBV (Autonome Fahrzeug-Genehmigungs- und Betriebsverordnung) wurde am 20.05.2022 im deutschen Bundesrat verabschiedet und konkretisiert die Anforderungen an Level 4-Fahrzeuge innerhalb des StVG.</span></p><p><span>Die Unternehmen planen ein schrittweises Ausrollen des fahrerlosen Parkservices für das Parkhaus P6 am Flughafen Stuttgart: erste Kunden der S-Klasse und des EQS mit Produktionsdatum ab 07.2022, für deren Fahrzeugvarianten der Mercedes me connect Dienst INTELLIGENT PARK PILOT2 verfügbar ist und die diesen aktiviert haben, können die Funktion ab dem Tag der Freischaltung im Alltagsbetrieb im von APCOA betriebenen Parkhaus P6 am Stuttgart Airport nutzen. Nachdem der Fahrer einen Parkplatz per Mercedes me-App im Vorfeld reserviert hat, kann das Fahrzeug innerhalb einer vordefinierten Drop-off-Area abgestellt werden. Der Parkvorgang wird in der Mercedes me-App gestartet, nachdem alle Insassen ausgestiegen sind. Das Parksystem überprüft, ob der Fahrweg zum gebuchten Parkplatz frei ist und alle sonstigen technischen Voraussetzungen erfüllt sind. Ist dies der Fall, wird dem Fahrer in der App die Übernahme des Fahrzeuges durch die intelligente Infrastruktur bestätigt und er kann das Parkhaus verlassen. Anschließend startet das Fahrzeug automatisch und fährt automatisiert zu seinem Parkplatz. Will der Fahrer das Parkhaus mit seinem Auto verlassen, kann er sein Fahrzeug per Smartphone-Befehl zu einer vordefinierten Pick-up-Area vorfahren lassen.</span></p>]]></description><category><![CDATA[eqe,eqs,Autonomous driving,tech]]></category>
            <pubDate>Wed, 30 Nov 2022 16:29:13 +0100</pubDate>
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                        <title>Nächster Meilenstein der Mercedes-Benz Elektro-Offensive:  Neues Batteriewerk für Produktion des EQS SUV in den USA</title>
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                        <guid>https://media.mercedes-benz.be/de/naechster-meilenstein-der-mercedes-benz-elektro-offensive--neues-batteriewerk-fuer-produktion-des-eqs-suv-in-den-usa/</guid><pp:caseid>499142</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Batteriewerk in Bibb County für vollelektrische Zukunft von Mercedes-Benz eröffnet</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bis zu 600 neue Arbeitsplätze in Alabama entstehen durch das Werk</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Partnerschaft mit Batteriezellspezialisten Envision AESC zur Errichtung einer Zell-Fabrik in den USA</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Interieur des neuen EQS SUV enthüllt, Produktionshochlauf im Werk Tuscaloosa in Vorbereitung</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hochflexibles, digitalisiertes Produktionssystem ermöglicht Mercedes-Benz die Fertigung von elektrisch und konventionell angetriebenen Fahrzeugen auf einer Linie</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Bibb County/Tuscaloosa, Alabama. Wenige Monate vor dem Produktionsstart von neuen, vollelektrischen Mercedes-EQ Fahrzeugen in den USA eröffnet Mercedes-Benz ein Batteriewerk in Bibb County, Alabama. Damit bereitet sich die wertvollste Automobilmarke der Welt darauf vor, die Produktion von Elektroautos auf drei Kontinenten hochzufahren. Die neue Batteriefabrik unterstreicht die Bedeutung der USA innerhalb des globalen Produktionsnetzwerks von Mercedes-Benz und den Status von Alabama als Exportdrehscheibe für Luxus-SUVs auch im Elektrozeitalter.</span></p><p><span>In Alabama wird Mercedes-Benz den EQS SUV und den EQE SUV produzieren – als Teil einer weltweiten Offensive zur Produktion von acht vollelektrischen Fahrzeugen an sieben Standorten auf drei Kontinenten. Das hochmoderne Batteriewerk in Bibb County wird die Batterien für die neuen Modelle EQS SUV und EQE SUV liefern.</span></p><p><span>Ola Källenius, Vorsitzender des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG: „Die Eröffnung unseres neuen Batteriewerks in Alabama ist ein wichtiger Meilenstein auf unserem Weg zur vollelektrischen Zukunft. Mit einem ganzheitlichen Ansatz, der auch eine lokale Zellbeschaffungs- und Recyclingstrategie beinhaltet, unterstreichen wir die Bedeutung unseres US-Standorts, an dem Mercedes-Benz seit Jahrzehnten erfolgreich ist. Wir sind stolz darauf, damit auch neue, zukunftssichere Arbeitsplätze zu schaffen, um vollelektrische SUVs 'Made in the USA' in einem Werk zu bauen, das seit 25 Jahren fester Bestandteil unserer Produktionsfamilie ist.“</span></p><p><span>Das Mercedes-Benz Werk in Tuscaloosa, Alabama, ist seit 1997 die Produktionsstätte für große SUVs mit dem Stern. Jetzt startet das Werk mit dem Anlauf des EQS SUV auch in die Produktion von elektrischen Fahrzeugen. Noch vor der offiziellen Weltpremiere des EQS SUV am 19. April gibt Mercedes-Benz einen ersten Einblick in das großzügige, luxuriöse und hochdigitalisierte Interieur des neuen Modells.</span></p><p><span><strong>Mercedes-Benz „Made in America”</strong></span></p><p><span>Seit den 1990er Jahren hat Mercedes-Benz insgesamt mehr als sieben Milliarden Dollar in Alabama investiert. Davon flossen eine Milliarde Dollar in die Errichtung des Batteriewerks, in das Logistik Center und in die Flexibilisierung der Produktionslinien. Aktuell beschäftigt Mercedes-Benz U.S. International (MBUSI) rund 4.500 Mitarbeiter und sichert darüber hinaus rund 11.000 weitere Arbeitsplätze bei Zulieferern und Dienstleistern in der Region. Seit 1997 sind rund vier Millionen Fahrzeuge im Werk in Tuscaloosa vom Band gerollt. Allein im Jahr 2021 waren es rund 260.000 SUVs. Rund zwei Drittel der Jahresproduktion gehen in den Export - damit ist MBUSI einer der größten Automobilexporteure der USA.</span></p><p><span>Das hochflexible Produktionssystem von Mercedes-Benz ermöglicht es, verschiedene Modelle und Antriebsstränge auf einer einzigen Produktionslinie zu montieren. So kann sich das Werk jederzeit an Veränderungen der Kundennachfrage anpassen. Zusätzlich zu den konventionell angetriebenen Modellen GLE, GLE Coupé, GLS und Mercedes-Maybach GLS werden künftig zwei vollelektrische SUV-Modelle produziert, die mit Batterien aus dem nahegelegenen Werk in Bibb County ausgerüstet werden.</span></p><p><span>„Das globale Mercedes-Benz Produktionsnetzwerk ist digital, nachhaltig, effizient und flexibel. Das neue Batteriewerk mit seinen hochqualifizierten und motivierten US-Mitarbeitern wird nun ein entscheidender Motor bei der Einführung unserer neuen Elektrofahrzeuge sein. Das Team USA ist ein wichtiger Faktor für den weiteren Erfolg von Mercedes-Benz und wir sind stolz darauf, dass unsere neuen Elektro-SUVs auch hier in Alabama für die globalen Märkte gebaut werden“, so Jörg Burzer, Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG, verantwortlich für Produktion und Supply Chain Management.</span></p><p><span>An der Eröffnungsfeier des neuen Batteriewerks in Bibb County nahmen auch Kay Ivey, Gouverneurin von Alabama, und weitere hochrangige regionale und internationale Gäste teil. „Mit dem Produktionsstart der wegweisenden M-Klasse vor 25 Jahren hat Mercedes-Benz geholfen, unseren Staat an die Spitze der Automobilproduktion zu bringen“, so Gouverneurin Kay Ivey. „Mit dem neuen Batteriewerk hilft Alabama Mercedes dabei, seine Produktion von zukunftsweisenden Elektrofahrzeugen zu beschleunigen. Wir sind stolz darauf, Mercedes als Partner zu haben, und freuen uns auf die Zukunft, die wir gemeinsam in Alabama aufbauen.”</span></p><p><span><strong>Bibb County ergänzt globales Batterieproduktionsnetzwerk</strong></span></p><p><span>Die Produktion der Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batterien für den EQS SUV und den EQE SUV läuft CO<sub>2</sub>-neutral. Auf einer rund 300 Meter langen Fertigungslinie mit mehr als 70 Arbeitsstationen werden die Energiespeicher zu einem Gesamtsystem montiert. Die einzelnen Komponenten werden in einem voll digitalisierten Produktionsprozess zusammengefügt, darunter bis zu zwölf Zellmodule und das so genannte EE-Fach für die intelligente Integration der Leistungselektronik. In Bibb County schafft Mercedes-Benz rund 600 neue Arbeitsplätze.</span></p><p><span>Das Batteriesystem für den EQS-SUV mit sieben Sitzplätzen basiert auf einer modularen Architektur, die auch in den Limousinen EQS und EQE zum Einsatz kommt. Es zeichnet sich durch eine hochmoderne Zellchemie mit Nickel, Kobalt und Mangan im Verhältnis 8:1:1 aus. Die Reduzierung des Kobaltanteils auf rund zehn Prozent und die CO<sub>2</sub>-neutrale Herstellung der Batterien steigern die Nachhaltigkeit.</span></p><p><span>Mit dem neuen Werk wird Bibb County Teil des globalen Mercedes-Benz Batterieproduktionsnetzwerks, das Fabriken auf drei Kontinenten umfasst. Dazu gehören die Standorte in Kamenz und Stuttgart (Deutschland), Peking (China), Bangkok (Thailand) sowie Jawor (Polen). Die einzelnen Fabriken beliefern die jeweils lokale Fahrzeugproduktion und sind bei Bedarf auch für den Export bereit. Mercedes-Benz investiert mehr als eine Milliarde Euro in den Ausbau des weltweiten Batterieproduktionsnetzes.</span></p><p><span>Für die Mitarbeiter des Werks in Bibb County wurden neue Sicherheits- und Schulungskonzepte entwickelt. Mercedes-Benz legt dabei besonderen Wert auf die Betriebs- und Arbeitssicherheit. Beispielsweise muss jedes Teammitglied, das Zugang zum Batteriewerk hat, ein umfassendes Hochspannungs-Sicherheitstraining absolvieren. Für diese speziellen und zeitaufwändigen Schulungen betreibt Mercedes-Benz einen hohen Aufwand, zumal die Trainings regelmäßig wiederholt werden.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Neue starke Batteriepartnerschaft für die Mercedes-EQ SUVs in Tuscaloosa</span></p><p><span>Bis zum Ende des Jahrzehnts plant Mercedes-Benz, mit seinem Fahrzeugportfolio vollelektrisch zu werden – überall dort, wo die Marktbedingungen es zulassen. Um dieses Ziel zu erreichen, plant das Unternehmen gemeinsam mit Partnern den Bau von acht Zellfabriken weltweit bis zum Ende der Dekade. Diese sollen über eine Produktionskapazität von 200 Gigawattstunden verfügen. Mercedes-Benz wird seine Partnerschaften mit den weltweit führenden Unternehmen aus der Batterietechnologie ausbauen.</span></p><p><span>Um wichtige Zulieferer zu lokalisieren geht Mercedes-Benz eine Partnerschaft mit einem der weltweit führenden Batterietechnikunternehmen ein: Envision AESC. Envision AESC wird die Mercedes-Benz Batteriefabrik in Bibb County mit Hochleistungs-Batteriemodulen aus einem neuen Werk in den USA beliefern. Die Belieferung soll Mitte des Jahrzehnts beginnen.</span></p><p><span>"Um auch in einer rein elektrischen Zukunft die führende Luxusmarke zu sein, beschleunigt Mercedes-Benz die Markteinführung seiner EQ-Modelle. In diesem Jahr wird unser Portfolio weltweit neun vollelektrische Mercedes-EQ-Modelle umfassen, und wir haben weitere spannende Produkte in der Pipeline. Der Aufbau eines starken Partnernetzwerks für Batteriezellen ist Bestandteil unserer globalen Produktionsstrategie und markiert einen wichtigen Meilenstein auf unserem Weg zur CO2-Neutralität", so Markus Schäfer, Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG, Chief Technology Officer, verantwortlich für Entwicklung und Beschaffung.</span></p><p><span>"Envision AESC wird ein bedeutender Lieferant sein. Mit dieser Partnerschaft sichern wir uns die nötigen Kapazitäten in den kommenden Jahren, die wir für die nächsten Generationen unserer in den USA gebauten Mercedes-EQ-Fahrzeuge benötigen werden. Mit den CO2-neutralen Lösungen und der Batterietechnologie von Envision AESC unterstreicht diese neue Kooperation unseren ganzheitlichen Ansatz in Bezug auf eine nachhaltige Wertschöpfungskette. So sichern wir uns die nötige Versorgung, nutzen Skalenvorteile und bieten unseren Kunden überlegene Batterietechnologie."</span></p><p><span>MO360: digitale und flexible Produktion</span></p><p><span>Dank hoher Flexibilität und umfassender Digitalisierung mit dem MO360-Produktionssystem ist Mercedes-Benz in der Lage, die Fertigung von Mercedes-EQ Modellen in den bestehenden Werken hochzufahren und in die Serienproduktion zu integrieren. Dies zeigt sich zum Beispiel bei der so genannten „Hochzeit“, der Verbindung von Karosserie und Antriebsstrang. Diese „Fullflex Marriage“ besteht aus mehreren modularen Stationen, die es ermöglichen, unterschiedliche Antriebsvarianten mit den jeweiligen Fahrzeugkarosserien auf der gleichen Montagelinie zu verbinden.</span></p><p><span>Mit MO360, dem umfassend digitalen Mercedes-Benz Produktions-Ökosystem, wurde die Effizienz der Fertigung deutlich gesteigert. Prozess- und Qualitätsverbesserungen können dank des vernetzten Produktionssystems werksübergreifend bei Mercedes-Benz Pkw überwacht und umgesetzt werden.</span></p><p><span>Zudem liefert MO360 jedem Mitarbeiter maßgeschneiderte Informationen und Arbeitsanweisungen in Echtzeit und unterstützt die Teammitglieder auf diese Weise bestmöglich bei ihrer Arbeit. Im Umgang mit Hochspannungstechnik ist eine hohe Qualifikation besonders wichtig.</span></p><p><span>„Unser Team hier in Tuscaloosa hat einen maßgeblichen Anteil am weltweiten Erfolg von Mercedes-Benz. Wir sind stolz darauf, dass wir hier in Alabama sowohl die neuen vollelektrischen Modelle EQS SUV und EQE SUV für den weltweiten Bedarf fertigen werden als auch deren High-Performance-Batterien“, so Michael Göbel, Leiter Produktion Nordamerika sowie Präsident und CEO von Mercedes-Benz U.S. International.</span></p><p><span>Der neue EQS SUV</span></p><p><span>Der neue EQS SUV, der am 19. April seine Weltpremiere feiert, ist der erste vollelektrische Luxus-SUV und das dritte Modell, das auf der innovativen Elektrofahrzeug-Architektur von Mercedes-Benz basiert. Mit seinem luxuriösen Interieur wird er sein Segment neu definieren. Der Innenraum kombiniert das progressive Design, die Raffinesse und den Komfort der EQS Limousine mit dem Raumangebot und der Vielseitigkeit des beliebten Fullsize-SUV-Konzepts. Prägend im Innenraum ist die Verschmelzung von digitalem Luxus mit innovativen neuen Ausstattungselementen. Das sogenannte „Purpose Design“ der Elektrofahrzeug-Architektur sorgt zudem für außergewöhnlich großzügige SUV-Innenraumabmessungen. In Verbindung mit der optionalen dritten Sitzreihe und der elektrisch verstellbaren zweiten Sitzreihe bietet dies ein Maß an Flexibilität, das auch den Bedürfnissen anspruchsvollster Kunden gerecht wird.</span></p><p><span>Das Interieur-Design folgt einer konsequenten Vision der Digitalisierung. Sie zeigt sich besonders eindrucksvoll im optionalen MBUX Hyperscreen, der seine Premiere in der EQS Limousine hatte. Der gebogene 56-Zoll-Bildschirm erstreckt sich nahezu über die gesamte Breite des Innenraums. Der MBUX Hyperscreen integriert Kombiinstrument, Infotainment und Beifahrerdisplay in einem nahtlosen Design. Dies harmoniert perfekt mit den extremen Proportionen des darüber liegenden Bandes mit den markanten Lüftungsdüsen der Klimaanlage und der scheinbar frei schwebenden Mittelkonsole darunter.</span></p><p><span>Nachhaltigkeit im neuen Werk in Bibb County&nbsp;</span><br><span>Nachhaltigkeit war ein zentraler Aspekt der Planung des neuen Batteriewerks, angefangen bei der besonders energieeffizienten Gebäudegestaltung. So wird beispielsweise Warmwasser mit solarthermischer Energie erzeugt sowie Regenwasser aufgefangen und genutzt, um wertvolle natürliche Ressourcen zu schonen. Weitere nachhaltige Maßnahmen sind die intelligente und hocheffiziente Steuerung der LED-Beleuchtung und der Belüftung im Bereich der Batteriemontage. Hinzu kommen Klimaanlagen, die mit umweltfreundlichen Kältemitteln und moderner, energiesparender Prozesstechnik arbeiten. Die Gabelstapler werden mit Wasserstoff statt Dieselkraftstoff angetrieben.</span></p><p><span>Im Einklang mit der Mercedes-Benz Strategie zum Ausbau der erneuerbaren Energieerzeugung in allen Werken wird der gesamte Strombedarf des Standorts Bibb County ab 2024 aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt – sobald die geplanten Solarenergieprojekte genehmigt sind.</span></p><p><span>Neben Kreislaufwirtschaft und Werterhalt setzt Mercedes-Benz auf Recycling. Mit Blick auf die künftige Rückführung von Lithium-Ionen-Batteriesystemen aus Mercedes-EQ Fahrzeugen weitet das Unternehmen seine globale Strategie für das Batterierecycling aus. In Deutschland beginnt Mercedes-Benz mit dem Bau einer eigenen Batterie-Recyclinganlage, die auf der Hydrometallurgie basiert. Analog zu dieser Technologie plant das Unternehmen, den Wertstoffkreislauf mit Hightech-Partnern für das Batterierecycling in China und den USA zu schließen.</span></p><p><span>Darüber hinaus hat Mercedes-Benz eine fünfjährige Partnerschaft mit „The Nature Conservancy“ im Wert von mehr als 600.000 Dollar geschlossen, um die „Working Woodlands“ im Nordosten von Alabama zu unterstützen. „Working Woodlands“ setzt sich für den Erhalt, die Wiederherstellung und die Förderung einer nachhaltigen Forstwirtschaft und von naturnahen Konzepten ein. Dazu zählt auch der Schutz von Wildtieren. Das langfristig angelegte Projekt trägt außerdem zur Erfüllung der nachhaltigen Unternehmensstrategie „Ambition 2039“ von Mercedes-Benz bei, bis 2039 eine CO<sub>2</sub>-neutrale Fahrzeugflotte zu haben.</span></p>]]></description><category><![CDATA[EQ,suv,eqs,usa,tech,Corporate]]></category>
            <pubDate>Thu, 17 Mar 2022 09:13:34 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/1784/22c0067-001.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[22C0067_001]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Wenige Monate vor dem Produktionsstart vom neuen, vollelektrischen Mercedes-EQ Modell EQS SUV in den USA er&amp;ouml;ffnet Mercedes-Benz ein Batteriewerk in Bibb County, Alabama. // Mercedes-Benz opens a new battery plant in Bibb County, Alabama, a few months ahead of the start of production of all-electric Mercedes-EQ model EQS SUV in the United States (U.S.)]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Mercedes-Benz etabliert nachhaltiges Batterierecycling: Eigene Recyclingfabrik startet 2023</title>
                        <link>https://media.mercedes-benz.be/de/mercedes-benz-etabliert-nachhaltiges-batterierecycling-eigene-recyclingfabrik-startet-2023/</link>
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Die Mercedes-Benz AG hat das Prinzip der Nachhaltigkeit als festen Bestandteil in ihrer Unternehmensstrategie verankert. Neben einer CO<sub>2</sub>-neutralen Produktion und der Umstellung auf ein vollelektrisches Fahrzeugportfolio ist dabei auch ein geschlossener Wertstoffkreislauf zur Reduzierung des Ressourcenverbrauchs entscheidend. Neben dem zirkulären Design und der Werterhaltung liegt der Fokus von Mercedes-Benz ebenso auf dem Recycling. Mit Blick auf die zukünftig rücklaufenden Lithium-Ionen Batteriesysteme aus Mercedes-EQ Fahrzeugen erweitert das Unternehmen daher nun seine globale Batterierecyclingstrategie. Mercedes-Benz beginnt mit dem Aufbau einer eigenen Batterierecyclingfabrik auf Basis der Hydrometallurgie in Deutschland. Analog dieser Technologie plant das Unternehmen mit Hightech-Partnern für das Batterierecycling in China und den USA einen geschlossenen Wertstoffkreislauf darzustellen.</span></p><p><span><strong>Jörg Burzer, Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG, Produktion und Supply Chain Management:</strong> „Mercedes-Benz verfolgt mit Blick auf die Ressourcenschonung ein klares Ziel: Maximale Kreislaufwirtschaft bei allen verwendeten Rohstoffen. Das nachhaltige Batterierecycling ist dabei ein wesentlicher Faktor – und zwar weltweit. Mit unserer neuen Recyclingfabrik am Standort Kuppenheim steigern wir die Recyclingquote auf mehr als 96 Prozent und bauen unsere eigenen Kompetenzen im Bereich der Batteriewertschöpfung konsequent aus. Durch gezielte Kooperationen mit Hightech-Partnern in China und den USA globalisieren wir unsere Batterierecyclingstrategie und gehen einen entscheidenden Schritt zur Schließung des Wertstoffkreislaufs bei der Elektromobilität.“</span></p><p><span>Mercedes-Benz Recyclingfabrik im süddeutschen Kuppenheim</span></p><p><span>Ein wichtiger Meilenstein der globalen Mercedes-Benz Batterierecyclingstrategie ist der Aufbau einer eigenen Pilotfabrik zum Recycling von Lithium-Ionen-Batteriesystemen. Dazu hat Mercedes-Benz die LICULAR GmbH, als hundertprozentiges Tochterunternehmen, gegründet. Für die Konzeptionierung sowie den Aufbau der Anlagen plant die LICULAR GmbH mit dem Technologiepartner Primobius zu kooperieren, der als Joint Venture des deutschen Maschinenbauunternehmens SMS group sowie des australischen Projekt-Entwicklers Neometals das notwendige technologische Know-how inklusive entsprechender Voruntersuchungen in das Vorhaben einbringt. Die Unternehmen haben dazu eine Absichtserklärung unterzeichnet. Wissenschaftlich soll das Projekt von den renommierten Forschungsinstituten des Karlsruher Instituts für Technologie sowie der Technischen Universitäten Clausthal und Berlin begleitet werden.</span></p><p><span>Das Projekt soll in puncto Batterierecycling unter ökologischen Gesichtspunkten Maßstäbe setzen: Durch die Prozessgestaltung der patentierten Hydrometallurgie mit Rückgewinnungsquoten von mehr als 96 Prozent soll eine holistische Kreislaufwirtschaft von Batteriematerialien ermöglicht werden. Mercedes-Benz investiert einen zweistelligen Millionenbetrag in Forschung und Entwicklung sowie den Aufbau der CO<sub>2</sub>-neutral betriebenen Pilotfabrik im süddeutschen Mercedes-Benz Werk Kuppenheim. Dem Projekt wurde im Rahmen des Batterie-Innovationsförderprogramms des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz eine Förderung in Aussicht gestellt.</span></p><p><span><strong>Michael Brecht, Betriebsratsvorsitzender der Mercedes-Benz Werke Gaggenau und Kuppenheim und damit auch der LICULAR GmbH, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Mercedes-Benz Group AG: </strong>„Die Pilotfabrik am Standort Kuppenheim markiert für die Mercedes-Benz Group den Einstieg in das wichtige Thema Batterierecycling und macht das Unternehmen perspektivisch unabhängiger von Rohstofflieferungen. Gleichzeitig sammeln wir beim Thema Kreislaufwirtschaft wichtiges Know-how und schaffen neue zukunftsfähige Arbeitsplätze, die bei einem erfolgreichen Betrieb weiter ausgebaut werden können. Zur Nachhaltigkeit gehören auch die Menschenrechte. Hier haben wir als Gesamtbetriebsrat zusammen mit der Unternehmensleitung im vergangenen Jahr die Grundsatzerklärung für Soziale Verantwortung und Menschenrechte als zentrales Fundament für unser tägliches Handeln beschlossen.“</span></p><p><span>Die neue Pilotfabrik soll künftig die gesamte Prozesskette des Batterierecyclings abbilden: von der Entwicklung von Logistikkonzepten, über das nachhaltige Recycling der wertvollen Rohstoffe bis hin zur Reintegration von Rezyklat in die Herstellung neuer Batterien. Grundlage der neuen Recyclingfabrik ist ein innovatives mechanisch-hydrometallurgische Verfahren, welches vollständig auf energieintensive sowie materialverbrauchende pyrometallurgische Prozessschritte verzichtet. Die direkte Integration der Hydrometallurgie in das Gesamtkonzept einer Recyclingfabrik stellt dabei europaweit eine Premiere dar und fungiert als Kernelement bei der Realisierung eines nachhaltigen Batterierecyclings im Sinne einer echten Kreislaufwirtschaft.</span></p><p><span>Der Aufbau der Anlage erfolgt in zwei Stufen. Bis 2023 entsteht zunächst eine Anlage zur mechanischen Zerlegung. In einem zweiten Schritt sollen – vorbehaltlich der vielversprechenden Gespräche mit der öffentlichen Hand – die Anlagen zur hydrometallurgischen Aufbereitung der Batteriematerialien in Betrieb gehen. Damit könnten in Kuppenheim künftig alle Schritte von der Zerlegung auf Modullevel über das Zerkleinern und Trocknen bis hin zur Aufbereitung der Materialströme in Batteriequalität abgedeckt werden.</span></p><p><span>Die Pilotanlage soll eine Jahreskapazität von 2.500 Tonnen umfassen. Die zurückgewonnenen Materialien werden in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt und fließen so in die Produktion von mehr als 50.000 Batteriemodulen für neue Mercedes-EQ Modelle ein. Auf Basis der Erkenntnisse der Pilotfabrik könnte mittel- bis langfristig eine Skalierung der Produktionsvolumina erfolgen.</span></p><p><span>Die wichtigsten Daten</span></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" width="0"><tr><td width="170"><span>Standort</span></td><td width="482"><span>Mercedes-Benz Werk Kuppenheim</span></td></tr><tr><td width="170"><span>Produktionsstart mechanische Zerlegung</span></td><td width="482"><span>2023</span></td></tr><tr><td width="170"><span>Jahreskapazität</span></td><td width="482"><span>2.500 t</span></td></tr><tr><td width="170"><span>Batterien</span></td><td width="482"><span>Lithium-Ionen-Batterien aus (Plug-in-)Hybrid und Elektrofahrzeugen</span></td></tr><tr><td width="170"><span>Herkunft der Batterien</span></td><td width="482"><span>Versuchsfahrzeuge, Anlaufbatterien, ggf. Feldrückläufer</span></td></tr><tr><td width="170"><span>Technologie</span></td><td width="482"><span>Mechanisch-hydrometallurgischer Prozess</span></td></tr><tr><td width="170"><span>Rückgewinnungs-Quote</span></td><td width="482"><span>> 96 %</span></td></tr><tr><td width="170"><span>Zurückgewonnenes Material</span></td><td width="482"><span>Rezyklat in Batteriequalität (Kobalt, Nickel, Lithium und künftig auch Graphit)</span></td></tr><tr><td width="170"><span>CO<sub>2</sub>-Einsparung pro Batterie</span></td><td width="482"><span>Bis zu 70 %</span></td></tr><tr><td width="170"><span>Technologiepartner</span></td><td width="482"><span>Primobius GmbH</span></td></tr></table><p><span>Ganzheitlicher Ansatz bei der Batteriewertschöpfung</span></p><p><span>Mercedes-Benz verfolgt mit Blick auf die Kreislaufwirtschaft von Batteriesystemen einen ganzheitlichen Ansatz und betrachtet dabei drei Kernthemen: Zirkuläres Design, Werterhaltung und das Schließen des Kreislaufs. Während der Entwicklung eines Fahrzeugs erstellt das Unternehmen für jedes Fahrzeugmodell ein Konzept, in dem alle Bauteile und Werkstoffe auf ihre Eignung im Rahmen einer Kreislaufwirtschaft analysiert werden. Dadurch sind alle Mercedes-Benz Pkw-Modelle gemäß ISO 22 628 zu 85 Prozent stofflich recyclingfähig und zu 95 Prozent verwertbar. Das stoffliche Recycling der verwendeten Rohstoffe wie Lithium, Nickel und Kobalt ist integraler Bestandteil der Betrachtung und beginnt ebenso bereits bei der Konzeption der Bauteile. Diese Betrachtung erstreckt sich über die gesamte Lieferkette von der Mine bis zum Recycling. Dabei liegt auch ein hohes Augenmerk auf der Einhaltung der Menschenrechte bei den Arbeitsbedingungen der Beschäftigten. Mercedes-Benz bietet für alle elektrischen Fahrzeuge aufbereitete Batterien als Ersatzteil an, um dem Gedanken eines geschlossenen Wirtschaftskreislaufs gerecht zu werden und Ressourcen zu schonen. Außerdem hat die Mercedes-Benz AG mit ihrer Tochter Mercedes-Benz Energy ein erfolgreiches Geschäftsmodell mit stationären Großspeicheranwendungen etabliert. Batterien, die nicht mehr im Fahrzeug einsetzbar sind, lassen sich in einem 2nd-Life-Speicher weiter nutzen. So beispielsweise in der Factory 56 in Sindelfingen, an deren Gleichstromnetz ein stationärer Energiespeicher mit einer Kapazität von insgesamt 1.400 kWh angeschlossen ist und zur Zwischenspeicherung überschüssigen Solarstroms aus der Photovoltaikanlage dient. Das stoffliche Recycling steht am Ende des Lebens einer Batterie und bildet den Schlüssel für die Schließung des Wertstoffkreislaufs.</span></p>]]></description><category><![CDATA[battery,recycling,EQ,tech]]></category>
            <pubDate>Mon, 14 Mar 2022 08:50:42 +0100</pubDate>
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